#763 The Hurt Locker

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waldorf
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#763 The Hurt Locker

Beitrag von waldorf »

Filme die die Welt nicht braucht. Eine klare 6, mehr Buchstaben möchte ich zu dem Machwerk nicht verlieren.

Anmerkungen zu Teilen des Publikums habe ich aber sehr wohl. Die offensichtlich todernst gemeinte Erschießung von Menschen wiederholt mit Gejohle und Beifall zu bedenken ist nicht mehr nur geschmacklos. Bei dieser Demonstration der Verrohung bleibt mir die Spucke weg.

Ich geh jetzt kotzen.
Zuletzt geändert von waldorf am 2009-07-28 23:09, insgesamt 1-mal geändert.
christopferd
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Re: #764 The Hurt Locker

Beitrag von christopferd »

waldorf hat geschrieben: Anmerkungen zu Teilen des Publikums habe ich aber sehr wohl. Die offensichtlich todernst gemeinte Erschießung von Menschen wiederholt mit Gejohle und Beifall zu bedenken ist nicht mehr nur geschmacklos. Bei dieser Demonstration der Verrohung bleibt mir die Spucke weg.
sehe ich genau so, konnte es auch nicht glauben..

zum film, fand ihn ganz gut. war halt nich so n typisches patrioten ding wo alle 2 sekunden die usa flagge zu sehen war. hat es schon eher objektiv beleuchtet, wobei die amis natuerlich trotzdem die 'guten' waren. kann man moegen, muss man nicht.
Bud_White
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Re: #764 The Hurt Locker

Beitrag von Bud_White »

Meiner Meinung nach ein insgesamt guter und für den aufmerksamen Zuschauer auch durchaus kritischer Film, der versucht hat die dargestellten Ereignisse möglichst realistisch abzubilden. Natürlich waren die Amis hier "die Guten" was aber der Perspektive des Films geschuldet ist und nicht übermäßig hervorgehoben wird. Der Fokus lag ja auch nicht auf dem Krieg an sich sondern auf der speziellen Situation dieser Bomb Squad Unit, was innerhalb des relativ ausgelutschten Kriegsszenarios ein unverbrauchtes Thema darstellt.
Der Film war etwas lang und einige Szenen hätte man auch besser inszenieren können, aber dafür gab es wiederum Momente, die das meiner Meinung nach gut ausgeglichen haben (z.B. wo sie die britischen Söldner antreffen).

Meine Wertung daher eine gute 2


Zu der Erschießung:
Man sollte sich an der Szene nicht zu sehr aufhängen. Weder wurde die Erschießung großartig zelebriert (sie wurde nicht explizit gezeigt und war ziemlich kurz) noch wurde sie innerhalb des Films als positiv hervorgehoben. Der Colonel, der den Befehl gibt, wird nicht gerade übermäßig sympathisch oder intelligent dargestellt, so dass es letztendlich dem Zuschauer überlassen wird wie er das ganze einordnet, ohne dass der Film selbst eine wertende Haltung dazu einnimmt.
noidea
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Re: #764 The Hurt Locker

Beitrag von noidea »

Gut ich muss zugeben, Handlungs- und Spannungstechnisch war der Film nichts. Ich denke mal, dass war aber auch nicht die Intention hinter diesem Film. Der Film wollte einfach die tägliche nervernraubende Arbeit der Soldaten realistisch darstellen. Ich denke dieses ist recht gut gelungen.
Ich fand es schon sehr faszinierend, dass es eben nicht wie in vielen Actionfilmen dargestellt 100 Schuss brauch um jemanden umzubringen, sondern meist reicht schon eine Kugel. Das im Publikum an einigen Stellen Gejohle ausgebrochen ist war sicher unschön, aber hat vielleicht einigen auch mal den Spiegel vorgehalten. Krieg ist nämlich kein Videospiel, sondern dreckig. Ich möchte nur einmal daran erinnern, dass momentan auch unsere deutschen Soldaten in Aghanistan so einen Krieg kämpfen...

Any way... back to the Movie: Der Film war natürlich mindestens eine halbe Stunde zu lang geraten. Wirklich begeistert hat er mich nicht, eingeschlafen bin ich allerdings auch nicht. Deshalb von mir eine solide 3.
Soey

Re: #764 The Hurt Locker

Beitrag von Soey »

Meiner Meinung nach einfach ein Film den die Welt nicht braucht und den auch die wenigsten wirklich sehen wollten..

