#1446 Lola (2023)

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Kasi Mir
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#1446 Lola (2023)

Beitrag von Kasi Mir »

Andrew Legge, the irish director and co-writer (with Angeli Macfarlane) of "Lola" is no stranger to stories about inventors and their weird inventions. In fact, his short films "The Chronoscope", "The Girl with the Mechanical Maiden" and "The Unusual Inventions of Henry Cavendish" all dealt with this subject. This time the invention is the titular "Lola", which is a device that enables you to watch and listen to broadcasts from the future. What could go wrong with such an apparatus. Well, many things, as can be seen in the trailer:



And how did you enjoy this probably shortest film of the year? How did you deal with his his decision to make the film look like it was assembled from 1930/40s found footage? How about the shakycam? And how about the performances, most notably be Emma Appleton und Stefanie Martini as the sisters his created "Lola"? Please let us know in a reply to this posting - it doesn't matter if it comes from the past, present or future. :lol:
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Kasi Mir
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Re: #1446 Lola (2023)

Beitrag von Kasi Mir »

Hallo aus der Mittagspause,
da Roughale ja gestern passen mußte, schreibe ich hier mal meine Gedanken zu "Lola" auf.

Bei "Found Footage" mußte ich als Kinoveteran natürlich gleich an "The Blair Witch Project" oder "Cloverfield" denken, der Film war letztlich aber eher eine Twilight-Zone-, Outer-Limits- oder Black-Mirror-Folge. Die Wackelkamera kombiniert mit massenweise Out-of-Focus-Darstellungen, absichtlich schlechtem Blocking usw. - und gelegentlich auch noch fragmentarischem Dialog-Ton - war schon sehr gewöhnungsbedürftig; erst nach etwa einer halben Stunde konnte ich mich da einigermaßen eingewöhnen.

Die Story an sich war eine gar nicht mal so komplizierte "Cautionary Tale" über die Gefahren, die "messing with the timeline" selbst dann verursachen kann, wenn man selbst gar nicht in der Zeit reist. Die Ideen in Bezug auf den Schmetterlingseffekt waren jetzt nicht so originell, und da der Film in den 1930er/40ern spielte, sorgte das natürlich dafür, daß die Nazis in Spiel kamen und sich nach und nach eine - auch nicht wirklich originelle - "Alternate Timeline" entwickelte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war mir dann absolut klar, wie der Film enden würde.

Trotzdem hatte "Lola" auch positive Seiten; die Nutzung, Manipulation und Integration von Archivmaterial war vollauf in Ordnung, die alternative Musik, die gespielt wurde - komponiert von Neil Hannon von "The Divine Comedy" - paßte zum Thema und zum Stil der Szenen, und Appleton und Martini konnten mit ihrem Charisma und der Chemie zwischen den beiden sowie mit Byrne als Offizier Sebastian auch einige holprigere Ecken überspielen. Von daher gebe ich dem Film eine glatte "Drei" - hoffe aber, daß wir in diesem Jahr nicht mehr allzuviel Wackelkamera präsentiert bekommen werden. :wink:

Gruß
Kasi Mir
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Re: #1446 Lola (2023)

Beitrag von Macao »

Ich kann Kasi Mir nur zustimmen.
Stil/Machart 2 und Story 4 ergeben bei mir auch eine 3.
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Roughale
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Re: #1446 Lola (2023)

Beitrag von Roughale »

Das hätte mich gestern gekillt, insofern alles richtig gemacht!
Peace, Roughale (aka Roughoul or AROHYOUGEEAGEAYELEE)
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