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 Betreff des Beitrags: #971 We're the Millers
BeitragVerfasst: 2013-08-19 23:41 
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mySneak.de Team
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"Well, I'm awake and I speak English, so yeah I know what you're saying."

"We're the Millers" ist zweifelsohne eine dieser High-Concept-Komödien Marke Hollywood, wie wir sie
in diesem Jahr mit "Identity Thief", "The Guilt Trip", "The Hangover Part III" und - teilweise - "This is the End" schon mehrfach begutachten konnten. Wie kam dieser Film nun bei Euch an? Schreibt Eure EindrĂŒcke von den Millers einfach fix als Antwort auf diesen Beitrag - denn den Letzten beißen die Spinnen... ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: #971 We're the Millers
BeitragVerfasst: 2013-08-20 7:26 
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mySneak Apprentice

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Also ich muss sagen, dass ich mich sehr gut unterhalten gefĂŒhlt habe. NatĂŒrlich waren sĂ€mtliche Gags vorhersehbar und einige wurden auch ĂŒbertrieben lange durchgefĂŒhrt. Aber es war eine Komödie, ich habe gelacht, Auftrag erfĂŒllt. 1-


Haben die Eigentlich das CGI Team von 300 engagiert, damit die die gute Frau Aniston glÀtten ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: #971 We're the Millers
BeitragVerfasst: 2013-08-20 8:25 
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Master of Ceremonies
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Ich sehe das sehr Ă€hnlich, wie der Doktor vor mir ;) Manche Witze waren auch nicht vorhersehbar und einige schossen weit ĂŒber's Ziel hinaus - aber die Mischung macht's. Ausserdem war das Skript so gut arrangiert, dass es einen Mordsspass machte den Millers auf ihrem Trip zuzusehen. Mir ist auch egal, ob und wie sie die Anniston hingeschönt haben - sie war verdammt heiss! :shock:

Mein Lieblingswitz kam im Nachspann, als der grosse Gangster zur Kitzelattacke umschwÀngte - da musste ich mich bremsen, das Zwerchfell war stark beansprucht und ich kichere immer noch beim dran denken :lol:

Glatte 1 von mir - allerbester Sneak Stoff!

_________________
Peace, Roughale (aka Roughoul or AROHYOUGEEAGEAYELEE)

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 Betreff des Beitrags: Re: #971 We're the Millers
BeitragVerfasst: 2013-08-20 13:51 
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mySneak Aficionado

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DrManhatten hat geschrieben:
Also ich muss sagen, dass ich mich sehr gut unterhalten gefĂŒhlt habe. NatĂŒrlich waren sĂ€mtliche Gags vorhersehbar und einige wurden auch ĂŒbertrieben lange durchgefĂŒhrt. Aber es war eine Komödie, ich habe gelacht, Auftrag erfĂŒllt. 1-


Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Toller Sneakfilm und bestimmt auch ohne Sneak ganz gut genießbar: 1-

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 Betreff des Beitrags: Re: #971 We're the Millers
BeitragVerfasst: 2013-08-21 6:38 
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mySneak Virgin

Registriert: 2012-11-15 15:55
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Herrlich ausgelassener Film! Die Gags sind wirklich wunderbar auf die Spitze getrieben und gerade auch das darĂŒberhinaus sorgt fĂŒr weitere Lacher. FĂŒr mich war es eine wiklich gelungene Banlance, so dass wirklich jede Situation "zog". FĂŒr mich schon jetzt einer der besten Filme des Gendres.

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 Betreff des Beitrags: Re: #971 We're the Millers
BeitragVerfasst: 2013-09-03 20:07 
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mySneak.de Team
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Registriert: 2002-10-06 14:10
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Hallo allerseits,
von mir gibt es eine Zwei minus fĂŒr „We're the Millers“, was ihn zusammen mit „This is the End“ an die Spitze der Komödien des Jahres 2013 setzt. Auch ich war positiv ĂŒberrascht von dem Film von Rawson Thurber („Dodgeball“), vor allem nach dem Trailer, der eine Freakshow nach Muster von „Identity Thief“ befĂŒrchten ließ. Doch die „Millers“ sind bissiger, die Charaktere sind realistischer gegen den Strich gebĂŒrstet, und selbst die in Hollywood wohl unvermeidliche Familienwerdung dieser Patchwork-Schmugglertruppe ist weniger aufgesetzt und nicht ganz so Marke „Friede, Freude, Eierkuchen“ ausgefallen.