Ich hoffe nächste Woche wieder auf was besseres.
Marko mit K
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Re: #764 The Hurt Locker

Beitrag von Marko mit K »

Mir hat an dem Film die (subtile) Message, dass Krieg ja eigentlich doch ziemlich nice ist und man im normalen Leben eh nur lame Cornflakes kauft und Laub aus der Traufe schmeißt, ziemlich missfallen.

Ansonsten fand ich Noideas Post komplett zutreffend und gebe dem Film auch eine 3.
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emma
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Re: #764 The Hurt Locker

Beitrag von emma »

Haben wir hier alle den gleichen Film gesehen?

Wir haben gestern noch darüber gesprochen, wie unpolitisch der Film war und dass egal auf welcher ideologischen Seite man steht, den Film für sich verwerten kann. Jeder kann sich für seine bereits existierende Meinung was rauspicken. Davon können sich auch die Forumsteilnehmer hier offensichtlich nicht ganz frei machen, mich eingeschlossen.

Bei mir ist der Film nämlich ganz anders angekommen: ich habe die überhaupt nicht subtile Message wahrgenommen, dass Krieg eben NICHT nice ist, dass es ein Scheissjob abseits von Heldentum und Cowboy Mentalität ist. Dass Krieg dreckig und unmenschlich ist. Dass Amis nicht immer beim ersten Versuch auch treffen. Dass Helden keine Helden sind, sondern teilweise Idioten, bei denen auch die größte Selbstsicherheit bröckeln kann.
Spoiler:
Der Tod Beckhams, der keiner war zum Beispiel: Wie unser "Held" aufgrund seiner unerwünschten (weil unprofessionellen und kariereschädigenden) Emotionalität absolut dicht macht, obwohl sich alles als Missverständnis herausstellt. Eine der größten Szenen im Film.

Wie auch die Supermarkt Szene zur Darstellung von Überfluss: phantastisch! Es geht nicht um lahme Cornflakes. Es geht um die Probleme von Soldaten, egal aus welchem Land, egal aus welchem Krieg, egal aus welchem Jahrhundert, die sie bekommen können, wenn sie wieder mit dem normalen Leben konfrontiert werden. Dass, wenn man Urlaub bei Frau und Kind machen darf, ein Film vielleicht zuende sein könnte, nicht aber das Leben oder der Job: man muss zurück und alles fängt von vorne an, es gibt kein Ende, keine Erleichterung, keine Erlösung. Und dass manche danach süchtig werden.
Ein abschliessender Kommentar zu dem Gejohle bei Erschiessungen: das kann man vielleicht dem Publikum ankreiden, nicht aber dem Film. Und selbst das Publikum kann ich verstehen: den Jubel werte ich als Ausdruck von Erleichterung, dass man kurz die Anspannung verlieren darf. Ich wette, die Hälfte der Spontan-Johler hat sich sofort danach geschämt, ich bezweifle, dass den meisten bewusst war, was sie da bejubelt haben.

Ein großartiger Film.
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Eric W.
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Re: #764 The Hurt Locker

Beitrag von Eric W. »

emma hat geschrieben:Haben wir hier alle den gleichen Film gesehen?
Hatte ich mich auch schon gefragt. Aber schön, dass einige ja doch den selben Film gesehen haben! An "großartig" ging er für mich nur wegen der Längen knapp vorbei.

Eric
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emma
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Re: #764 The Hurt Locker

Beitrag von emma »

Eric W. hat geschrieben:gesehen haben! An "großartig" ging er für mich nur wegen der Längen knapp vorbei.
Ich wusste ich hatte einen Punkt vergessen :wink: Mit ein Grund, warum der Film von mir nur 4 von 5 Sternen bekommt.
Die L. emma
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waldorf
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Re: #764 The Hurt Locker

Beitrag von waldorf »

emma hat geschrieben: Ein abschliessender Kommentar zu dem Gejohle bei Erschiessungen: das kann man vielleicht dem Publikum ankreiden, nicht aber dem Film. Und selbst das Publikum kann ich verstehen: den Jubel werte ich als Ausdruck von Erleichterung, dass man kurz die Anspannung verlieren darf. Ich wette, die Hälfte der Spontan-Johler hat sich sofort danach geschämt, ich bezweifle, dass den meisten bewusst war, was sie da bejubelt haben.
Wir waren wohl wirklich in verschiedenen Filmen. Welche Anspannung? Doch wohl höchstens vom Druck auf die Blase, dagegen hilft keine Gejohle. Und es wurde ja nicht nur einmal gejubelt, daher bezweifel ich auch den Schämfaktor.

