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celebrating 22 years of film sneakery!

fanpage der traditionellen englischsprachigen sneak preview in hamburg

immer montags um 20:30 Uhr im passage-kino an der mönckebergstraße

Sneak Cinema
[Passage-Kino]
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Version 2.08
OV in HH

21. - 27. September

Savoy
"Kingsman: The Golden Circle"
Fr 13:30
Mi 14:30
Mo 17:15
Do, So, Mi 17:30
Sa 19:15
Fr 19:30
Di 20:30
Do, So 20:45
Sa 22:30

Savoy
"The Circle" (2017)
So 12:00
Sa 13:30
Mo 14:30
Do 14:45
Di 15:00
Fr 16:45

Savoy
[70mm] "Dunkirk"
So 14:45

CinemaxX Dammtor
"Kingsman: The Golden Circle"
So 17:15
Do 20:00
Do 22:45

CinemaxX Dammtor
"The Circle" (2017)
So 19:30

UCI Mundsburg
"Kingsman: The Golden Circle"
So 20:00

Studio-Kino
"The Glass Castle" (OmU)
Sa, So 15:15
Do, Fr 17:30
So-Mi 20:30

Studio-Kino
"Logan Lucky" (OmU)
Do, Fr 17:30
So-Mi 21:00
Do 22:30

Abaton
"mother!" (OmU)
Do-Mi 21:45

Abaton
"Logan Lucky" (OmU)
Sa 17:00
Mi 17:15
Fr, Sa, Mo, Mi 19:15
So 20:15
Do 21:15
Di 21:30
Fr, Sa 22:15
Mo 22:30
So 22:45

Abaton
"Walk With Me" (OmU)
Sa 13:00
Do 16:50
Fr, Di 17:00

Abaton
"My Cousin Rachel" (OmU)
Mo 17:00

Abaton
"An Inconvenient Sequel: Truth to Power" (OmU)
Sa 10:50

Abaton
"David Lynch - The Art Life" (OmU)
So 22:45

Abaton
"Tulip Fever" (OmU)
Mi 12:30

Abaton
"The Party" (2017; OmU)
Di 15:00

Abaton
"Baby Driver" (OmU)
Mi 22:15

Zeise
"The Glass Castle" (OmU)
Di 17:00
Di 19:45

Zeise
"Logan Lucky" (OmU)
Di 18:30
Di 22:30

Zeise
"David Lynch - The Art Life" (OmU)
So 11:00

Movies 2012

Hier sind alle Filme aufgelistet, die dieses Jahr in der Sneak Preview gezeigt wurden. Die Kommentare und Bewertungen des mySneak.de-Teams spiegeln, anders als bei vielen anderen Kinokritiken, die subjektive Meinung des jeweiligen Autors (direkt nach dem Besuch der Sneak) wieder. Andere Ansichten sollen auch 'Gehör' finden! Darum macht mit beim Zuschauer-Voting (rechts) und schreibt Eure Meinung über den zuletzt gezeigten Film ins Forum (oder lest, was Andere zu sagen haben).

Filme früherer Sneakjahre sind im Movie-Archiv zu finden.

Film Wertungen
#939 17. Dezember
"Life of Pi" (... - Schiffbruch mit Tiger) 9 Tage vor Bundesstart
Romanverfilmmung von Ang Lee über eine abenteuerliche Seereise von Indien nach Kanada. Mal sehen, ob emma es schafft, eine Kurzkritik dazu zu schreiben. Kasi Mir:


Webvoting:
22% sehr gut
43% gut
13% nett
5% mäßig
2% schwach
15% schlecht
(147 Stimmen)
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#938 10. Dezember
"Beasts of the Southern Wild" 10 Tage vor Bundesstart
Vater-und-Tochter-Geschichte von Barackenbewohnern vor der Golfküste Amerikas, erzählt aus der Sicht der selbstbewußten selbstbewußten sechsjährigen Tochter (Quvenzhané Wallis). Hoffentlich schwärmt emma in Kürze hier genauso wie vorhin im Kino-Foyer. ;-) Kasi Mir:


Webvoting:
17% sehr gut
14% gut
14% nett
15% mäßig
18% schwach
22% schlecht
(116 Stimmen)
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#937 3. Dezember
"Pitch Perfect" 17 Tage vor Bundesstart
Eingentlich will Beca (Anna Kendrick) gar nicht aufs College; die junge, eher schroffe Eigenbrötlerin würde viel lieber ihrem Traum folgen und eine große Musikproduzentin werden. Doch ihr Vater - selbst College-Dozent - hat ihr einen Platz verschaftt und ihr das Versprechen abgenötigt, es zumindest einmal zu versuchen. Mehr wiederwillig als interessiert gelangt sie dabei auch in die A-Capella-Gruppe der Bellas, die nach einem destatrösen Auftritt beim landesweiten Finale des Vorjahres dringend einen Erfolg brauchen. Doch Becas moderner Musikgeschmack - und ihre distanzierte Haltung - kommen nicht gut an bei der Leaderin Aubrey (Anna Camp), die kein Iota von den guten alten Prinzipien der Bellas abrücken will. Und dann scharwenzelt auch noch dieser Jesse (Skylar Astin) von den verfeindeten Trebemakers immer um sie herum...
Ein Highlight der Filmunterhaltung ist "Pitch Perfect" sicherlich nicht, und die Rahmenhandlung, die man aus jedem Sport-, Tanz- und sonstigen Underdog-Film der letzten 30 Jahre im Schlaf nachbeten kann, wirft die Frage auf, wie dieser Film tatsächlich auf einer Buchvorlage basieren kann. Doch die Musikuntermalung ist gut gemacht und halbwegs abwechslungsreich (auch wenn man Rocknummern vergeblich sucht, dafür verweise ich auf "Rock of Ages"), und der Film ist immer wieder gerade unartig genug, um nicht komplett im Klischee zu ertrinken. Insgesamt auch nicht schlimmer als "Bring It On", wer bei "Glee" nicht gleich schreiend das Land verläßt, kann das gut aushalten. (Kasi Mir)
Kasi Mir:


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11% sehr gut
23% gut
28% nett
11% mäßig
9% schwach
18% schlecht
(106 Stimmen)
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#936 26. November
"Seven Psychopaths" (7 Psychos) 10 Tage vor Bundesstart
Marty (Farrell) hat es nicht einfach: er will unbedingt ein Drehbuch über sieben Psychopathen schreiben, das "ohne den üblichen Gangster-Killer-Bullshit" auskommt, doch über diese Idee hinaus hat er es noch nicht weit gebracht, Partys und Alkohol kommen ihm immer wieder in die Quere, und seine Freundin nervt auch total (vermutlich wegen der Partys und dem Alkohol und seinen alkoholbedingten Ausfällen). Auch sein Freund Billy (Rockwell) ist als Schauspieler nicht gerade erfolgreich; deswegen hält er sich mit Entführungen von Hunden über Wasser, die sein Kumpel Hans (Walken) dann zurückbringt und die Belohnung kassiert. Als sie aber den Lieblingshund des leicht erregbaren Gangsters Charlie (Harrelson) entwenden, wird es für alle drei brandgefährlich...
Nach "In Bruges" ist auch "Seven Psychopaths" eine nette, verschrobene Gangsterkomödie, in die diesmal auch viele In-Jokes über das Drehbuchschreiben und Hollywood im Allgemeinen eingebaut wurden. Leider verliert der Film in der zweiten Hälfte etwas an Fahrt und verliert sich teilweise in recht langen Gespprächspassagen; auch ist der Schluß mit einem Showdown wie aus dem Drehbuch letztlich zu undynamisch geraten. Trotzdem sind die sieben Durchgeknallten (eigentlich ja nur sechs) eine originelle Abwechslung vom Gangsterfilm-Einerlei. (Kasi Mir)
emma:

Roughale:

Kasi Mir:


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36% sehr gut
33% gut
22% nett
7% mäßig
0% schwach
2% schlecht
(97 Stimmen)
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#935 19. November
"The Man with the Iron Fists" 10 Tage vor Bundesstart
Irgendwo in China, in irgendeiner Version des 19. Jahrhunderts ist ein Goldtransport des lokalen Gouverneurs unterwegs, und im eigentlich herrschertreuen Clan der Löwen gibt es einige, die diese Gold liebend gerne einsacken würden. Also wird der Clanchef ermordet, der Silberne Löwe (Byron Mann) übernimmt die Führung und plant einen Überfall auf die Goldboten - in genau dem Dorf, in dem der ehemalige Sklave Thadeus (RZA) als Schmid arbeitet und alle Seiten mit Waffen ausstattet, um mit dem Erlös seine Freundin aus dem Freudenhaus freizukaufen. Doch der Clan der Hyänen hat mit den Löwen noch die eine oder andere Rechnung offen, das Gold ist scharf bewacht, und auch die Bordellchefin Lucy Liu und ein britischer Gast des Etablissements (Russell Crowe) haben irgendwie ihre Finger mit im Spiel...
Wie ich gelesen habe, hat "The Man with the Iron Fist", das Regiedebüt des Rappers und Schauspielers RZA, in erster Fassung vier Stunden Länge gehabt. Damit könnten einige der schier unzähligen angerissenen Handlungsskizzen, die der Film zwischen die Kampfsequenzen packt, vielleicht etwas mehr Sinn ergeben. In der vorliegenden Schnittfassung hat der Martial-Arts-goes-Western viel zu viele Figuren, die viel zu wenig zu tun bekommen, um interessant zu werden, aber trotzdem alle mit irgendwelchen Backstories ausgestattet werden, von denen dann wiederum nur Fetzem im Film geblieben sind. So fällt es einem über weite Strecken schwer, in dieser Fantasy-Version des feudalen Chinas die Pro- und Antagonisten auseinanderzuhalten; zum Teil werden Charaktere auch einfach mittendrin vergessen und nie wieder erwähnt. Was an Storytelling von "Fists" übrig geblieben ist, ist klischeebeladen, wenig originell und zum Teil widersprüchlich. Die Kampfsequenzen, die leider auch nicht immer mit Flair und Übersicht abgefilmt wurden, können das nur teilweise ausgleichen; insgesamt geht der Hommage an asiatische Actionfilme schnell die Puste aus. (Kasi Mir)
emma:

Roughale:

Kasi Mir:


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14% sehr gut
21% gut
28% nett
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7% schwach
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(111 Stimmen)
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#934 12. November
"Ruby Sparks" (... - meine fabelhafte Freundin) 17 Tage vor Bundesstart
Calvin (Paul Dano) ist ein durchaus erfolreicher Schriftsteller, der allerdings nur einen wirklich großen Hit hatte, und den bereits mit 18 Jahren. Natürlich versucht er seinen Debuterfolg zu wiederholen, leidet allerdings an akuter Schreibblockade. Eines Tages gibt ihm sein Therapeut (Elliot Gould) einen Auftrag: schreibe eine Seite über jemanden, der Deinen Hund mag. Es kann ruhig ganz schlecht werden. Zunächst führt auch das zu nichts, doch eines Nachts träumt er von einer selbstbewußten jungen Frau, die seinen Hund mag. Inspiration! Er wacht auf, und schreibt und schreibt und schreibt, und verliebt sich geradezu in seine Romanfigur, die er Ruby Sparks (Zoe Kazan) nennt. Also alles in Butter? Nicht ganz, denn plötzlich tauchen in seiner Wohnung Kleidungsstücke (und Toilettenartikel) für Frauen auf. Und eines Morgens steht dann auch die dazugehörige Frau unvermittelt in seiner Küche, als wäre es das Normalste von der Welt. Cavin glaubt zunächst an eine psychische Störung, doch als auch andere sie sehen und mit ihr kommunizieren können, kann er es nicht mehr abstreiten: Ruby, seine Romanfigur, ist Wirklichkeit geworden und glaubt, seine Freundin zu sein. Und schnell stellt er fest, daß er Ruby nach wie vor "schreiben" kann - was er zu Papier bringt, wird Wirklichkeit. Überglücklich über die Frau seiner Träume ignoriert er alle unmoralischen Vorschläge seines Bruders und hört mit dem Schreiben auf, um sich ganz der neuen Liebe zu widmen. Doch Ruby entwickelt nach und nach eigene Interessen und Wünsche, die sich nicht unbedingt mit denen von Calvin vertragen...
Für Komödien wie "Ruby Sparks" haben die Angelsachsen das Wort "quirky" erfunden - ähnlich wie "Lars and the Real Girl" (aber deutlich flippiger) sprüht das Drehbuch vor schrägen Einfällen und scheut nicht davor zurück, die Absudität der Situation voll auszukosten. Nebenbei gibt das von der Ruby-Darstellerin Zoe Kazan selbst geschriebene Drehbuch auch noch Einblicke in den Alltag von Schriftstellern, ohne dabei das Tempo aus dem Auge zu verlieren. Das Ende ist vielleicht ein bißchen zu märchenhaft, aber das schmälert den Spaß dieser Indie-Romantic-Comedy nur geringfügig. (Kasi Mir)
emma:

Roughale:

Kasi Mir:


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#933 5. November
"Killing Them Softly" 24 Tage vor Bundesstart
New Orleans im Sommer 2008: ein Wäschereibesitzer und sein Kumpel Frankie (Scoot McNairy) planen einen Überfall auf eine illegale Pokerrunde mit betuchten Unterweltgrößen. Sie glauben, damit ungeschoren davonzukommen, weil sie sicher sind, den Überfall auf den Organisator der Runde, Trattman (Ray Liotta) schieben zu können - denn seine Runde wurde bereits einmal überfallen, und obwohl es ihm nicht nachgewiesen werden konnte, hat er sich betrunken damit gebrüstet, daß selbst beauftragt zu haben. Während Amato im Hintergrund bleibt, führen Frankie und sein drogensüchtiger Freund Russell den Überfall aus, der auch gelingt. Und zunächst sieht es so aus, als könnte ihr Plan tatsächlich aufgehen, denn die Mafiabosse knöpfen sich Trattman vor. Doch der mafiaeigene "Detektiv" Jackie Cogan (Brad Pitt) ist ihnen auf den Fersen, und nicht alle Beteiligten können dichthalten...
Andrew Dominik ("The Assassination of Jesse James") verlegt die Handlung des 1974er-Romans "Cogan's Trade" in die Hochphase der Finanzkrise 2008 und versucht so, Parallelen zwischen dem Business der Finanzindustrie und dem der Gangster zu ziehen. Leider verliert sich jegliche Spannung und Dramaturgie von "Killing Them Softly" schnell in langen Reden über Gott und die Welt, die irgendwo zwischen zu lang und belanglos hin- und herschwanken. Die eigentliche Geschichte über sich selbst weit überschätzende Gauner und ihr nie in Frage gestelltes Schicksal kann ebenfalls wenig fesseln - zu offensichtlich (und zu dämlich) sind die Fehler, die Frankie & Co. machen. Immerhin lockert stellenweise trockener Humor die Erzählung auf, und recht rabiate Gewaltdarstellung reißt einen Hin und Wieder aus der Lethargie. Mäßig und tranig. (Kasi Mir)
emma:

Roughale:

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#932 29. Oktober
"Sinister" (2012) 24 Tage vor Bundesstart
Ellison Oswalt schreibt Sachbücher über wahre Verbrechen, doch die Arbeit bringt ihm in letzter Zeit eigentlich nur Probleme. Bei der Polizei, die er in seinen Werken oft schlecht aussehen läßt, ist er ziemlich unbeliebt, die Nachbarn betrachten ihn und seine Familie mit Argwohn, die Kinder werden in der Schule oft mit dem bizarren Beruf ihres Vaters aufgezogen und erfahren dort die Einzelheiten der Verbrechen, die zuhause lieber verschwiegen werden. So sind die Spannungen in der Familie deutlich zu erkennen, als sie in ein neues Haus in einer ländlichen Gemeinde ziehen, die unter einem grausamen Mord an einer Familie leidet, bei dem das jüngste Kind spurlos verschwunden blieb. Ellison will diese Geschichte als nächstes aufrollen, und was er seiner Familie verschweigt: sie sind in das Haus der ermordeten Familie gezogen. Auf dem Dachboden findet er eine augenscheinlich zurückgelassene Kiste, in ihr ein Super-8-Projektor udn ein paar Filmrollem mit auf den ersten Blick unverfänglichen Titeln. Als er sich diese jedoch ansieht, stellt er mit Grausen fest, daß es jemand den Mord an den Vorbesitzern des Hauses aufgenommen hat - und nicht nur das, auch die anderen Rollen enthalten in allen Details aufgezeichnete Morde an Familien - Morde, die zum Teil Jahrzehnte zurückliegen und am anderen Ende des Landes stattgefunden haben. In allen Mordfällen ist das jüngste Kind der Familie nicht unter den Opfern gewesen, sondern spurlos verschwunden, und bei mehreren Morden wurden okkulte Symbole gefunden. Während Ellison versucht, die Zusammenhänge zu enträtseln, gibt es Nacht für Nacht unerklärliche Ereignisse im Haus, die schon fast an Spuk grenzen - und die Symbole scheinen auf eine uralte dämonische Gottheit hinzuweisen...
Ich halte "Sinister" zu Gute, daß man sich einen guten Schauspieler für die Hauptrolle gesucht und er zumindest hier und da ganz gut verstanden hat, eine gruselige Atmosphäre zu erzeugen. Dies kann allerdings kaum darüber hinwegtäuschen, daß der Film inhaltlich fast nur 08/15-Hokuspokus zu bieten hat, bei denen der von einem erneuten Bucherfolg besessene Ellison sich schon früh das Heft des Handels völlig aus der Hand nehmen und sich quasi wie an einer Brotkrumenkette von der "Gegenseite" lenken läßt. So recherchiert der Sachbuchautor selbst fast nichts, fast alle neuen Erkenntnisse fallem ihm von dritter Seite in den Schoß. Bei den nächtlichen Spukgeschichten verhält er sich wie eine Klischeefigur aus dem Horrorfilm, die die Funktion von Lichtschaltern verlernt hat; er wirkt Tag für Tag mehr mitgenommen von den Ereignissen, bleibt aber trotzdem stoisch (bis borniert) Nacht für Nacht im Haus und quartiert nicht einmal seine Familie um. Zu allem Überfluss telegraphiert der Film bereits nach einer halben Stunde überdeutlich das Ende, was der Protagonist natürlich völlig ignoriert. Insgesamt ist "Sinister" eine 103 Minuten lange Enttäuschung, da schaue ich mir vom gleichen Regisseur lieber wieder "The Exorcism of Emily Rose" an. (Kasi Mir)
Roughale:

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#931 22. Oktober
"Argo" (2012) 17 Tage vor Bundesstart
Teheran im Novebmer 1979: militante Anhänger des neuen Machthabers im Iran stürmen die US-Botschaft und nehmen alle Mitarbeiter gefangen. Wirklich alle? Nein, denn sechs von ihnen sind entkommen und beim kanadischen Botschafter untergetaucht. Was allerdings nur als kurzfristiger Unterschlupf gedacht war, bis sich Iran und die USA einigen, wird bald zum Dauerzustand - und damit untragbar, denn auch die Kanadier wollen ihre Botschaft räumen, und die Amerikaner würden sicher als Spione verhaftet. So überlegt man beim CIA hin und her, wie man die Leute außer Landes schleusen kann - doch man hat keine Kontakte mehr, die man nutzen könnte, und US-Bürger lassen sich nur schwer tarnen. Da hat Tony Mendez (Ben Affleck) eine aberwitzige Idee: man macht aus den US-Beamten eine kanadische Filmcrew, die nach Locations für einen Sci-Fi-Film sucht. Die Oberen beim CIA sind nicht wirklich begeistert, doch da es auch keine bessere Idee gibt, kontaktiert Mendez den Maskenbildner John Chambers (John Goodman), den Filmrpduzenten Lester Siegel (Alan Arkin), und gründet eine Filmproduktion, die das Trash-Sci-Fi-Skript "Argo" als großes Hollywood-Release produzieren will. Und Mendez macht sich auf in den Iran, um den dort Festsitzenden einen Crash-Kurs in Sachen Film zu verpassen...
"Argo" ist im besten Sinne klassisches Hollywood-Suspense-Kino; die Charakterzeichnung bleibt zwar auf das notwendigste beschränkt, doch die Atmosphäre stimmt und die Bedrohung der sechs US-Bürger ist in jedem Moment der Handlung spürbar. Regisseur Affleck gelingt mit seinem dritten Regiewerk zudem eine sehr realistische Nachbildung der ausgehenden 1970er, die von den TV-Einspielungen nur durch die bessere Bildqualität zu unterscheiden waren. Dazu wird der Film immer wieder clever mit Humor aufgelockert, in dem Hollywood, die CIA und der fundamentalistische Iran ihr Fett wegbekommen. Insgesamt sehr gelungene zwei Stunden, die Affleck endgültig als Regisseur etabliert haben sollten. (Kasi Mir)
emma:

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(118 Stimmen)
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#930 15. Oktober
"The Perks of Being a Wallflower" (Vielleicht lieber morgen) 17 Tage vor Bundesstart
Charlies (Logan Lerman) erster Schuldtag auf der Highschool steht unmittelbar bevor, und der schüchterne und zurückhaltende Teenager hofft, daß dort alles anders wird. Zum einen hat er ein paar persönliche Schicksalschläge hinter sich, an deren Bewältigung er immer noch arbeitet, zum anderen war er als eher ernsthafter, belesener Typ nicht gerade der beliebteste Schüler. Dort auch an der neuen Schule bleibt praktisch alles beim Alten, er sitzt beim Essen allein, seine Mitschüler ignorieren oder hänseln ihn, selbst die Steberinnen hacken auf ihm herum. Charlie beginnt sich schon auf mieserable vier Jahre einzustellen, als er aus einem Impuls heraus den unangepaßten Schulclown Patrick aus dem Abschlußjahrgang anspricht. Er behandelt ihn wie einen normalen Menschen und nimmt ihn schnell in seine Clique der Outcasts mit auf, so daß Charlie endlich nicht mehr allein ist. Zu dieser Clique gehört auch die extrovertierte Sam (Emma Watson), und als er sie das erste Mal sieht, ist es sofort gesehen um ihn...
Heutzutage sind Highschool-Komödien (wie z.B. "Clueless" aus der Trailershow) im Kino ja ziemlich selten geworden, so daß man sich allein schon desswegen freut, daß dieser Handlungort nicht völlig in Vergessenheit geraten ist. "Perks" (den Steven Chbosky nach seinem eigenen Drehbuch auf Basis seines Romans verfilmt hat) ist aber keine lupenreine Komödie, sondern ein Drama, daß seine Hauptfiguren (die alle auf die eine oder andere Weise die Highschool mehr durchleiden als durchleben) ernst nimmt und trotzdem nicht zum Lachen in den Keller geht. So gibt es jede Menge lustige Situationen, die jedoch nicht auf Kosten der Figuren gehen, sondern dazu dienen, dem Zuschauer Charlie, Sam, Patrick und den Freundeskreis der "Mauerblümchen" näher zu bringen. Dabei dürfte sich trotz der dramatisch erhöhten Figuren wohl jeder in der einen oder anderen Facette einer der Protagonisten wiederfinden. Zum Teil wirkt "Perks" etwas anachronistisch (man merkt, daß die Buchvorlage in den späten 1990ern verfaßt wurde, auch wenn der Film keine konkrete Zeit benennt), aber das muß ja nichts Schlechtes sein. Ein im besten Sinne zeitloser Film über das Erwachsenwerden. (Kasi Mir)
emma:

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#929 8. Oktober
"The Angels' Share" (... - Ein Schluck für die Engel) 10 Tage vor Bundesstart
Robbie hat noch einmal Glück gehabt: obwohl er bereits wiederholt durch Gewaltdelikte aufgefallen ist und nun wieder wegen schwerer Körperverletzung vor Gericht steht (auch wenn seine Opfer die Prügelei begonnen hatten), kommt er noch einmal mit gemeinnütziger Arbeit davon. Trotzdem sind seine Aussichten düster: er hat keinen Job, keine Wohnung, die Familie seiner hochschwangeren Freundin Leonie würde ihn lieber heute als morgen loswerden, und die Gegner seiner letzten Prügelei sind nach wie vor hinter ihm her. Und sein immer wieder aufbrausendes Temperament läßt es mehr als wahrscheinlich erscheinen, daß er bald wieder vor dem Kadi steht und dann ins Gefängnis wandert. Doch dann lernt er bei der verordneten Arbeit den Vorarbeiter Harry kennen, mit dem er sich anfreundet. Harry ist ein Whisky-Kenner und nimmt Robbie (und ein paar von dessen Zwangs-Arbeitskollegen) mit in eine Whiskybrennerei, was nicht bloß sein Interesse an Whisky weckt, sondern auch bald offenbart, daß er sehr gut die Feinheiten in Geschmack und Aroma der Spirituose erkennen kann. Während einer Whiskyprobe erfährt die Delinquentengruppe von der bevorstehenden Versteigerung eines unglaublich seltenen (und genauso wertvollen) Whiskyfasses einer längst geschlossenen Brennerei, und da sie nach wie vor keinen Job und keine Perspektive haben, reift in ihnen ein dreister Plan...
Sozialfilmer Ken Loach ("It's a Free World...") dreht eine Heist-Komödie - wer hätte das gedacht? Natürlich werden auch in "The Angels' Share" die Sorgen und Nöte der Unterschicht dargestellt; gerade die erste halbe Stunde läßt ein eher düsteres, pessimistisches Drama erwarten, obwohl auch hier komische Momente eingebaut wurden. Doch danach tritt das Sozialdrama mehr und mehr in den Hintergrund, während sich die Handlung mehr und mehr in Richtung "Ocean's Eleven, schottische Amateurliga" wandelt. Klar macht es sich der Film in dieser Phase dann etwas einfach, und ein paar glückliche Zufälle zuviel zehren auch etwas an der Glaubwüdigkeit der Handlung; trotzdem macht "The Angels' Share" einfach Spaß, man fiebert mit dem trotz seiner Aggressionen sympathisch bleibenden Robbie und seinen mehr oder weniger intelligenten Kumpanen mit. Alles in allem unterhaltsamer als so mancher Genrevertreter aus Hollywood, und eine nette Abwechslung. (Kasi Mir)
Kasi Mir:


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(114 Stimmen)
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#928 1. Oktober
"Premium Rush" 17 Tage vor Bundesstart
Wilee (Gordon-Levitt) ist Fahrradkurier in New York, und einer der Besten seiner Branche. Er ist ein absoluter Überzeugungstäter, liebt es, halsbrecherisch schnell mit seinem Rad ohne Gangschaltung und Bremsen durch den oft zähen Verkehr zu rasen und hat dafür eine Karriere als Anwalt sausen lassen, was seine Immer-mal-wieder-Freundin und Kollegin Vanessa (Dania Ramirez) einfach nicht verstehen kann, die den harten, anstrengenden und schlecht bezahlen Job nur als notwendiges Übel ansieht. Eines Tages wird der Job noch deutlich härter, denn Wilee hat eine Sendung angenommen, die viel Geld wert ist - Geld, für das sich auch ein korripter Cop (Michael Shannon) sehr interessiert, der sich schnell an die Fersen des flinken Flitzers heftet und auch vor Gewalt nicht zurückschreckt, um in den Besitz des unscheinbaren Kuverts zu gelangen. Wird es Wilee trotzdem gelingen, die Eilsendung rechtzeitig abzuliefern, an der viel mehr hängt als er auch nur ahnt...
Manchmal sind die simplen Ideen eben doch die besten. "Premium Rush" hat eigentlich keine besonders komplizierte Prämisse, doch Regisseur David Koepp - der als Drehbuchautor ("Jurassic Park", "Mission: Impossible", "Spider-Man") viel bekannter ist und sich für seine seltenen Regiearbeiten meiste kleinere Geschichten (z.B. "Ghost Town", "Stir of Echoes") aussucht - holt praktisch das Optimum heraus, indem der das Tempo (nicht nur der Räder) von Anfang bis Ende hoch hält und nur selten Zeit zum Luftholen läßt. Dabei sind die zahlreichen Actionszenen längst nicht so "over the top", wie man das von Michael Bay & Co. inzwischen fast gewohnt ist, ohne dabei an Dynamik zu verlieren. In all dem Trubel bleibt Koepp sogar noch Zeit für etwas Situationskomik, ohne dabei dem Gag die Logik der Handlung zu opfern. Kein allzu tiefgründiger, aber ein herrlich bodenständiger und hochgradig unterhaltsamer, unbeschwerter Actionfilm. (Kasi Mir)
Roughale:

Kasi Mir:


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(102 Stimmen)
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#927 24. September
"Savages" (2012) 17 Tage vor Bundesstart
Chon (Taylor Kitsch) und Ben (Aaron Taylor) sind beste Kumpel seit der Highschool, und obwohl die beiden grundverschidene Wege gegangen sind - der eine traumatisierter Ex-Elitesoldat, der andere träumerischer Weltverbesserer mit Hochschulabschluß - kann die beiden nichts trennen. So teilen die beiden nicht nur dieselbe Freundin O (Blake Lively), sondern sind auch Geschäftspartner geworden - im Drogenbusiness, das sie in Kalifornien mit dem Anbau und Vertrieb einer besonders intensiven Marihuana-Sorte zu Millionären gemacht hat. Doch wo Erfolg ist, ist Konkurrenz nicht weit, und als die beiden ein Übernahme-Angebot der mexikanischen Drogenbaronin Elena (Hayek) ablehnen, wissen sie selbst, daß sie in Gefahr sind. Doch Elenas rechte Hand Lado (del Toro) zielt nicht auf die beiden Brüder im Geiste - sondern entführt stattdessen die geliebte O...
Stellenweise kann man fast vergessen, daß es sich bei "Savages" um einen Oliver-Stone-Film handelt; der Film läßt optisch wie erzählerisch über die meiste Zeit die Spielereien vermissen, die man an Stone entweder liebt oder haßt. Doch der ironisch-ätzende, zwischen Albernheit und Brutalität schwankende (und manchmal beides auf einmal liefernde) Ton der Erzählung ruft es einen immer wieder in Erinnerung. Dabei hat "Savages" im Gegensatz zu vielen anderen seiner Werke keine wirkliche Message, ein paar Allgemeinplätze über das Wilde im Menschen (siehe Filmtitel) macht aus der oft holprigen Geschichte kein Psychogramm, die Aktionen aller Beteiligten oszillieren wild zwischen clever und dämlich, und ein Twist im Showdown verwässert den Schluß. Insgesamt ist "Savages" auf jeden Fall eine halbe Stunde zu lang, aber zumindest phasenweise durchaus unterhaltsam, wenn man sich über brutale Stümper amüsieren kann. (Kasi Mir)
Roughale:

Kasi Mir:


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#926 17. September
"Madagascar 3: Europe's Most Wanted" (Magagascar 3: Flucht durch Europa) 15 Tage vor Bundesstart
Das Quartett der in Afrika gestrandeten New Yorker Zootiere wartet dort immer noch auf die Abholung durch die Pinguine, doch vor allem Alex (Stiller) plagt das Heimweh. So beschließen sie kurzerhand, der Heimreise etwas näher zu kommen und schwimmen nach Monte Carlo, wo Pinguine und Affen gerade die Casinos nach Strich und Faden ausnehmen. Doch der Plan, sich unauffällig zu nähern, schlägt schnell fehl, und bald schon sind allesamt auf der Fluch vor der resoluten und sehr findigen Tierjägerin Dubois (Frances McDormand). Man taucht schließlich in einen Zirkus unter, dessen tierische Attraktionen Alex & Co. zunächst mißtrauisch beäugen, vor allem der übellaunige Tiger Vitaly (Brian Cranston) traut ihnen nicht über den Weg. Doch der Zirkus könnte bald die die Chance erhalten, eine US-Tournee zu starten - die Heimreise wäre gesichert. Es gibt nur ein Problem: der Zirkus taugt nichts...
Ich bin ja nicht der größte Fan der "Madagascar"-Reihe, doch "Europe's Most Wanted" geht in Ordnung. Zwar wird die Rahmenhandlung hier fast noch mehr vernachlässigt als in den ersten beiden Teilen, und auch diesmal wird Logik und Charakterzeichnung schnell für einen albernen Gag über Bord geworfen, doch der vermutliche Abschluss der Trilogie hat etwas, was dem ersten Teil phasenweise und dem zweiten fast völlig abhanden kommt: Tempo. Diesmal gibt es keine Längen, von der ersten bis zur letzten Minute ist "Madagascar 3" ein Stakkato aus Slapstick, Popkultur-Referenzen und zum Teil ziemlich versponnenen Ideen; letzteres könnte an Noah Baumbach ("Fantastic Mr. Fox", "The Life Aquatic") liegen, der zum Autorenteam gestoßen ist. Ein versöhnliches Ende der "Madagascar"-Reihe - außer für die Pinguine, denn die bekommen nun ihren eigenen Kinofilm. US-Start soll am 27.3.2015 sein. (Kasi Mir)
Roughale:

Kasi Mir:


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14% sehr gut
28% gut
35% nett
12% mäßig
3% schwach
8% schlecht
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#925 10. September
"The Campaign" (2012) (Die Qual der Wahl) 24 Tage vor Bundesstart
Cam Brady (Will Ferrell) ist kein besonders guter Kongressabgeordneter; er drischt bei öffentlichen Reden immer die gleichen Phrasen, egal wie passend oder unpassend sie sein mögen, er tritt immer wieder in Fettnäpfchen oder benimmt sich einfach daneben. Trotzdem geht nun bereits seine vierte Amtszeit zuende und die fünfte ist so gut wie sicher - denn die Republikaner haben noch nie einen Kandidaten gegen ihn ins Rennen geschickt, so daß er allein durch seine Kandidatur den Posten sicher hat. Zumindest bis zu dem Tag, da die schwerreichen Motch-Brüder nach einer Möglichkeit suchen, ihre chinesischen Billiglohnfabriken für Spielzeug zu gleichen Kosten nach Amerika zu verlagern. Sie beschließen, sich einen Kongressabgeordneten zu kaufen, und so schicken sie den auf den ersten Blick völlig ungeeigneten Sohn eines Freundes, Marty Huggins (Zack Galifianiakis), ins Rennen. Marty erscheint Cam zunächst wenig gewachsen, wirkt linkisch, schräg und wie das genaue Gegenteil eines Politikers, doch mithilfe des skrupellosen Wahlkampfmanagers Wattley (McDermott) gewinnt seine Kampagne schnell an Fahrt, und Cams fortwährende Ausrutscher und Verfehlungen tragen ein übriges dazu bei, daß das Rennen bald völlig offen ist. Dabei entwickelt sich der Wahlkampf zu einer schmutzigen Schlammschlacht, unter der bald beide Kandidaten und ihre Familien zu leiden haben...
Eine Will-Ferrell-Komödie wie auf Autopilot hat Regisseur Jay Roach ("Meet the Parents", "Dinner for Schmucks") da abgeliefert - über weite Stecken ist "The Campaign" einfach die neueste Ausrede für Ferrell, einen absurden Sketch nach dem anderen zu präsentieren. Dabei ist das durchaus unterhaltsam, und einige Ideen schon ziemlich abgefahren (ich sage nur Superzeitlupe), doch im realen Wahnsinn des laufenden US-Präsidentschafswahlkampes wirken viele der Seitenhiebe auf das Politikgeschäft weit weniger bizarr, als sich das das Autorenduo Henchy/Harwell vermutlich gedacht hatte. Die meisten Gags fallen auch weniger in die Kategorie "brüllend komisch", sondern sind mehr das, wofür das Web 2.0 den Begriff Facepalm ersonnen hat. So könnte man den Wahlkampf der beiden völlig ungeeigneten Kandidaten (der deutsche Titel ist hier wahrlich Programm) als leicht überzeichnete Abbildung der realen Verhältnisse in den USA abtun - zumindest bis zum Showdown, der eigentlich mehr in den Bereich Fantasy einzuordnen ist. Ich habe mich nicht gelangweilt, aber für Ferrell ist es nach "The Other Guys" und "Blades of Glory" eher ein Rückschritt. (Kasi Mir)
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#924 3. September
"Seeking a Friend for the End of the World" (Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt) 17 Tage vor Bundesstart
Auf dem Radio vernehmen sie die Nachricht: der letzte Rettungsversuch ist gescheitert, Asteroid 'Matilda' wird in drei Wochen mit der Erde kollidieren - bei 70 Meilen Durchmesser der sichere Weltuntergang. Dodge (Carell) hat die Nachricht noch nicht richtig verarbeitet, da hat seine Frau ihn bereits verlassen. So verbringt er seine letzten Tage zunächst allein und im gewohnten Trott, er geht zur Arbeit bei einer Versicherung, auch wenn das ziemlich sinnlos zu sein scheint, er besucht Freunde, die die nahende Apokalypse ziemlich hemmungslos gemacht hat, und er hängt alten Erinnerungen an eine längst vergangene Jugenliebe nach - bis seine junge Nachbarin Penny (Knightley) weinend vor seinem Fenster auf der Feuertreppe sitzt - sie hat den letzten Flug zu ihren Eltern nach England verpaßt. Man schließt Bekanntschaft, und obwohl die beiden wenig Gemeinsamkeiten haben, fliehen sie schließlich zusammen aus der Stadt, die von Unruhen heimgesucht wird und beschließen, zusammen zu versuchen, ihre letzten Wünsche zu erfüllen - er will seine Jugendliebe wiederfinden, sie doch noch eine Fluggelegenheit nach England ergattern ...
Eine Beziehungsgeschichte vor dem Hintergrund der Apokalypse - das scheint momentan in Mode zu sein, hatten wir mit "Perfect Sense" (#884) doch erst vor zehn Monaten einen Film mit ganz ähnlicher Prämisse. Allerdings ist das Regiedebut von Lorene Scafaria (die die Romanadatption zu "Nick & Norah's Infinite Playlist" verfaßt hat) weniger philosophisch-kopflastig und behält trotz der düsteren Aussichten einen heiteren Ton bei - das Zusammenbrechen gesellschaftlicher Strukturen wird nur angerissen und bleibt gegenüber der Darstellung teils anrührender, teils bizarr-komischer Reaktionen auf das Unausweichliche im Hintergrund. Im Kern ist "Seeking" daher auch kein Katatrophenfilm, sondern eine Mischung aus Romantic Comedy, Road Movie und der (mäßig tiefschürfenden) Charakterstudie zweier Menschen, die erst im Angesicht des Weltunterganges richtig zu Leben beginnen. Dabei kann ich über eine Reihe von Logik- und Continuityfehlern hinwegsehen, den Carell und Knighley stellen ihre Figuren mit allen ihrem Macken sympathisch und unterhaltsam dar. Vermutlich ebenso wie "Perfect Sense" keine realistische Darstellung einer entsprechenden Katastrophensituation, aber trotzdem kein Weltuntergang (eine dumme Anspielung mußte ich ja machen :-)). (Kasi Mir)
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#923 27. August
"The Expendables 2" 3 Tage vor Bundesstart
Barney Ross (Stallone) und seine Söldnergruppe sind gerade von einer effektvollen Befreungsaktion aus Nepal zurück, da taucht ihr ehemaliger Auftraggeber Church (Willis) wieder auf und 'überredet' sie zu einem auf den ersten Blick einfachen Auftrag - aus einem in Albanien abgestürzten Flugzeug den Inhalt eines Tresors einsammeln und mitbringen. Doch leider interessiert sich auch der Waffenhändler Villain (van Damme) dafür, und bald hat Ross' Team eine tragische Niederlage einzustecken - und nur noch Rache im Sinn. Außerdem gilt es noch, spaltbares Material zu sichern, aber das ist fast schon Nebensache...
Für Leute mit Sinn für Charakterzeichnung, Tiefgang oder auch nur einer grundlegend stringenten Handlung hat die Fortsetzung der "Expendables" nicht viel zu bieten. Auch wer gut inszenierte Mercenary-Action sucht, wird von dieser von Simon West ("Con Air", "Tomb Raider") inszenierten Fortsetzung nichts großartiges finden - das können andere Filme besser. Die "Expendables" funktionieren - ja sie funktionieren tatsächlich! - im Wesentlichen als Treffen der Elder Statesmen des Actionfilms, die alle natürlich 1A-Auftritte erhalten, und als Voll-auf-die-Zwölf-Materialschlacht mit massenweise optisch eindrucksvoll explizit dahingemetzelten Feinden - die zum Teil so überzeichnet werden, daß man das Ganze fast schon als Massaker-Comedy bezeichnen könnte. Die Kämpfe gehen dabei bis auf zwei Ausnahmen total einseitig aus und bieten wenig Spannung, aber immerhin einen gewissen Unterhaltungswert. Mit der Zeit wird das Bleigewitter allerdings etwas eintönig, so daß der Unterhaltungswert von den Frotzeleien und Insider-Anspielungen kommen muß, die die die ansonsten flachen Dialoge aufpeppen. Trotzdem: gerade für mit den Actionfilmen der 80er und 90er Groß gewordene ein schönes Schwelgen in Nostalgie. (Kasi Mir)
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#922 20. August
"The Three Stooges" (2012) (... - Drei Vollpfosten drehen ab) 52 Tage vor Bundesstart
Die drei Kinder Larry, Curly und Moe wachsen in einem von Nonnen betriebenen Waisenhaus auf - und sind dort ständig auf Schabernach aus. Dabei gehen die drei nicht nur den Nonnen mächtig auf die Nerven, sie verbauen sich auch jegliche Chancen darauf, je adoptiert zu werden. Nur Moe hat einmal die Gelegenheit, will aber seine "Brüder" nicht verlassen. So kommt es dazu, daß das Trio auch ein Vierteljahrhunder später immer noch im Waisenhaus lebt und den Nonnen - längst erwachsen, aber nicht wirklich klüger geworden - mit handwerklichen Tätigkeiten mehr schadet als hilft. Als sie eines Tages erfahren, daß das Waisenhaus aus finanziellen Gründen geschlossen und die Kinder auf Pflegeeltern verteil werden sollen, beschließen Moe, Larry und Curly kurzerhand, das notwendige Geld in der weiten Welt aufzutreiben und so das Waisenhaus zu retten. Das einzige Problem dabei: sie haben keine Ahnung von der Welt jenseits ihrer Heimstätte...
Wenn jemals jemand eine eindeutige Definition für "infantile Kasperei" gesucht hat, dann kann er die Suche einstellen - die Farelly-Brüder inszenieren "The Three Stooges" mit extremer Betonung auf die Idiotien und den Slaptstick der Stooges, der sich jedoch schnell verbraucht. Dabei offenbart sich das klassische Problem vieler Comedynummern, die zu Kinofilmen werden - was ifünf bis zehn Minuten lustig sein kann, wird durch die ständige Wiederholung in Spielfilmlänge schnell öde bis nervig. Der Film fühlt sich wesentlich länger an als seine 86 Minuten (ohne Abspann); die Geschichten sind im Stil der Orignal-Stooges gehalten, aber wenig originell und ziemlich in die Länge gezogen. Ich bin ja wahrlich kein glühender Fan der Farelly-Brüder ("Say It Isn't So", "Kingpin" und "The Heartbreak Kid" z.B. fand ich fürchterlich), aber selbst in ihren Gross-Out-Frühwerken konnte man ihnen nicht mangelnden Einfallsreichtum vorwerfen. Hier jedoch wirkt jeder Gag, als hätte man ihn schon tausendmal in alten "Stooges"-Kurzfilmen gesehen - und das selbst dann, wenn man diese gar nicht gesehen hat. Dann lieber "There's Something about Mary" und "Shallow Hal" in Endlosschleife. (Kasi Mir)
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#921 13. August
"Hope Springs" (2012) (Wie beim ersten Mal) 45 Tage vor Bundesstart
31 Jahre sind Kay (Meryl Streep) und Arnold (Tommy Lee Jones) nun verheiratet, die Kinder sind längst aus dem Haus, und auf den ersten Blick führen die beiden eine harmonische Ehe. Doch hinter dem Schein verbergen sich Probleme, denn die Eheleute gehen zwar höflich und respektvoll miteinander um, haben sich aber kaum noch etwas zu sagen, teilen schon seit langem nur noch Tisch, nicht aber mehr Bett miteinander und leben eigentlich aneinander vorbei. Während Arnold dies mehr oder weniger anstandslos akzeptiert, ist Kay todunglücklich und schrecklich einsam, was zu einem radikalen Entschluß führt - sie drängt, ja zwingt Arnold dazu, mit ihr in das Provinznest Hope Springs zu fahren, wo sie bei dem teuren Eheberater und Bestsellerautoren Dr. Feld (Steve Carell) eine Intensiv-Gesprächstherapie geordert. Dabei hält Arnold diese Idee für Schwachsinn und Dr. Feld für einen Abzocker, und beiden fällt es zunächst schwer, ihre Probleme mit sich selbst und dem Partner - die vor allem auch mit unerfüllten Wünschen nach Intimität zu tun haben - vor einem Fremden auszubreiten. Nach und nach wird jedoch klar, daß auch Arnold schon lange unzufrieden über die Entwicklung seiner Beziehung zu Kay war, und mehr und mehr spitzt es sich auf die Frage zu, ob die langjährigen Eheleute einander überhaupt noch ertragen, begehren, oder lieben...
Diese Beschreibung klingt jetzt nach Drama pur, und damit läge man genauso falsch wie mit dem Trailer zu "Hope Springs", der die lustigen Momente überbetont. Der Film von David Frankel ("The Devil Wears Prada", "The Big Year") ist nicht durchgehend lustig oder gar brüllen komisch, die reelen Probleme der Eheleute werden aber immer wieder zu lustige Kleinigkeiten etwas aufgelockert, so daß der Film insgesamt einen eher fröhlichen Eindruck hinterläßt. Es hilf natürlich, daß man mit Meryl Streep und Tommy Lee Jones zwei erstklassige Darsteller gefunden hat, die die Rollen ideal verkörpern können. Vor allem Jones, dessen Tendenz zu knurrigen, mürrischen Charakteren hier gut aufgegriffen wird, bringt die Schwierigkeiten gut herüber, sich einem Partner wieder zu öffnen, nachdem man lange Zeit nur noch nebeneinander her gelebt hat. Steve Carell darf als Dr. Feld wieder mal zeigen, daß er - wie Will Ferrell - am besten ist, wenn er auf Kasperletheater verzichtet. Insgesamt ein netter kleiner Film, kein Meisterwerk, aber eine erfreuliche Überraschung. (Kasi Mir)
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#920 6. August
"Prometheus" (2012) (... - Dunkle Zeichen) 3 Tage vor Bundesstart
Im ausgehenden 21. Jahrhundert macht sich eine privat finanzierte Raumexpedition auf den Weg in ein anderes Sonnensystem, das zuvor auf Kunstwerken diverser frühzeitlicher Kulturen quer über alle Kontinente gefunden wurde - zusammen mit übereinstimmenden Darstellungen humanoider Lebewesen. Es sieht so aus, als hätten diese die Menschheit bis vor wenigen Jahrtausenden gefördert, vielleicht haben sie uns sogar erschaffen. In jedem Fall stellt sich die Frage nach dem Warum, doch der erdähnliche Mond im Zielsystem erscheint auf den ersten Blick verlassen, auf den zweiten Blick zeigen sich jedoch Bauwerke, die zumindest auf frühere Besiedlung hindeuten. Während die wild zusammengewürfelte Truppe aus Archäologen, Biologen, Handwerkern, Sicherheitsleuten, einem Androiden (Michael Fassbender) und der Vertreterin der geldgebenden Weyland Corporation (Charlize Theron) noch versucht, hinter das Geheimnis des Planeten und die "Ingenieure" genannten Außerirdischen zu kommen, zeigt sich bald, daß der Trabant nicht leblos ist, wie er zuerst erschien - und weitaus gefährlicher...
Nein, auch mit "Prometheus" findet Regie-Altmeister Ridley Scott nicht zu früherer Größe zurück; wer nicht einfach nur dabei zuschauen möchte, wie eine Gruppe zumeist wenig clever handelnder Menschen nach und nach dezimiert wird, kann nach der gelungenen ersten Dreiviertelstunde schnell frustriert werden. Denn all die schönen Bilder und kleinen Details, all die großen philosophischen Fragen, die der Film anfänglich aufwirft, werden leider nur angerissen und weichen bald dem aus Horrorfilmen so bekannten "Ten little indians"-Prinzip; der (recht vorhersehbaren) Reihe nach wird die Gruppe immer kleiner, zumeist aufgrund von äußerst unklugen Entscheidungen und mangelnder Kommunikation untereinander. Die Antworten auf die großen Fragen (und nach der Motivation einzelner Handelnder) hält "Prometheus" dabei für die offensichtlich vorgeplante Fortsetzung zurück. Handwerklich schön gemacht und teilweise auch schön gespielt, aber man hätte so viel mehr daraus machen können. Schade. (Kasi Mir)
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#919 30. Juli
"Think like a Man" (Denk wie ein Mann) 31 Tage vor Bundesstart
Vier Freunde haben so ihre Schwierigkeiten mit den Frauen: Dominic ist ein Träumer, der die Frauen verehrt, aber keinen Antrieb entwickelt, etwas aus sich zu machen, Jeremy hat sich seit der Collegezeit nicht mehr weiterentwickelt, was seiner Dauerfreundin mehr und mehr mißfällt; Michael laßt sich immer noch von der Mutter bekochen und mit frischer Kleidung versorgen (der natürlich keine Frau gut genug ist für ihren Sprößling), und Zeke ist eigentlichnur auf schnellen Sex aus, gerät jedoch mit Mya an ein "gebranntes Kind", das seinen Avancen widersteht. Ihre Probleme werden geringer, als der Moderator und Comedian Steve Harvey ein Buch herausbringt, das den Frauen erklärt, wie die Männer ticken. Es dauert eine Weile, bis das Quartett herausfindet, wie sie von den Frauen ausmanövriert werden - empört beschließen sie, den Spieß umzudrehen und die Frauen mit ihren eigenen Mitteln zu schlagen...
Das Ratgeber-Buch gibt es wirklich (es heißt in Deutschland "Frag einen Mann..."), doch der Film (der fast ein "Who is Who" afroamerikanischer Darsteller vereint) ist natürlich eine ausgedachte Geschichte, und leider keine besonders einfallsreiche. Bei einer "Romantic Comedy" - und das ist "Think..." im Kern - ist das Ende natürlich klar, wenn aber auch alles Schritte auf dem Weg so fürchterlich vorhersehbar sind wie in diesem immerhin fast zwei Stunden langen Werk, dann wird es schnell anstrengend. Und auch die Gags gehen fast immer auf die billigste, offensichtlichste Pointe, gerade einmal 5-10% sind einigermaßen clever, der Rest leider platt bis kindisch. Und die fünf (naja, viereinhalb) Happy Ends sind dann doch etwas zuviel des Guten. (Kasi Mir)
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#918 23. Juli
"Brave" (2012) (Merida - Legende der Highlands) 10 Tage vor Bundesstart
Merida ist die einzige Tochter des Highland-Königs Fergus, und um den Frieden zwischen den Clans zu sichern, ist es Tradition, daß sie den Sohn einer der benachtbarten Lords heiratet. Daher wird Merida von ihrer Mutter Elinor seit frühester Kindheit zu einer echten Prinzessin erzogen - allerding mit sehr mäßigem erfolg, denn die unternehmungslustige Merida schlägt mehr nach dem Vater und verbringt jede freie Minute mit Reiten, Klettern und Bogenschießen. Als schließlich die Söhne der Clanlords im sportlichen Wettstreit um Ihre Hand buhlen, sabotiert sie den Wettbewerb, hat einen fürchterlichen Streit mit ihrer Mutter, und flüchtet wütend aus dem Schloß, sich wünschend, ihre Mutter könnte sie verstehen. Im Wald trifft sie zufällig eine schrullige Hexe (und Holzhandwerkerin) und bittet sie um einen Zauber, ihre Mutter umzustimmen - doch die Formuliertung ihres Wunsche läßt Genauigkeit vermissen, und die Hexe hat in der Hektik vergessen, über Risiken und Nebenwirkungen aufzuklären...
"Brave" ist kein neues bahnbrechendes Highlight der Animationskönige, aber selbst die schwächeren Pixar-Filme schaffen es immer noch, flott zu unterhalten und visuell zu beeindrucken. Die malerischen Landschaften, die realistischen (wenn auch wie immer idealisierten) Figuren, die Bewegungen, Fell und Frisuren, alles stimmt mal wieder. Nur die Story ist diesmal etwas dünn und kann mit den letzten Nicht-Fortsetzungen "WALL-E" und "Up" nicht mithalten. Schade, aber beileibe kein Beinbruch. (Kasi Mir)
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#917 16. Juli
"Ted" (2012) 17 Tage vor Bundesstart
Der achtjährige John wird von den anderen Kindern seiner Nachbarschaft geschnitten, er hat keine Freunde. Deswegen wünscht er sich zu Weihnachten, daß sein neuer Teddybär Ted sein bester Freund wird. Und, oh Wunder: sein Wunsch geht in der Erfüllung, und Ted wird nicht nur eine Mediensensation, sondern geht mit ihm durch dick und dünn. Ein Vierteljahrhundert später ist John (Mark Wahlberg) immer noch ein halbes Kind, das oft den Job bei einem Autoverleiher schwänzt, um sich mit Ted (Seth MacFarlane) - mit dem er nach wie vor zusammenlebt - zuzudröhnen, über alte Zeiten und alte Filme zu quatschen und gepflegt nichts zu tun. Das Problem daran: John hat seit vier Jahren eine Freundin (Mila Kunis), die bei allem Verständnis für die Bromance zwischen Ted und John möchte, daß ihr Freund endlich erwachsen wird. Es hilft nichts: Ted muß ausziehen - doch damit werden die Probleme für John und Lori nicht geringer...
Um es klar zu sagen: "Ted" ist von vorne bis hinten Schwachsinn, und wer Seth MacFarlanes andere Werke (allen voran "Family Guy") nicht ausstehen kann, wird mit dieser überlangen Sitcom kaum warm werden. Ich kenne "Family Guy" kaum (und was ich davon kenne, ist wie "Ted" im Kern wenig subtil und etwas kindisch) und kann auch klassischem "Sitcom"-Kasperletheater nur wenig abgewinnen - aber ich finde, "Ted" funktioniert über weite Strecken. Die Gagquote ist unheimlich hoch, so daß die regelmäßigen Ausflüge an die unteren Regionen (pun intended!); in den ganzen Popkultur-Referenzen nicht so stark auffallen. Ted ist dabei eine Art "Alf" für Erwachsene, benimmt sich oft daneben, aber nicht wie ein kompletter Idiot, und liefert auch den trockenen, oft scharfzüngigen Kommentar für die zumeist eher fragmentarische Handlung. Dazu dann noch Patrick Stewart als Erzähler, was will man mehr? Heißer Kandidat für "Höchste Lachdichte 2012". (Kasi Mir)
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#916 9. Juli
"Jeff, Who Lives at Home" (Jeff, der noch zuhause lebt) 31 Tage vor Bundesstart
Jeff (Jason Segel) lebt auch mit 30 noch bei seiner verwitweten Mutter (Susan Sarandon) im Keller und verbringt den Tag damit, nach verborgenen Zeichen zu suchen, die ihm den rechten Weg weisen - meistens verläßt er dafür seinen Kelleraum nicht einmal. Als er wiederwillig für ein paar ihm von seiner Mutter aufgenötigten Besorgungen das Haus verläßt, beginnt für ihn ein Abenteuer, in das im Laufe des Tages nicht nur seine Mutter, seinen in der Midlife-Crises steckenden Bruder Pat (Ed Helms) und dessen frustrierte Frau Linda (Judy Greer) mit einbezieht, sondern sich vor allem um den Namen Kevin dreht...
Auch das neue Werk der Duplass-Brüder (vor knapp zwei Jahren lief ihre verschobene Beziehungsgeschichte "Cyrus" in der Sneak) ist wieder schräg, doch ernsthaft gehalten und trotz seiner Kürze (76 Minuten netto ohne Abspann) von eher gemächlichem Tempo. Man kann erkennen, daß das Regisseur- und Autoren-Duo ein Faible für nur auf den ersten Blick klischeebeladene Charaktere hat, deren vielschichtigkeit sich erst im Laufe des Films erweist. Dabei erreicht "Jeff" ein höheres Tempo und bleibt insgesamt witziger und charmanter als der Vorgänger, trotzdem gibt es noch Längen, eine Nebenhandlung am Arbeitsplatz der Mutter, die nie richtig Fahrt aufnimmt, und der Schluß ist vielleicht ein bischen zu arg konstruiert für solch eine naiv, leichte Komödie. Trotzdem ein netter, schräger kleiner Film (Kasi Mir)
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emma:

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#915 2. Juli
"Cosmopolis" (2012) 3 Tage vor Bundesstart
Vermögensverwalter Eric (Robert Pattinson) ist auf dem Weg zu seinem Friseur, doch er kommt nur langsam voran, denn die Stadt ist blockiert durch eine Promi-Beerdigung, den US-Präsidenten und Globalisierungsgegner. So läßt er sich in seiner ultralangen Strech-Limo durch die Großstadt chauffieren und trifft sich mit seinen Mitarbeitern, mit denen er über geschäftliche und private Probleme diskutiert. Dabei macht ihn sein Leibwächter immer wieder darauf aufmerksam, daß es Berichte über ein geplantes Attentat auf ihn gibt, doch das sorgt ihn ebenso wenig wie seine Währungsspekulationen, die gerade den Bach herunter zu gehen scheinen...
Ich hatte mich auf einen neuen Cronenberg gefreut, doch diese kammerspielartige, hochgradig gekünstelte und an lebensgefährlicher Dialog-Fettleibigkeit leidende Romanadaption ist nahezu ungenießbar. Die Breitseite gegen unsere moderne Gesellschaft, die weder die Raubtierkapitalisten noch die "Widerstandkämpfer" verschont, mag auf Papier funktionieren, auf der Leinwand führen die Dialoge, die eigentlich nur aus einer schier endlosen (und im Laufe des Films sogar noch länger werdenden!) Aneinnanderreihung von Monologen besteht, zum Tod jeglichen Drives. Das hochgradig artifizielle Setdesign trägt weiter dazu bei, daß es "Cosmopolis" an praktisch allem fehlt, was einen Film ausmacht - kein roter Faden, keine Charaktere mit nachvollziehbaren Handlungen, niemand, auch nur den Hauch einer Indentifikationsmöglichkeit bietet. Vielleicht sind eben doch nicht alle Romane verfilmbar. (Kasi Mir)
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#914 25. Juni
"Red Lights" (2012) 45 Tage vor Bundesstart
Die Forscher Buckner (Cillian Murphy) und Matheson (Sigourney Weaver) sind übernatürlichen Phänomenen auf der Spur - um sie als Schwindel zu enttarnen. Ob Medien, Telepathen oder Wunderheiler, niemand ist vor ihnen sicher, und sie kennen sich mit den Tricks der Zunft mindestens genauso gut aus wie ihre Gegenspieler. Das bringt allerdings nicht viel Ruhm ein - tatsächlich ist das Institut der Kollegen, die Para-Begabungen wissenschaftlich zu durchleuchten versuchen, deutlich besser ausgestattet. Und nach über 30 Jahren taucht plötzlich der blinde Hellseher Simon Silver (Robert de Niro) wieder auf der Bildfläche auf, den Matheson nicht auffliegen lassen konnte. Doch ihr jüngerer Kollege ist geradezu besessen davon, Silver diesmal nicht davonkommen zu lassen - und holt sich dabei deutlich mehr als nur eine blutige Nase...
Cortés' Film nach seinem eigenen Drehbuch hat Flair, und geht erfrischend sparsam mit typischen Gruseleffekten (wie z.B. dem akkustischen Ausrufezeichen) um, außerdem helfen die talentierten Schauspieler, der Geschichte mehr Tiefgang zu verleihen. Doch nach einer knappen Dreiviertelstunde wird der Film nicht nur lauter und hektischer, sondern vor allem auch weniger konzentriert; die zu Anfang recht konkrete Handlung zerfasert in eine Reihe von wirren, zunehmen sinnloseren Einzelaktionen und -reaktionen von Murphys Buckner, die nirgendwohin führen. So geht die eigentlich recht clevere finale Wendung der Story - irgendwo zwischen "The Sixth Sense" und "The Prestige" angesiedelt - fast in dem Durcheinander aus Action und Aktionismus unter und verwässert etwas den Gesamteindruck. Trotzdem einer der besseren Genrefilme in der Sneak. (Kasi Mir)
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#913 18. Juni
"The Cabin in the Woods" 80 Tage vor Bundesstart
Subversiver und sehr überraschender Meta-Horror-Film über (oberflächlich) eine Gruppe junger Leute, die in eine einsame Waldhütte fährt. Mehr sollte man über das Werk von Joss 'Buffy/Avengers' Whedon und Drew 'Cloverfield' Goddard eigentlich nicht erzählen; Kritik wird baldestmöglich nachgetragen. emma:

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#912 11. Juni
"The Rum Diary" 52 Tage vor Bundesstart
Paul Kemp (Johnny Depp) wird 1960 Reporter beim San Juan Star in Puerto Rico - und daß auch nur, weil er der einzige ist, der sich um den Job beim ungeliebten Käseblatt in dem US-Glücksspiel- und Duty-Free-Territorium beworben hat. Eigentlich ein Schriftsteller auf der Suche nach Inspiration, ernüchtert ihn die stupide Berichterstattung von Bowling-Siegern und Jackpot-Gewinnern schnell. Doch seine Talente sind anderweitung durchaus gefragt; so sucht die lokale Größe Sanderson jemanden, der Immobilienprojekte schönschreiben kann. Kemp interessiert sich nicht sonderlich für den Auftrag - aber umso mehr für Sandersons bildhübsche Freundin Chenault (Amber Heard)...
Das Setting ist ja hübsch bis hübsch häßlich, und Depp schraubt seine Theatratik erfreulicherweise auch deutlich zurück (obwohl das immer noch weit weg von seinen Höchstleistungen ist), doch "The Rum Diary" wirkt leider wie im Delirium geschrieben - was ja aufgrund der Romanvorlage von Hunter S. Thompson auch tatsächlich stimmen mag, nur macht es den Film eben nicht besser. Es gibt durchaus gute Ansätze, interessante Storyfetzen, doch nichts wird richtig entwickelt, immer wieder werden neue Subplots angefangen, die dann genauso schnell wieder aufgegeben werden. Selbst die Rahmenhandlung - soweit erkennbar - bleibt fragmentarisch. Dann die Schauspieler: Aaron Eckhart auf Autopilot, Richard Jenkins kaum vorhanden, Giovanni Ribisi übertreibt es maßlos, und Amber Heard mit ihrer x-ten Rolle als Eye Candy, was sie als Schauspielerin nicht weiterbringen wird. Alles in allem leider auch wieder nur Durchschnitt - wann gibt es bloß endlich wieder einen richtig tollen Johnny-Depp-Film? (Kasi Mir)
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#911 4. Juni
"A Few Best Men" (Die Trauzeugen) 24 Tage vor Bundesstart
David (Xavier Samuel) hat im Ozeanienurlaub die quirlige Mia (Laura Brent) kennen und lieben gelernt, und da die beiden an verschiedenen Enden der Welt leben (England bzw. Australien), können sie den Abschied am Ende des Urlaubs nicht ertragen - so schnell kann man sich verloben. Die Hochzeit soll in australien stattfinden, und so kehrt David nur nach England zurück, um seine drei besten Freunde einzuladen (als Waisenjunge kann er sonst keine Familie beisteuern). Es dauert nicht lange, und das Quartett ist auf dem Weg nach Down Under, um am Tag vor der Hochzeit die Brauteltern kennenzulernen. Doch Davids drei Trauzeugen verkomplizieren bald die Sache, als der Junggesellenabschied etwas wilder als geplant verläuft und auch sonst kein Fettnäpfchen gegenüber der Brautfamilie (die sich als wohlhabende Vertreter der politischen Upper Class Australiens entpuppen) ausgelassen wird. Und dann ist da noch ein verschorbener Drogendealer, der mit den Trauzeugen ein Hühnchen zu rupfen hat...
"A Few Best Men" kann ungefähr 40 Minuten lang ein hohes Gagtempo durchhalten und dabei noch eine einigermaßen sinnvolle Story abspulen; in der zweiten Hälfte werden die Gags dann immer absurder, kasperhafter, und selbst im Kontext einer Komödie ziemlich unrealistisch; außerdem zerfällt die Hochzeitsparty in eine wilde Sketchparade, die am Ende nur noch notdürftig zu einem halbwegs akzeptablen Ende zusammengebracht werden kann. Schade, mit mehr Durchhaltevermögen hatte das eine richtig gute Komödie werden können, so war es im endeffekt nur ein alberner, kleiner Sommerspaß. Durchschnitt halt. (Kasi Mir)
Kasi Mir:


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#910 28. Mai
"Snow White and the Huntsman" 3 Tage vor Bundesstart
Actionlastige Neuverfilmung des klassischen Märchens mit Kristen Stewart und Charlize Theron als Schneewittchen und böse Königin sowie Chris Hemsworth als Jäger. Kritik wird baldestmöglich nachgetragen. emma:

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#909 21. Mai
"The Big Year" (Ein Jahr Vogelfrei!) 24 Tage vor Bundesstart
Drei Enthusiasten des etwas abseitigen Hobbys Vogelbeobachtung haben sich unabhängig voneinander ein Ziel gesetzt: das beste "Big Year" zu schaffen, daß heißt, in einem Kalenderjahr in den USA mehr verschiedene Vogelarten zu beobachten, als es sonst je jemand geschafft hätte. Dabei könnten die Drei verschiedener kaum sein: Brad (Jack Black) wohnt bei seinen Eltern, hat keinen richtigen Beruf gelernt, haßt seinen Job und versucht ihn trotzdem auszuüben, während er in dem Jahr jede Gelegenheit zu nutzen versucht, einen Blick auf seltene Vogelarten zu erhaschen. Stu (Steve Martin) ist ein erfolgreicher Firmenchef, der seinen Ruhestand aus Sorge um seine Nachfolge schon zweimal aufgeschoben hat, jetzt aber Nägel mit Köpfen machen will. Und dann ist da noch Kenny (Owen Wilson), der den Rekord von 732 Vogelarten hält, aber befürchtet, daß man ihn entthronen möchte, und deswegen sehr zum Verdruß seiner Ehefrau präventiv selbst erneut auf die Suche geht.
Eine recht absurde Prämisse, drei Komödianten mit Hang zur Clownerie in den Hauptrollen - das kann doch eigentlich nur in wilden Klamauk ausarten. Doch weit gefehlt, die drei spielen ihre Rollen sehr zurückgenommen und lassen die Charaktere in den Vordergrund treten, die nicht nur auf der Rekordjagd gezeigt werden und so einen guten Einblick in die Psyche von eingefleischten Hobbyisten vermitteln - ein Charakterzug, der gerade langjährigen Sneakern ja nicht völlig fremd sein sollte. :-) Dabei vermeidet der Film allzugroßen Tiefgang genauso wie große Überraschungen oder weit hergeholte Sketchelemente, alles pläschert ordentlich unterhaltsam und wenig aneckend dahin. Das ganze ist sicher kein großes Kino, aber ein typischer leichter Sommerfilm für zwischendurch. Kann man sich gut anschauen, muß man aber nicht unbedingt gesehen haben. (Kasi Mir)
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#908 14. Mai
"Safe" (2012) 17 Tage vor Bundesstart
Actionfilm mit Jason Statham als lebensmüder Ex-Killer, der ein kleines chinesisches Mädchen vor russischen und chinesischen Mafiosi sowie der seinen korrupten Ex-Kollegen bei der Polizei beschützt. Kritik wird baldestmöglich nachgetragen. emma:

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#907 7. Mai
"21 Jump Street" 3 Tage vor Bundesstart
Remake, d.h. eigentlich mehr Persiflage der 1980er-Serie über junge Polizisten, die getannt als Schüler undercover in der Highschool ermitteln. Kritik wird baldestmöglich nachgetragen. emma:

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#906 30. April
"The Cold Light of Day" (2012) 3 Tage vor Bundesstart
Actionfilm mit Henry Cavill als Geschäftsmann, der urplötzlich in eine internationale Agentengeschichte hineingerät und nur 24 Stunden Zeit hat, seite gekidnappte Familie zu retten. Kritik wird baldestmöglich nachgetragen. Roughale:

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#905 23. April
"Our Idiot Brother" 3 Tage vor Bundesstart
Indie-Komödie mit Paul Rudd als kindlich-naiver Hippie-Farmer, der sich nacheinander bei seinen Schwestern (Elizabeth Banks, Emily Mortimer, Zooey Deschanel) einquartiert und ihr Leben gründlich durcheinander bringt. Kritik wird baldestmöglich nachgetragen. emma:

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#904 16. April
"One for the Money" (Einmal ist keinmal) 3 Tage vor Bundesstart
Stephanie (Katherine Heigl) ist arbeitslos, pleite und nun auch ohne Fahrzeug - es ist offensichtlich, daß sie Geld braucht. Über einen Verwandten kommt die geschiedene ehemalige Desssousverkäuferin zu einem eher ungewöhnlichen Job - als Kopfgeldjägerin soll sie nicht vor Gericht erschienene Angeklagte gegen einen Anteil der Kaution aufspüren. Während die meisten Fälle eher Kleinkram sind, gibt es einen großen Fisch, der Fünfzigtausend Dollar wert ist - Joe Morelli (Jason O'Mara), ein des Mordes verdächtigter Polizist, und ein One-Night-Stand Stephanies, mit dem sie noch eine Rechnung offen hat...
Alles an dieser sogenannten Action-Komödie schreit "TV Movie of the Week", und so verwundert es wenig, daß Autorinnen wie Regisseurin fast ausschließlich im TV gearbeitet haben. Die Comedy von "One for the Money" ist altbacken, die Action kaum wahrnehmbar, die Hauptfigur benimmt oft dermaßen dämlich, daß man sich wünscht, sie würde mal ernsthaft in Gefahr geraten, doch eine Drohkulisse baut der Film gar nicht erst auf. Zusammen mit meilenweit voraustelegraphieren "Überraschungen" geht der Film immer den leichten, offensichtlichen, aufgetretenen Weg. Durch und durch Überflüssig. (Kasi Mir)
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#903 9. April
"American Reunion" (American Pie - Das Klassentreffen) 17 Tage vor Bundesstart
Vierter Teil der Sex-Komödie rund eine ehemalige High-School-Clique, die auch als Mitdreißiger immer noch in Probleme geraten, die sich häufig um Sex drehen. Kritik wird baldestmöglich nachgetragen. emma:

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#902 2. April
"Chronicle" (2012) (... - Wozu bist Du fähig?) 17 Tage vor Bundesstart
Drei Teenager - ein populärer Mädchenschwarm, ein etwas prätentiös Intellektuller und ein schüchterner Nerd - finden eines Nachts in der Nähe von Seattle etwas, daß wie ein Einschlagskrater aussieht. Das merkwürdige leuchtende Etwas im Krater verursacht zunächst Nasenbluten, doch schon bald verfügen alle Drei über telekinetische Fähigkeiten. Begeistert von ihren neuen Talenten nutzen sie diese zunächst für jede Menge Spielereien und albernen Schabernack, doch der "Spider-Man"-Spruch von der Verantwrotung, die mit großer Macht einhergeht, hat einen wahren Kern, und nicht alle Probleme kann man mit Telekinese lösen. Nach und nach gibt es Meinungsverschiedenheiten, wie frei uns grenzenlos man die eigenen Kräfte einsetzen darf und sollte, und das ist erst der Anfang...
Die Wackelkamera nervt gelegentlich, anderhalb der drei Hauptcharaktere sind eher schwach entwickelt, und die "Found Footage"-Methodik hält der Film auch nicht wirklich konsequent durch - aber trotzdem fand ich "Chronicle" unterhaltsam, wenn auch größtenteils vorhersehbar. Auf jeden Fall sind die drei Kids wesentlich graubwürdigere Teenager als es Tobey Maguire als Peter Parker war - und das schreibe ich als Fan der ersten beiden "Spider-Man"-Filme! (Kasi Mir)
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#901 26. März
"50/50" (... - Freunde fürs (Über)Leben) 38 Tage vor Bundesstart
Adam (Joseph Gordon-Levitt) ist ein typischer "Nice Guy", höflich, vorsichtig, ordentlich - und dann erfährt er, daß er einen Tumor hat. Der Mittzwanziger nimmt die schreckliche Nachricht zunächst gefaßt auf, doch die Chemotherapie macht ihm bald schwer zu schaffen, seine Freundin (Bryce Howard) weiß nicht, wie sie damit umgehen soll, seine Mutter (Anjelica Houston) geht ihm auf die Nerven, und seine Therapeutin (Anna Kendrick) ist noch in der Ausbildung. Nur sein bester Freund Kyle (Seth Rogen) sieht auch die Vorteile seiner Situation...
Da schau her - der Film ist stellenweise wirklich lustig, und geht stellenweise trotzdem wirklich an die Nieren. Humor und Tiefgang welchseln sich in "50/50" clever ab, ohne daß der Film zu weit Richtung Klamauk oder Melodrama kippt. Insgesamt bleiben die Figuren des Films immer glaubwürdig, man lacht, hofft und bangt mit Adam mit. Sehenswert. (Kasi Mir)
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#900 19. März
"The Woman in Black" (2012) 10 Tage vor Bundesstart
Horror-Buchverfilmung mit Harry-Potter-Darsteller Daniel Radcliffe als junger Anwalt, der zur Abwicklung einer Testamentssache in einem abgelegenen Dorf in ein noch abgelegenes Haus geschickt wird, in dem es offenbar spukt. Kritik wird baldestmöglich nachgetragen. emma:

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#899 12. März
"Contraband" (2012) 3 Tage vor Bundesstart
Remake des isländischen Actionfilms "Reykjavík Rotterdam" mit Mark Wahlberg als Ex-Schmuggler, der zum Schutz seiner Familie noch einmal in sein vorheriges "Geschäft" zurückkehren muß. Kritik wird baldestmöglich nachgetragen. emma:

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#898 5. März
"Haywire" (2011) 3 Tage vor Bundesstart
Mixed-Martial-Arts-Kämpferin Gina Carano boxt, tritt, läuft und prügelt sich durch einen Actionfilm über private Auftragnehmer im Geheimdienstumfeld von Steven Soderbergh und mit jeder Menge Schauspiel-Stars in Nebenrollen. Kritik wird baldestmöglich nachgetragen. emma:

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#897 27. Februar
"The Grey" (2012) (... - Unter Wölfen) 45 Tage vor Bundesstart
Liam Neeson jagt Wölfe in Alaska, die Ölbohrteams bedrohen; der mißmutige Einzelgänger ist gerade auf dem Weg zurück nach Anchorage, als der mit dem Flugzeug abstürtzt. Nur wenige überleben und sind in der Eiseskälte Alaskas nun auf sich allein gestellt - doch nicht allein, denn offenbar sind sie genau in den Jagdgründen eines wilden Wolsrudels heruntergekommen, und die Tiere machen sich schnell daran, die verletzte und (bis auf Neeson) völlig unvorbereitete Gruppe weiter auszudünnen. Kritik wird baldestmöglich nachgetragen. emma:

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#896 20. Februar
"This means War" (Das gibt Ärger) 10 Tage vor Bundesstart
Lauren (Reese Witherspoon) lernt kurz nacheinander erst Tuck (Tom Hardy) und dann FDR (Chris Pine) kennen, und geht kurzerhand mit beiden aus - unwissend, daß ihre zwei Männer Geheimagenten und beste Freunde sind, die schnell herausfinden, daß sie dieselbe Frau anbaggern. Das könnte man nun vernünftig klären oder in ein Beziehungsdrama ausarten lassen, doch "This means War" ist von McG ("Charlie's Angels", "Terminator Salvation"), und so wird es hektisch, laut und albern. Mit dem ganzen Technikkram und den juvenilen gegenseitigen Sabotageversuchen kann er immerhin über weite Strecken davon ablenken, daß bei keiner Seite dieses Beziehungsdreiecks die Chemie stimmt, die Handlung das "Wer kriegt sie?" ins Zentrum der Geschichte stellt, dabei aber bereits nach etwa 20 Minuten deutlich aufzeigt, wie das Happy End aussehen wird, und die Actionszenen zwar laut und rasant, aber wieder mal unübersichtlich geschnitten, mit mäßigen Computereffekten unterfüttert und nicht wirklich spannend sind. Und Til Schweiger macht hier wohl nur mit, um das Budget für "Kokowääh II" aufzubessern. Anspruchlose Actioncomedy für anspruchslose Kinobesucher. (Kasi Mir) Roughale:

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#895 13. Februar
"Safe House" (2012) 10 Tage vor Bundesstart
Ryan Reynolds in einem Film, in dem seine Stärken als Charmebolzen überhaupt nicht zur Geltung kommen können: ein harter Agententhriller, in dem Reynolds' Weston für die CIA ein "Safe House" in Kapstadt hütet - ziemlich langweilig, bis plötzlich der Ex-CIA-Mann Frost (Washington) auftaucht, und kurz darauf die Hölle los ist. Der feldunerfahrene Weston muß sich Killerkommandos erwehren, auf Frost aufpassen, und er weiß nicht, wem er trauen kann.
Man nehme ein paar gute Schauspieler, ein paar Wackelkamera-Actionszenen und jede Menge Twists & Turns aus der Agentenfilm-Klischeesammlung, und fertig ist der Film. Wer jetzt in dieser Aufzählung ein Drehbuch vermißt - das habe ich auch. Und war "From Paris with Love" wenigstens noch stellenweise (primitiv) lustig, so nimmt sich "Safe House" leider todernst. (Kasi Mir)
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#894 6. Februar
"Shame" (2011) 24 Tage vor Bundesstart
Künstlerisch ambitioniertes britisches Charakterdama (das aber in New York spielt) mit Michael Fassbender als oberflächlich charmanter Frauenversteher, der hinter dem Schein aber tiefe Probleme verbirgt. Kritik wird baldestmöglich nachgetragen. emma:

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#893 30. Januar
"Black Gold" (2011) 10 Tage vor Bundesstart
Irgendwo im Arabien der 1930er streiten sich zwei Wüstenfürsten (Antonio Banderas, Mark Strong) um ein kleines Wüstengebiet; ein zwischenzeitlich ausgehandelter Waffenstillstand gerät in Gefahr, als ausgerechnet dort Öl gefunden wird. Und dann sind da ja auch noch die Söhne des einen Sultans, die als Gefangene des anderen aufwachsen, vor allem der wenig geschickte, aber sehr belesene Auda (Tahar Rahim)...
"Black Gold" zeichnet vor allem den Werdegang des "reluctant hero" Auda nach, der hin- und hergerissen zwischen den Weltanschauungen von Vater und Ziehvater seinen eigenen Weg finden muß. Schon lange gab es nicht mehr so episch bebilderte Wüstenschlachten in Kino zu sehen, und die französisch-italienisch-katarische Co-Produktion ist nicht langweilig, allerdings ist die erzählte Story doch sehr simpel und vorhersehbar, und zuweilen meint man sich in einer unfreiwilligen Komödie wiederzufinden. Als Unterhaltungsfilm ist das Werk von Jean-Jaques Annaud ("Seven Years in Tibet", "The Name of the Rose") durchaus erfolgreich, doch hätte ich mir gerade von einem in der Region produzierten Film mehr Tiefgang und weniger platte Charaktere gewünscht. (Kasi Mir)
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#892 23. Januar
"Tinker Tailor Soldier Spy" (Dame, König, As, Spion) 10 Tage vor Bundesstart
Es geht zurück in die kälteste Zeit des Kalten Krieges, in der Spione in Ost und West mit ihren Angenten ein jahrzehntelanges Katz-und-Maus-Spiel betrieben. Die Verfilmung eines Romans von Agenten-Spezialist John le Carré stammt von Tomas Alfredson ("Låt den rätte komma in") - die Kritik wird baldestmöglich nachgetragen. emma:

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#891 16. Januar
"The Inbetweeners Movie" (Sex on the Beach) 17 Tage vor Bundesstart
Die Kinofortsetzung einer britischen TV-Serie, die hierzulande nie gezeigt wurde - aber die muß man auch nicht kennen, denn die Party-, Alkohol- und Sex-Eskapaden von vier nerdigen Schulabsolventen kann man auch ohne die Vorgeschichte ganz gut verstehen. :-) Kritik wird baldestmöglich nachgetragen. emma:

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#890 9. Januar
"The Muppets" (Die Muppets) 10 Tage vor Bundesstart
Die Muppets sind wieder da - und müssen sich gegen einen bösen Superreichen wehren, der unter ihrem Theater nach Öl bohren will. Kritik wird baldestmöglich nachgetragen. emma:

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#889 2. Januar
"J. Edgar" 17 Tage vor Bundesstart
Der diesjährige Film von Clint Eastwood erzählt den Werdegang des FBI-Gründers und jahrzehntelangen Chefs J. Edgar Hoover (DiCaprio) aus der Sicht von Hoover selbst. Kritik wird baldestmöglich nachgetragen. emma:

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Bewertungsschema

= sehr gut (1) sehr weiterempfehlenswert
= gut (2) empfehlenswert, das Geld für die Kino-Karte ist gut investiert 
= nett (3) kann man sich gut ansehen, wenn nicht im Kino dann auf DVD, guter Durchschnitt
= mäßig (4) nichts Dolles, aber man kann den Film ertragen, schlechter Durchschnitt
= schwach (5) Film mit groben Mängeln, nur schwer zu ertragen
= schlecht (6) absoluter Müll, nicht zu ertragen

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