Ein Plus der „Millers“ liegt sicherlich darin, daß der Film sich nicht scheut, seine Hauptfiguren unsympathisch aussehen zu lassen. So ist der familienstiftende David (Jason Sudeikis) ein zynischer, kalkulierender Egoist; Ă€hnlich wie seine Wahltochter Casey (Emma Roberts), bei der nur gelegentlich der kichernde Teenager durch den Sarkasmus durchscheint. DemgegenĂŒber ist die Stripperin Rose (Jennifer Aniston) zwar durchaus ebenfalls schlagfertig, aber insgesamt doch sozialer veranlagt, wenn auch nicht immer mit den richtigen Instinkten ausgestattet. Und Kenny (Will Poulter) ist der prototypische naive, schĂŒchterne Nice Guy, der selbst David fĂŒr einen netten Nachbarn hĂ€lt, obwohl er von seiner BeschĂ€ftigung als Drogendealer weiß.

Der Realismus hat natĂŒrlich Grenzen, denn eine komplett realistisch angelegte Geschichte dieser Art wĂŒrde wohl eher den Verlauf einer Tragödie denn einer Komödie nehmen. So wirkt David nicht wirklich wie ein Drogendealer (zumindest nicht wie einer, der diesem Beruf seit ĂŒber einem Jahrzehnt erfolgreich nachgeht), Casey nicht wirklich wie ein Straßenkind, und Rose ist trotz R-Rating natĂŒrlich eine dieser nur in Hollywoodfilmen existierenden Stripperinnen, die ihre Dessous nie ablegen. Auch das Setup – einen mit Drogen randvolles Wohnmobil einfach mal nach Mexiko und zurĂŒck zu fahren – lĂ€ĂŸt jegliche Vorsicht vermissen, und die Bösewichte, die sich der falschen Familie an die Fersen heften, wirken zwar gefĂ€hrlicher als jene in „Identity Thief“, sind aber trotzdem natĂŒrlich viel zu harmlos.

Doch das soll den Spaß an der Komödie nicht mindern, denn die Drehbuchautoren – die ihr Werk zum Teil bei „Married with Children“ gelernt haben – sagen sich „wenn schon High Concept, dann wenigstens richtig“ und schicken die Familie in eine hakelige Situation nach der anderen, jede mit der akuten Gefahr, ihre ScheinidentitĂ€t als Familie auffliegen zu lassen oder gar das Leben zu verlieren. Dabei punktet der Film damit, abseitige, oft auch unartige Gags nicht nur anzudeuten, sondern konsequent durchzuziehen, es dann aber auch dabei zu belassen und Gags nicht weit ĂŒber ihre Pointe zu dehnen. Dabei entstehen diverse ĂŒberraschende Situationen mit vielen, oft unerwarteten Lachern. NatĂŒrlich zĂŒndet nicht jeder Gag, und gerade die grĂ¶ĂŸeren Handlungsbögen – das Zusammenwachsen der falschen Familie, die Emanzipation des netten Kenny, sowie einige Überraschungen ĂŒber die Herkunft der Drogen, vor allem aber auch der Showdown nach RĂŒckkehr sowie die abschließende Sequenz sind meilenweit im Voraus zu erkennen. Aber insgesamt ĂŒberwiegen die positiven Überraschungen, und machen „We're the Millers“ zu einer durch und durch unterhaltsamen Komödie, bei der weit mehr als nur die Outtakes am Schluß sehenswert sind. Wobei ich die Outtakes keinesfalls kleinreden möchte. 8-)

Gruß
Kasi Mir

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