Das fällt allerdings durchaus auf den Film zurück: ein Streifen der solch primitive Reaktionen bei breiteren Zuschauerschichten provoziert hat ein Problem.
Steven
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Re: #763 The Hurt Locker

Beitrag von Steven »

So, ich hatte mir den Film ja ausdrücklichst erwünscht und er kam und ich fand ihn gut, sehr gut sogar. Er war etwas langatmig und durchaus nicht perfekt aber sehr authentisch und feinsinnig inszeniert. Leider kam mir Waldorf bei der Threaderöffnung zuvor, ich hatte Lade..*räusper* Schreibhemmungen durch einen Fehler meines Browsers oder des Forums. Weder das Erstellen eines Beitrages noch Antworten war mir möglich und somit musste ich stumm die Zeilen Waldorfs ertragen, bis ich mich heute durchringen konnte einen anderen Browser zu installieren.

Nun erstmal eine Frage an Waldorf? Warum bleibt man gestandene 131 Minuten in einem Kinosaal sitzen bei einem Film, den man absolut langweilig und unsehenswert findet "Welche Anspannung?", obwohl man ordentlich "Druck auf die Blase" hat? War der Film vielleicht doch spannend? Oder war es der Gruppenzwang, von dem sich nun durch negative Ausführungen versucht wird wieder frei zu machen? Ich bitte um Aufklärung, Zeilen wie: "Ich geh jetzt kotzen" mag ich zwar nach ein paar Litern Bier für vertretbar halten, nicht aber bei jemandem mit gesundem Menschenverstand.
LipovitanD

Re: #763 The Hurt Locker

Beitrag von LipovitanD »

Ich fand den Film ziemlich gut. Note 2 mit leichtem Pfeil nach oben. Er hat den Krieg (oder die Besatzung) mal in einem ganz anderen Licht beleuchtet als Filme zuvor. Am Ende kam es einem (gerade durch immer wiederkehrende Szenarien = Langatmigkeit) so vor, wie ein Routinejob. Wahrscheinlich wie der beschissenste Routinejob der Welt. Aber wenn man ihn lange genug macht, dann kann man irgendwie auch nichts anderes mehr richtig. Die ganz kurze Szene in der Heimat kam dadurch höchst unwirklich rüber, was den Film für mich toll zusammengefasst hat.

Das Gejohle, das hier angesprochen wird kann ich leider keiner Szene zuordnen. Wenn es um die Erschießung von Wehrlosen geht, dann muss ich den Kritikern Recht geben - da zu Jubeln ist verroht.
Allerdings muss ich (und da schäme ich mich nicht) zugeben, dass ich applaudiere (ja stimmt, ist ein Ausdruck von Erleichterung), wenn der "Gute" sich rettet indem er den "Bösen", der Ihm an den Kragen will, erledigt. In diesem Film ist die Sympathie eindeutig auf der Seite der amerikanischen Soldaten, die in dem Falle die "Guten" sind. Das kann man dem Film ankreiden, aber nicht dem Publikum. Ich habe mich schon früher bei Märchen eher gefreut, wenn die böse Hexe verbrannt wurde, ohne es wahrhaft irgendwem auf der Welt zu wünschen. Man darf nur nicht vergessen, dass so eine fiktive Geschichte nur einen kleinen Blickwinkel beleuchtet und genauso andersrum dargestellt werden kann.
Steven
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Re: #763 The Hurt Locker

Beitrag von Steven »

In meinen Augen tut der Film gerade dies nicht: Gut und Böse auf verschiedene Seiten auf zu stellen und den Sieg des GUten über das Böse zu celebrieren. Denn das Gute und das Böse gibt es im Irak Krieg nicht mehr. Es gibt weder die bösen Islamisten noch die guten Jankees. Die Amerikaner habe so viele Zivilisten aus versehen getötet und sowviel Chaos und Elend ins Land gebracht, dass sie nicht mehr als die gute Seite bezeichnet werden können. Genauso diejenigen, die Eindringlinge bekämpfen. Einige hatten von Anfang an keinen Frieden im Sinn und folgen irgendeiner Doktrien, andere sind erst durch den Verlust unschuldiger Familienmitglieder zu Tätern konvertiert, weil ihnen die Lebensbasis genommen wurde. Das zeigt der Film für mich. In diesem Krieg gibt es keine klaren Fronten mehr, es ist das Ziel zu Überleben, nicht den Feind zu besiegen und dabei aber auch unschuldige zu schonen.
Zu sehen ist dies am Anfang, wo der junge Soldat, den Iraki mit dem Mobiltelefon im Fadenkreuz hat, aber nicht abdrückt, weil er nicht sicher ist, ob der gerade telefonieren will oder die Bombe zündet. Der Film verbietet sich einfach schwarz weiß vor zu malen. In einem Michael Bay FIlm hätte man sofort gesehen, da ist der Terrorist und der ist böse und gleich kommt der Held und macht den platt. Hier sieht man die Person selbst und weiß einfach nicht ihn ein zu schätzen, das Dilemma derjenigen Soldaten, die es noch interessiert auf wen sie schießen wird hier sehr gut dargestellt.
Und selbst wenn in dem Film ein Vermummter auf die Soldaten in der Wüste schießt, wissen wir warum er das tut? Vielleicht ist seine Familie gerade von ner Fliegerbombe zerfetzt worden. Oder der Nachbar hat sich aus Hass auf die AMerikaner in die Luft gesprengt, oder die britischen SOldaten hatten als erstes zu schießen angefangen. Jeder tote, dessen Geschichte oder CHarakter ich nicht genau kenne ist ein unnötig Gestorbener, weswegen ich bei keiner dieser Szenen applaudieren würde und es wirklich unangenehm fand in einem Kino zu sitzen wo Leute sich darüber freuen, dass namen und Gesichtslose über die sie nichts wissen, erschossen werden.

Was tut der Film noch? Geht man mal von Standpunkt des Amerikanischen Publikums aus: Er erinnert daran, dass im Irak auch ganz normale Menschen Leben! Als der Hauptdarsteller in Wild-West Manier das Privathaus betritt mit gezogener Waffe und plötzlich auf einen Irkaischen Proffessoren trifft, der Französich und Englisch spricht(der ihn auch noch zum Tee einlädt)! Nichts da mit einer Familie, die sich auf den Boden kauert und für 98% der Weltbevölkerung unverständliches Arabisches Gebrabel von sich gibt oder gar Terroroisten mit Bombenbausätzen auf dem Wohnzimmertisch.

Mir hat noch viel mehr an dem Film sehr gut gefallen, allerdings wird der Post hier gerade ziemlich lang und das weitere Interesse für diesen Film scheint nicht all zu groß zu sein.
LipovitanD

Re: #763 The Hurt Locker

Beitrag von LipovitanD »

In meinen Augen tut der Film gerade dies nicht: Gut und Böse auf verschiedene Seiten auf zu stellen und den Sieg des GUten über das Böse zu celebrieren. Denn das Gute und das Böse gibt es im Irak Krieg nicht mehr.
Ich stimme Dir prinzipell zu, was den Irakkrieg angeht. Und auch der Film zeigt differenziert, dass es zivile und aggressive Iraker gibt. Ich habe aber keine politische Botschaft im Film wahrgenommen. Der uninformierte Zuschauer sieht deshalb eine Gruppe Soldaten im Fokus, die ihren Job machen, und der ist Bomben zu entschärfen, damit niemand zu Schaden kommt - weder Soldaten noch Zivilisten. Dabei sind die Soldaten eindeutig die Protagonisten und auch eindeutig als Sympathieträger dargestellt.

Was man sieht ist, dass Paramilitärs Wegelagerei betreiben oder zuhauf zusehen und mitfilmen, wie jemand versucht eine Waffe zu entschärfen und dabei auf ihn schießen oder sogar versuchen unter seinem A.... die Bombe zu zünden. So ist es nun mal dargestellt.
Ich freue mich nicht über das Erschießen eines Menschen, sondern über das Überleben des Protagonisten, das ist ein Unterschied.

Dass der hintergrund natürlich nicht wegzudenken ist (Bush-Administration, CIA-Machenschaften etc.), ist ausserhalb des Films sonnenklar, aber ich sehe das im Film in keiner Weise thematisiert.
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emma
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Re: #763 The Hurt Locker

Beitrag von emma »

LipovitanD hat geschrieben:oder zuhauf zusehen und mitfilmen, wie jemand versucht eine Waffe zu entschärfen und dabei auf ihn schießen
oh oh oh, das geht sogar noch subtiler: "wie jemand versucht eine Waffe zu entschärfen und dabei auf ihn schießen könnte"

Die Szene, auf die Du anspielst lässt nämlich völlig offen, warum die Leute filmen oder gaffen. Zur Anspannung ob die Bombe hoch geht oder nicht kommt noch die Anspannung durch die anderen Gefahren, denen man ausgesetzt ist. Die Ungewissheit. Hat Steven lang und breit erklärt.

Und ja: definitv unpolitisch. Weil es geht wirklich nicht darum, warum die Jungs da sind und ob das nun richtig oder falsch ist.
Die L. emma
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