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celebrating 22 years of film sneakery!

fanpage der traditionellen englischsprachigen sneak preview in hamburg

immer montags um 20:30 Uhr im passage-kino an der mönckebergstraße

Sneak Cinema
[Passage-Kino]
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Version 2.08
OV in HH

21. - 27. September

Savoy
"Kingsman: The Golden Circle"
Fr 13:30
Mi 14:30
Mo 17:15
Do, So, Mi 17:30
Sa 19:15
Fr 19:30
Di 20:30
Do, So 20:45
Sa 22:30

Savoy
"The Circle" (2017)
So 12:00
Sa 13:30
Mo 14:30
Do 14:45
Di 15:00
Fr 16:45

Savoy
[70mm] "Dunkirk"
So 14:45

CinemaxX Dammtor
"Kingsman: The Golden Circle"
So 17:15
Do 20:00
Do 22:45

CinemaxX Dammtor
"The Circle" (2017)
So 19:30

UCI Mundsburg
"Kingsman: The Golden Circle"
So 20:00

Studio-Kino
"The Glass Castle" (OmU)
Sa, So 15:15
Do, Fr 17:30
So-Mi 20:30

Studio-Kino
"Logan Lucky" (OmU)
Do, Fr 17:30
So-Mi 21:00
Do 22:30

Abaton
"mother!" (OmU)
Do-Mi 21:45

Abaton
"Logan Lucky" (OmU)
Sa 17:00
Mi 17:15
Fr, Sa, Mo, Mi 19:15
So 20:15
Do 21:15
Di 21:30
Fr, Sa 22:15
Mo 22:30
So 22:45

Abaton
"Walk With Me" (OmU)
Sa 13:00
Do 16:50
Fr, Di 17:00

Abaton
"My Cousin Rachel" (OmU)
Mo 17:00

Abaton
"An Inconvenient Sequel: Truth to Power" (OmU)
Sa 10:50

Abaton
"David Lynch - The Art Life" (OmU)
So 22:45

Abaton
"Tulip Fever" (OmU)
Mi 12:30

Abaton
"The Party" (2017; OmU)
Di 15:00

Abaton
"Baby Driver" (OmU)
Mi 22:15

Zeise
"The Glass Castle" (OmU)
Di 17:00
Di 19:45

Zeise
"Logan Lucky" (OmU)
Di 18:30
Di 22:30

Zeise
"David Lynch - The Art Life" (OmU)
So 11:00

Movies 2010

Hier sind alle Filme aufgelistet, die dieses Jahr in der Sneak Preview gezeigt wurden. Die Kommentare und Bewertungen des mySneak.de-Teams spiegeln, anders als bei vielen anderen Kinokritiken, die subjektive Meinung des jeweiligen Autors (direkt nach dem Besuch der Sneak) wieder. Andere Ansichten sollen auch 'Gehör' finden! Darum macht mit beim Zuschauer-Voting (rechts) und schreibt Eure Meinung über den zuletzt gezeigten Film ins Forum (oder lest, was Andere zu sagen haben).

Filme früherer Sneakjahre sind im Movie-Archiv zu finden.

Film Wertungen
#837 27. Dezember
"Burlesque" 10 Tage vor Bundesstart
"Showgirls" ohne Nacktszenen, "Honey" oder "Coyote Ugly" mit anderer Musik - "Burlesque" ist schnell beschrieben, denn eigentlich ist es ein 100-minütiges Musikvideo für Christina Aguilera (plus zwei Soli von Cher), deren Version von erotischem Varieté eher nach den Pussycat Dolls denn nach tatsächlichem Burlesque Club klingt. Wenn man die Musik mag, kann man sicherlich auch die Story ertragen, die über weite Strecken in der Tat von "Coyote Ugly" und "Showgirls" (mit einer Prise "Striptease") entwendet wurde -- soweit man da überhaupt von Story reden kann: Landei kommt in die große Stadt und findet ihre Berufung im einem heruntergekommenen Burlesque Club, wird dort erst nicht für voll genommen, tanzt und vor allem singt aber bald alle an die Wand. Doch ist (noch) nicht alles Friede, Freude und Eierkuchen, denn ein böser Investor (Eric Dane) will hoch verschuldeten Club abreißen, und der "gut aussehende" Barkeeper (Cam Gigandet) ist zwar nicht schwul, aber verlobt... Die Dialoge von "Burlesque" sorgen immer wieder für unfreiwilliges Gelächter, die Storywendungen für Kopfschmerzen, daß Finale, in dem in drei Minuten noch schnell alle Konflikte bereinigt werden müssen, damit sich zu Schluß-Musiknummer wieder alle liebhaben, gehört zu den schlechtestgeschriebenen Szenen des ausgehenden Jahres (und da beziehe ich "Legion" und "Skyline" mit ein), aber immerhin nervt die Musik nicht ganz so sehr wie bei "Honey" oder "Glitter". Trotzdem nur für hartgesottene Aguilera-Fans zu empfehlen. (Kasi Mir) Kasi Mir:


Webvoting:
3% sehr gut
4% gut
15% nett
17% mäßig
20% schwach
41% schlecht
(95 Stimmen)
#836 20. Dezember
"Devil" (2010) 24 Tage vor Bundesstart
Bei 'Devil' sitzen fünf Personen im Fahrstuhl fest. Der Techniker ist ratlos und die Befreiungsversuche scheitern. Über die Überwachungskamrera gibt es zwar Kontakt zu den Eingeschlossenen, aber das hilft natürlich nicht viel, als das Licht aus geht und der erste stirbt.
Die Idee zu der Geschichte hat M. Night Shyamalan dem Drehbuchautor wohl während einer dreiminütigen Mittagspause erzählt. So denkt man sich das zumindest, denn der Film gibt nicht viel her, obwohl die Umsetzung solide gemacht ist. Zum Glück dauert der Film nur 80 Minuten.
Fazit: Fahrstuhl, Teufel und ein paar semi-interessante Charaktere... (Niels)
Niels:

Kasi Mir:


Webvoting:
3% sehr gut
10% gut
25% nett
24% mäßig
20% schwach
18% schlecht
(108 Stimmen)
#835 13. Dezember
"The Next Three Days" (72 Stunden - ...) 38 Tage vor Bundesstart
Talk about High Concept: in Paul Haggis' ("Crash") "The Next Three Days" muß der Grundschullehrer und Familienvater John (erfreulich zurückhaltend gespielt von Russell Crowe) mitansehen, wie seine Frau Lara (Elizabeth Banks) wegen des Mordes an einer Vorgesetzen verhaftet und zu lebenslanger Haft verurteilt wird. Er ist von ihrer Unschuld überzeugt (der Film selbst versucht nur oberflächlich, diese Frage offen zu halten), doch die Indizien sprechen gegen sie, und als der letzten Versuche, sie mit legalen Mitteln freizubekommen scheitern, beschließt der verzweifelte John, sie dort rauszuholen, komme was das wolle. Doch wie bekommt ein Grundschullehrer einen solche Befreiungsaktion hin? Nun, damit es überhaupt zu dem Befreiungsversuch kommt, der das letzte Viertel von "The Next Three Days" ausmacht, braucht Crowes John vor allem ungemeines Glück, denn mehr als einmal gerät er durch seine unbeholfenen Planungen und Vorbereitungen in Gefahr für Plan und Leben. So ist es also einer Reihe von Zufällen (sprich: dem Drehbuch) zu verdanken, daß der Film nicht schon nach einer Stunde endet und wir natürlich noch zu Gesicht bekommen, wie John seiner Lara zu befreien und mit Kind und Frau zu fliehen versucht - das alles ist nett anzusehen, doch in den ersten zwei Dritteln etwas langatmig und insgesamt halt in der Summe der Zufälle dort ein bißchen weit hergeholt. (Kasi Mir) emma:

Kasi Mir:


Webvoting:
23% sehr gut
39% gut
27% nett
8% mäßig
2% schwach
1% schlecht
(97 Stimmen)
#834 6. Dezember
"Nowhere Boy" 3 Tage vor Bundesstart
Er ist nicht nur Kick-Ass, er ist auch einer der Fab Four: Aaron Johnson bringt uns in "Nowhere Boy" den jungen John Lennon etwas näher und zeigt seinen Werdegang in von den späten Fünfzigern bis hin zu seiner Abreise mit den Beatles nach Hamburg. Johnson zeichnet die von Lennon öffentlich bekannten Charakterzüge subtil nach, ohne ich nachzuäffen (die relativ geringe optische Ähnlichkeit hilft hier auch, sich auf das Schauspiel zu konzentrieren) und läßt uns an den Ereignissen von Lennons Kindheit und Jugend -- das Aufwachsen bei der strengen Tante und dem lustigen Onkel, der aber früh stirb, das (Wieder-)Kennenlernen der leiblichen Mutter als Teenager, Schuleschwänzen und Kaspereien, aber auch seinen 'Schlag' bei den Mädchen, und natürlich das Entdecken des Musik, vor allem des Musizierens -- teilhaben. Sicherlich kein Meisterwerk, aber eine schöne Nacherzählung der Vorgeschichte der Beatles und der Zeit in der dies stattfand. So lasse ich mir "based on a true Story"-Filme schon eher gefallen. (Kasi Mir) emma:

Kasi Mir:


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25% sehr gut
31% gut
28% nett
8% mäßig
6% schwach
2% schlecht
(104 Stimmen)
#833 29. November
"Skyline" 24 Tage vor Bundesstart
Aliens überfallen die Erde und sammeln die Menschheit systematisch ein, und das ganze sehen wir aus dem Blickwinkel eines guten halben Dutzend inkompetenter, nerviger und ständig streitender Allerweltsleute in Los Angeles. "Skyline" wurde von den Effektspezialisten Greg und Colin Strause im Alleingang produziert, und die Effekte sehen auch alle ordentlich aus. Leider ist für Story und Dialoge dann wohl kein Geld mehr übrig geblieben, und so klaut der Film hemmungslos bei allem von "Alien" bis "Cloverfield", wiederholt sich in der Handlung mehrfach und läßt die Charaktere immer wieder minutenlang streiten. Dabei geben die Figuren die mit Abstand dümmsten Dialoge des Sneakjahres 2010 zu besten und agieren immer wieder hemmungslos dämlich, was nur deswegen nicht zu einem frühen Ende von "Skyline" führt, weil auch alle anderen Akteure bei "Skyline" ihr Gehirn (har, har!) an der Garderobe abgegeben hatten. Durch die unfreiwillige Komik (die mit fortschreitender Filmdauer immer mehr zunimmt) ist "Skyline" aber zumindest abschnittweise erträglich.
Fazit: Als Drinking-Game-Movie akut leberschädigend. (Kasi Mir)
Kasi Mir:


Webvoting:
3% sehr gut
6% gut
9% nett
7% mäßig
29% schwach
46% schlecht
(144 Stimmen)
#832 22. November
"Fair Game" (2010) 3 Tage vor Bundesstart
Eine User-Kritik in der IMDb schreibt zu "Fair Game": Even if you know the facts, watch the movie. Das kann ich so nicht voll und ganz mittragen - zwar ist Doug Limans ("Bourne Identity", zu erkennen an überflüssigen Wackelkameraaufnahmen) Nacherzählung der Ereignisse um CIA-Agentin Valerie Plame (Naomi Watts), die von Mitarbeiter der Bush-Regierung als Agentin geoutet wurde, nachdem ihr Ehemann (Sean Penn) einen kritischen Artikel über die angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak veröffentlicht hatte, durchweg solide und hält den Biopic-üblichen Kitsch sowie politisches Pathos aus Sparflamme. Dafür erfährt man aber kaum mehr als die Fakten über die Beteiligten, Watts' Plame wird als eine engagierte Agentin gezeigt, bleibt darüber hinaus aber unnahbar. Penns Joe kämpft wie ein Löwe für seine Frau, seine Eitelkeit und eine gewisse Arroganz helfen seiner Sache aber nicht gerade. Und der Berater des Vizepräsidenten, Scooter Libby, ist einfach nur auf Rache aus. Das alles macht "Fair Game" nicht schlechter als eine Dokumentation zum gleichen Thema, bietet aber auch keine neuen Einsichten. Wenn man die Geschichte also schon kennt, kann man sich den Film eigentlich auch sparen. (Kasi Mir) Kasi Mir:


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14% sehr gut
25% gut
34% nett
12% mäßig
12% schwach
3% schlecht
(93 Stimmen)
#831 15. November
"Megamind" 17 Tage vor Bundesstart
Hollywood-Ideen kommen oft paarweise auf den Bildschirm und Animationswerke machen da offenbar keinen Unterschied. Kurz nach "Despicable Me" nun also die zweite Geschichte mit einem "Bösewicht" als Helden, der natürlich auch im Wesentlichen Anschluß und Respekt sucht. Megamind (Will Ferrell schon wieder witzig) ist der erfolglose Superschurke, dessen einziger Erfolg es ist, immer wieder aus dem Gefängnis auszubrechen, nachdem einer seiner bescheuerten Pläne, den Helden der Stadt, Metro Man (Brad Pitt) auszuschalten, zuverlässig scheitert. Bis, ja bis er plötzlich Erfolg hat und Metro City ihres Helden beraubt. Kurz triumphiert er, doch bald wird es langweilig ohne Gegenspieler. Also muß Ersatz her, doch dieser Plan schlägt fürchterlich fehl und wirft die Frage in den Raum: kann ein Bösewicht zum Helden werden? "Megamind" ist endlich mal wieder ein richtig guter Dreamworks-Animationsfilm, sprüht vor Witz, Action und Anspielungen und hat einen überraschend klassischen Rock-Soundtrack. Aber auch abseits der Musik gibt es für Zuschauer mit zweistelligem Alter noch genug, was den Besuch des Kinos lohnt. Kein Pixar-Meisterwerk, aber immerhin in der gleichen Liga aufzufinden. (emma) emma:

Kasi Mir:


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33% sehr gut
40% gut
18% nett
2% mäßig
1% schwach
6% schlecht
(110 Stimmen)
#830 8. November
"The Kids are All Right" 10 Tage vor Bundesstart
Zwei Kinder, zwei Mütter, ein Vater - das ist die Ausgangssituation von "The Kids are All Right". Die Kinder (Josh Hutcherson, Mia Wasikowska) eines lesbischen Ehepaars (Julianne Moore, Annette Benning) lernen den ihren leiblichen Vater Paul (Mark Ruffalo) kennen, der bis dato von der Nutzung seiner Samenspende gar nichts wußte. Mit seiner lässigen, spontanen Art bringt er das Leben der Kinder wie der Mütter kräftig durcheinander und zeigt, daß auch unkonventionelle Familien ganz konventionelle Probleme haben können. Das Ganze erzählt Lisa Cholodenko mit feinem Gespür für die Charaktere und ihre kleinen und großen Schwächen, die "The Kids are All Right" zu einem ebenso lustigen wie emotionalen Film machen. Großes kleines Kino. (Kasi Mir) emma:

Kasi Mir:


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18% sehr gut
27% gut
30% nett
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4% schlecht
(111 Stimmen)
#829 1. November
"Easy A" (Einfach zu Haben) 10 Tage vor Bundesstart
Darauf habe ich schon lange gewartet: eine Highschool-Comedy mit Witz und Hirn. Olive (Emma Stone) ist eine ganz normale intelligente, aber nicht sonderlich beachtete Teenagerin - bis durch ein paar Mißverständnisse das Gerücht in Umlauf gerät, sie sei sexuell freizügig. Nur kurz versucht Olive, die Dinge klarzustellen, denn mit der Bekanntheit steigert sich auch ihre Beliebtheit enorm. So entscheidet sie sich, das Spiel mitzuspielen und die Gerüchteküche selbst zu steuern, doch bald muß sie erkennen, daß das nicht nur positive Auswirkungen hat... - Erstklassig besetzt und gespielt, Dialoge voller Anspielungen und scharfzüngig dargebotenen Einsichten, macht es einfach Spaß, Emma Stone in ihrer ersten richtigen Hauptrolle glänzen zu sehen. Dabei ist "Easy A" nicht nur witzig, sondern beleuchtet auch klug den Highschool-Mikrokosmos und seine Gruppendynamik. Allein schon wegen Stanley Tucci und Patricia Clarkson als Olives Eltern sehenswert. (Kasi Mir) emma:

Kasi Mir:


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36% gut
24% nett
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(118 Stimmen)
#828 25. Oktober
"Red" (2010) (R.E.D. - Älter, Härter Besser) 3 Tage vor Bundesstart
Bruce Willis als Rentner? In der Tat kann man sich den Action-Star kaum als Ruheständler vorstellen, und so kokettiert "Red" auch nur kurz mit dieser Vorstellung, bevor er als Geheimagent im Ruhestand Frank fast einem Mordanschlag zum Opfer fällt. Doch die Attentäter haben den rüstigen alten Mann unterschätzt, und da Frank weiß, daß der nächste Killer bestimmt nicht lange auf sich warten läßt, entführt er zum Schutz kurzerhand seine Telefonfreundin Sarah (Mary Louise Parker) und holt seine alten Kollegen (Freeman, Malkovich, Mirren) aus dem Ruhestand zurück, um aufzuklären, was hinter den Attentaten steckt. "Red" verliert mit der Zeit etwas seines absurden Schwunges, und die ruhigeren und ernsteren Momente funktionieren in dieser Comedy-Version des Auftragskillergeschäfts längst nicht immer, aber Willis & Co. sind in guter Spiellaune und machen den Film trotz einiger Logikprobleme in der Handlung zu einem unterhaltsamen Erlebnis. (Kasi Mir) emma:

Kasi Mir:


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52% sehr gut
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(119 Stimmen)
#827 18. Oktober
"Takers" 17 Tage vor Bundesstart
Eine Gruppe von Profi-Bankräuber planen jedes Jahr einen 'Deal' und leben im Luxus. Nur einer, Ghost, sitzt noch im Gefängnis. Doch als er frei kommt, schlägt er den Jungs einen 20 million Dollar Deal vor. Leider ist die Vorbereitungszeit knapp und ein Polizist hängt ihnen an den Fersen.
Rapper T.I. hat es geschafft genug Leute und Geld um sich zu scharen, um einen richtig coolen Gangsterfilm zu produzieren. Die erste halbe Stunde bietet die gewohnte Action, tolle Typen und den Beginn einer Story. Die verliert sich allerdings im Laufe des Films. zwar gibt es einen roten Faden in der Geschichte und ein Ende, aber viele Handlungsstränge verlaufen im Sand. Matt Dillon ist z.B. als Polizist ein durchaus interessanter Charakter, aber am Ende dann doch irgendwie nicht wichtig.
Fazit: Gangsterrap, Coolness und Action - mehr nicht. (Niels)
Niels:

Kasi Mir:


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2% sehr gut
9% gut
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33% mäßig
27% schwach
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(108 Stimmen)
#826 11. Oktober
"Scott Pilgrim vs. the World" (Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt) 10 Tage vor Bundesstart
Vom 8-Bit-Vorspann über Extraleben, von Mario bis Streetfighter, dieser Film nimmt die Maxime "Das Leben ist ein Spiel" wortwörtlich. Michael Cera spielt Scott Pilgrim, mal wieder ein etwas nerdiger Typ, mal wieder ein Gitarrist, der sich auf den ersten Blick in die flippige Ramona (Mary Elizabeth Winstead) verguckt. Doch da dies keine übliche Teenie- oder Twen-Romanze ist, sind auch die Hindernisse auf dem Weg zu seinem Glück außergewöhnlich. Olötzlich tauchen Ramonas Ex-Freunde auf, die Scott zu Duellen auf Leben und Tod herausfordern - und diese sind, wie die ganze Welt von Scott Pilgrim, im Stil eines Computerspiels der 1980er und frühen 1990er inszeniert. Für Liebhaber der klassischen Arcadespiele ist Scott Pilgrims Kampf um Ramona voller kleiner Anspielungen und Zitate, aber auch nicht so versierte Kenner der Videospiele-Frühzeit sollten an dieser total abgedrehten Beziehungsgeschichte ihren Spaß haben. Bis in die kleinsten Nebenrollen talentiert besetzt, schafft es Edgar Wright ("Shaun of the Dead", "Hot Fuzz") auch mit dieser Adaption eines Comics wieder eine detailreich verzierte Hommage an ein Genre mit hohem Repeat Viewing Value(tm). (Kasi Mir) emma:

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24% gut
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5% mäßig
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1% schlecht
(143 Stimmen)
#825 4. Oktober
"Twelve" (2010) 10 Tage vor Bundesstart
„Twelve“ ist eine Modedroge, die White Mike (Chace Crawford) nicht dealt. Er beschränkt sich auf Hasch und macht damit soviel Geld, das er ein gutes Auskommen hat und sein Studium schon seit längerem nur noch vortäuscht. Überhaupt ist viel Fassade in Mikes Welt, genau wie bei seinen Kunden, denen wir ein schicksalhaftes Wochenende lang zuschauen dürfen, das unaufhörlich seinem dramatisch-tödlichen Höhepunkt auf einer Party voller gelangweilter wohlhabender Teenager zuläuft. Schumachers „Twelve“ ist wie seine Hauptfigur viel Show und wenig Substanz, und leidet darunter, daß man keinen Draht zu den Figuren finden kann, die bis auf die offensichtliche Ausnahme (Emma Roberts) alles oberflächliche und ziemlich naive Egoisten sind. So fehlt dem blutigen Showdown die emotionale Komponente und läßt den Zuschauer ziemlich kalt, zumal der Film über die Folgen von Drogen nichts wirklich Neues zu erzählen hat. (Kasi Mir) emma:

Kasi Mir:


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2% sehr gut
20% gut
39% nett
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12% schwach
11% schlecht
(86 Stimmen)
#824 27. September
"The Other Guys" (Die etwas anderen Cops) 17 Tage vor Bundesstart
Will Ferrell kann also tatsächlich noch lustig sein. Nachdem er zuletzt in einer klamaukigen Geschichte nach der anderen hauptsächlich auf die Nerven fiel, hat er sich mit „The Other Guys“, einer grotesk, aber nicht unintelligent überzeichneten Buddy-Cop-Geschichte, endlich mal wieder eine gute Rolle ausgesucht. Als Schreibtischarbeiter bei der New Yorker Polizei bekommt er wider Willen die große Chance zum Helden zu werden, als die Stars des NYPD außer Gefecht gesetzt werden und er mit dem aggressionsgeplagten Hoitz (Mark Wahlberg) zusammen einen kleinen Fall lösen sollen, der schnell sehr viel größer wird. Voller kleiner und großer Gags aller Nieveauklassen gelingt „The Other Guys“ das, was den „Pink Panther“-Remakes fehlt – albern und scharfsinnig zugleich zu sein. (Kasi Mir) emma:

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32% sehr gut
26% gut
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8% mäßig
2% schwach
3% schlecht
(108 Stimmen)
#823 20. September
"Dinner for Schmucks" (Dinner für Spinner) 3 Tage vor Bundesstart
Tim (Paul Ruud) möchte in seiner Investment-Firma Karriere machen. Einestages wird sein Chef auf ihn aufmerksam und läd ihn zum 'Dinner for Schmucks' ein. Dabei bringt jeder zur Belustigung einen schrägen Vogel mit, der sich mit irgendetwas zum Deppen macht. Gut, dass Tim zuvor Barry getroffen hat. der tote Mäuse von der Straße aufliest, ausstopft und wundervolle Kunstwerke mit ihnen bastelt. Das naive Kerlchen Barry (Steve Carell) bringt jedoch Tims Leben gehörig durcheinander.
Klar, der Film ist albern. Die Slap-Stick-Einlagen sind mal ganz witzig. Neben Barry kommen auch noch eine Vielzahl von weiteren, völlig bescheuerten Charakteren vor. Das Resultat ist teilweise herrlich skuril, teilweise zu albern, insgesamt aber amüsant und lustig.
P.S.: Die Aufbauten mit den Mäusen müssen verdammt viel Geld gekostet haben. So etwas sieht ma nicht alles Tage. (Niels)
emma:

Niels:


Kasi Mir:


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21% sehr gut
23% gut
31% nett
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(129 Stimmen)
#822 13. September
"South" (2009) 59 Tage vor Bundesstart
Bruce ist verletzt und auf der Flucht. Was passiert ist, versucht der Zuschauer durch die zusammenhanglosen Rückblenden zu verstehen.
Leider ist man nach einer Stunde Ausharren immer noch nicht schlauer. 'South' ist in schwarz-weiß und meist mit Wackel-Kamera gedreht. Produktionsstandort ist Österreich, gedreht wurde auch in New York. Das hilft aber nichts. Beim Sneakpublikum und mir fand der Film keinen Zuspruch, was sich auch in der Zuschauerbewertung widerspiegelt (siehe rechts). Die hat gute Chancen, die schlechteste des Jahres zu werden.
(Niels)
emma:

Niels:

Kasi Mir:


Webvoting:
4% sehr gut
1% gut
7% nett
11% mäßig
19% schwach
58% schlecht
(184 Stimmen)
#821 6. September
"Hot Tub Time Machine" (Hot Tub - Der Whirlpool ... ist 'ne verdammte Zeitmaschine!) 24 Tage vor Bundesstart
Der Titel sagt eigentlich schon alles, oder? Ein anderer alternativer Titel könnte heißen: "Durch den Whirlpool in die 80er". Ja, dass ist noch erwähnenswert, dass unsere alten Jungs (u.a. John Cusack) zurück in die Zeit ihrer Jugend versetzt werden und dort für ein Wochenende nochmal Teenie spielen müssen.
Ein paar gute Gags sind dabei, der Rest (inklusive die Handlung) ist eigentlich nur flach. Vielleicht steigert sich der Unterhaltungswert nach drei Bier. Ich werde es jedenfalls nicht nochmal ausprobieren. Das beste an dem Film ist der Titel und der ist schon bescheuert. (Niels)
emma:

Niels:

Kasi Mir:


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8% sehr gut
28% gut
32% nett
14% mäßig
13% schwach
5% schlecht
(114 Stimmen)
#820 30. August
"Going the Distance" (Verrückt nach Dir) 3 Tage vor Bundesstart
Ob es daran liegt, daß Justin Long und Drew Barrymore das Paar nicht nur spielen, sondern auch im wahren Leben immer mal wieder liiert sind, vermag ich nicht zu sagen, aber auf jeden Fall ist die exzellente Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern ein wichtiger Grund, warum „Going the Distance“ funktioniert. Ein etwas erwascheneres Setting als die meisten Romantic Comedies wird durch eher dezenten Einsatz von Albereien unterstützt, ohne die Geschichte der beiden durch einen Kontinent Getrennten jetzt dröge oder allzu dramatisch zu gestalten. Und alle Probleme, denen sich die Fernliebenen stellen müssen, sind aus dem wahren Leben solcher Beziehungen gegriffen, der Film verzichtet auf einfache Lösungen oder glückliche Zufälle. Eine realistische und trotzdem unterhaltsame Beziehungskomödie – das sollte man wirklich gesehen haben. (Kasi Mir) emma:

Kasi Mir:


Webvoting:
14% sehr gut
24% gut
41% nett
10% mäßig
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5% schlecht
(106 Stimmen)
#819 23. August
"Cyrus" (2010) (... - Meine Freundin, ihr Sohn und ich) 94 Tage vor Bundesstart
John ist geschieden und wird von seiner Ex-Frau ermutigt, sich nach einer neuen Bekanntschafft umzusehen. John ist ein liebenswerter Kerl und tatsächlich findet er eine ungewöhnliche, neue Freundin. Gewöhnen müss sich John auch an Cyrus, der noch bei seiner Mamma wohnt.
Der Film ist gar nicht so albern, wie man vielleicht denken mag. Ganz im Gegenteil ist es erfrischend John C. Reilly mal in einer halbwegs erntsen Rolle Schauspielern zu sehen. Auch Jonah Hill kann mal das Tempo rausnehmen und das Mammasöhnchen sein. Das Budget soll nur 7 millionen Dollar sein. Dafür kann man eigentlich nichts erwarten heutzutage. Doch 'Cyrus' ist eine kleine, witzige Komödie mit Charakteren, die dichter an der Realität sind, als in den überdrehten Schenkklopfer-Movies. (Niels)
emma:

Niels:

Kasi Mir:


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5% sehr gut
13% gut
23% nett
22% mäßig
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(118 Stimmen)
#818 16. August
"Leap Year" (Verlobung auf Umwegen) 17 Tage vor Bundesstart
Was Kristen Bell kann, kann Amy Adams schon lange – in einer 08/15-Romantic-Comedy mitspielen. Adams hat dabei zumindest ganz knapp besser gewählt, denn „Leap Year“ in der die ihrem Noch-Nicht-Verlobten nach Irland folgt, um um seine Hand anzuhalten, profitiert vom trockenen Humor der „Eingeborenen“, mit denen es unsere Liebesreisende zu tun bekommt. Dabei ist die Zu-und-Abneigung der Hauptfiguren, Adams' Anna und Matthew Goodes Declan, wenig originell, aber zumindest stimmt hier die Chemie einigermaßen. Der Plot ist aus unzähligen Rom-Com-Vorgängern zusammengestückelt (ich erwähne hier nur den deutlich stärkeren „French Kiss“) und bietet wenig Überraschungen, insgesamt macht der Film aber etwas mehr Spaß als Frau Bells Italien-Groteske (s.u.). (Kasi Mir) emma:

Kasi Mir:


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1% sehr gut
8% gut
42% nett
29% mäßig
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(120 Stimmen)
#817 9. August
"Me and Orson Welles" (Ich & Orson Welles) 17 Tage vor Bundesstart
'Me and Orson Welles' zeigt eine Romeo & Julia Theaterproduktion 1937 in New York - inzeniert von dem genialen, aber schwierigen Orson Welles (Christian McKay). Die zweite Hauptfigur ist der junge Richard (Zac Efron), der Lucius spielen soll. Im Film dreht es sich um die Auseinandersetzungen und Schwierigkeiten hinter den Kulissen und eine Romanze mit Sonja (Claire Danes).
Der Erzählstil ist relativ geradlinig, es gibt eher kurze Spannungsmomente und tolle Schauspielerei. Die 30-er Jahre sind schön illustriert und Zac Efron singt nur ganz kurz.
Fazit: Kleines Filmchen übers Theater, schauspielerisch und handwerlich gut gemacht (und auch über 70 Jahre später geht es hinter den Kulissen wahrscheinlich nicht viel anders zu) (Niels)
emma:

Niels:

Kasi Mir:


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15% sehr gut
14% gut
25% nett
28% mäßig
9% schwach
9% schlecht
(136 Stimmen)
#816 2. August
"Get Him to the Greek" (Männertrip) 31 Tage vor Bundesstart
Aaron (Jonah Hill) arbeitet in einer Plattenfirma und schlägt vor, einen alten Rockstar neu zu vermarkten. Es selbst ist großer Fan von Aldous Snow (Russel Brand), der vor 10 Jahren seinen letzten Erfolg feierte und seitdem nur durch negative Schlagzeilen auffällt. Jetzt muss Aaron nur noch nach Englang fliegen und Aldous abholen...
Die Schauspieler sprechen für sich und spielen ihre bekannten Rollen. Wir befinden uns natürlich in einer amerikanischen, überdrehten Komödie, die das Musikgeschäft und "Sex, Drugs & Rock'n Roll" herrlich persifliert (dümmliche Gags nicht ausgeschlossen).
Fazit: Insgesamt eher durchschnittliche Komödie - aber mit hohem Spaßfaktor (Niels)
emma:

Niels:

Kasi Mir:


Webvoting:
34% sehr gut
20% gut
28% nett
9% mäßig
5% schwach
4% schlecht
(134 Stimmen)
#815 26. Juli
"Inception" 3 Tage vor Bundesstart
Cobb und Arthur können in die Träume anderer Personen eindringen, um mit ihnen viel Zeit in der Traumwelt zu verbringen und an Information zu kommen. Sie sind quasi Traumdiebe. Dafür gibt es eine kleine Maschine und allerhand Kniffe und Regeln, die man kennen muss, damit es nicht gefährlich wird.
Die eigentliche Handlung ist bei diesem Action-Streifen fast egal. Der Zuschauer wird in fremde (Traum-)Welten entführt und sieht Dinge, die er vorher noch nie gesehen hat. Dafür wurde Kino doch eigentlich erfunden! Damit es nicht zu fantastisch wird, ist der Film vollgepackt mit Action-Szenen, in denen geballert wird, was das Zeug hält. Leonardo DiCaprio und Joseph Gordon-Levitt sind die Hauptakteure, die vielen anderen Charaktere bekommen nicht viel Platz in dem Film, in dem die Träume und die teuren Spezial-Effects im Vordergrund stehen.
Fazit: Wilder Action-Kracher mit teuren Special-Effects - Kinokarte lohnt sich (Niels)
emma:

Niels:

Kasi Mir:


Webvoting:
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#814 19. Juli
"The Karate Kid" (2010) 3 Tage vor Bundesstart
Alleinerziehende Mutter zieht aus beruflich von den USA nach China. Ihr zwölfjähriger Sohn Dre tut sich schwer in der neuen Umgebung und bekommt auch prompt Ärger mit den bösen Kung-Fu-Jungs. Zum Glück gibt es noch den Hausmeister Mr. Han, der Dre hilft, seinen 'Feinden' auf faire Weise Paroli zu bieten.
Dem erfolgreichen Original von 1984 folgt jetzt also ein Remake, welches die gleiche Geschichte erzählt. Jetzt allerdings mit Will Smith's Sohn in der Hauprolle, Jackie Chan in einer Nebenrolle und diesmal mit tollen Bildern aus dem schönen China. Bei der Umsetzung wurden keine Fehler gemacht, außer dass der Film mit 140 min. etwas lang geraten ist (aber dass wird die Fans des Films nicht stören). Das Zielpulikum dürfte eher die Generation sein, die sich mit dem Hauptdarsteller identifizieren kann. Alle die noch das Original kennen, brauchen dafür nicht unbedint 'nochmal' ins Kino gehen. (Niels)
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#813 12. Juli
"Killers" (2010) (Kiss & Kill) 24 Tage vor Bundesstart
Geheimagent trifft Traumfrau aus 'normalen' Verhältnissen und die beiden werden ein Paar. Natürlich holt ihn seine Vergangenheit irgendwann ein und seine nichtsahnende Frau steht plötzlich als Partner an seiner Seite.
Mehr Worte muss man über die Handlung auch nicht Verlieren, denn sie ist ja so wieso nur 'an den Haaren herbeigezogen'. Spaß und Action stehen im Vordergrund. Ashton Kutcher und Katherinne Heigel übernehmen gekonnt die Hauptrollen. Uberzeugender ist aber Tom Selleck als Vater der Braut.
Fazit: Agenten-Liebes-Komödie mit vielen Vorbildern... etwas lustig (Niels)
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#812 5. Juli
"Mary & Max" (... oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet?) 52 Tage vor Bundesstart
Die achtjährige Mary wohnt in Melbourne, hat keine Freunde und eine alkoholkranke Mutter. Sie beginnt eine Brieffreundschaft mit dem Amerikaner Max. Der hat eigentlich genug eigene Probleme, antwortet aber auf die Fragen in ihren Briefen. Letztendlich hilft beiden der Gedankenaustausch, um mit ihrem Leben klar zu kommen.
'Max und Mary' ist ein animationfilm in bewährter Stopp-Motion-Technik und mit Liebe zum Detail (inklusive Miniaturversionen aller möglichen Dinge). Dabei ist die Aufmachung, wie Figuren und Farbgebung, eher unschön (so wie die Lebenszustände von Max und Mary). Die Handlung wird fast komplett aus dem Hintergrund erzählt, so dass die Figuren nicht viel 'Schauspielern' müssen. Dabei ist das Erzähltempo langsam und die Geschichte arbeitet nur 80 Minuten auf ihr berührendes Ende hin.
Fazit: Besonderer Animationfilm, mit Liebe gemacht, aber mit wenig Substanz (Niels)
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#811 28. Juni
"Please Give" 10 Tage vor Bundesstart
Eine Mutter, die ihr berufsbedingtes schlechtes Gewissen mit fehlgeleitetem Altruismus zu kompensieren versucht - ein Vater, der aus Langeweile fremdgeht - eine Tochter, deren größtes Glück eine Markenjeans ist - eine gehässige alte Dame als Nachbarin, die nur von ihrer eigenen Tochter noch übertroffen wird. Das sind die Charaktere, um die es sich in "Please Give" von der Autorenfilmerin Nicole Holofcener dreht, und anhand der Auflistung kann man schon sehen, daß hier kein Sympathiepreis gewonnen werden soll. Holofcener legt die Oberflächlichkeit und Banalität der Existenz dieser New Yorker (mehr oder weniger) Gutbürgerlichen vor allem in den Dialogen offen, mischt aber auch geschickt fast unbeschwert gezeigte, echte Schicksalsschläge in die Handlung, die die Pseudo-Probleme nur noch lächerlicher wirken lassen. Was fehlt, ist ein richtiger Fokus und Handlungsbogen, der den Film zu mehr als einer Andeinanderreihung von cleveren Alltagsbeobachtungen macht, aber ein netter Zeitvertreib ist "Please Give" trotzdem durchaus. (Kasi Mir) Niels:

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#810 21. Juni
"Shrek Forever After" (Für immer Shrek) 9 Tage vor Bundesstart
Shrek ist überfordert vom Familienleben mit drei kleinen Kindern. Er verbreitet als Oger auch keine Angst und Schrecken mehr, sondern ist vielmehr Touristenattraktion geworden. Jeder Tag verläuft gleich und seine Freiheit ist stark eingeschränkt. Da macht ihm Rumpelstielzchen ein verlockendes Angebot...
Die Handlung und die Moral von der Geschichte ist simpel und es reicht den ersten Teil gesehen zu haben, um beim vierten wieder einzusteigen. Shrek ist wie immer, doch Rumpelstielzchen als Bösewicht funktioniert gut. Einen Orginalitätspreis gewinnt der Film nicht, Hauptsache ist jedoch, er macht Spaß. (Niels)
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#809 14. Juni
"When in Rome" (... - Fünf Männer sind vier zu viel) 3 Tage vor Bundesstart
Etüden in Belanglosigkeit: Kristen Bell („Couples Retreat“) spielt die übliche erfolgreiche Geschäftsfrau im Stress, die natürlich insgeheim nur von einem Mann an ihrer Seite träumt. Auf der Hochzeit der Schwester in Italien klaut sie frustiert Geld aus einem magischen Brunnen – und hat fortan einen Stapel „Verehrer“ am Hals, die ihr Leben gründlich durcheinanderbringen. Dabei hat sie doch nur Augen für einen – ist dieser auch bloß 'verzaubert', oder interessiert er sich wirklich für sie... -- Magie in Romantic Comedies funktioniert als Kombination nur äußerst selten (siehe „Only You“, „Simply Irresistible“ ...) , meistens kommt so etwas unausgegoren-albernes heraus wie hier. Bell und Duhamel mühen sich zwar, können jedoch dem größtenteils kindischen Skript nicht viel Tiefgang verleihen. Von ein paar gelungenen Gags abgesehen belanglos. (Kasi Mir) emma:

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#808 7. Juni
"The Invention of Lying" (Lügen machen erfinderisch) 31 Tage vor Bundesstart
In einer Welt, in der Lügen unbekannt sind (und offenbar jeder auch intimste Dinge anderen ungefragt mitteilt, selbst wenn die das gar nicht existiert), hat der übergewichtige Mittvierziger Mark (Ricky Gervais) nicht viel zu lachen. Als Drehbuchautor ohne Erfolg, im Privatleben hoffnungslos in die attraktive, aber nicht interessierte Anna verliebt, wird er schließlich gefeuert, als ihm plötzlich der Einfall kommt, Leuten Dinge zu erzählen, die gar nicht stimmen. Damit wendet er nicht nur die momentanen Schicksalsschläge ab, sein Glück wendet sich, er wird zu einem erfolgreichen, angesehenen Schreiber und erfindet nebenbei fast noch eine Religion. Doch auch die Unwahrheit bewahrt ihn nicht vor Schicksalsschlägen, und nicht alles kann (oder sollte) durch kreativen Umgang mit der Wahrheit bezwungen werden...
Gervais bschreibt in seiner neuen Komödie eine Phantasiewelt, die nicht immer in sich stimmig ist, und in der die Menschheit nicht nur nicht Lügen, sondern oft auch nicht logisch denken kann - aber trotzdem ist der Film unterhaltsam. Das liegt vor allem an zwei Dingen: an Gervais' nach "Ghost Town" erneut erfreulich nuancierter Darstellung der Otto-Normalverbraucher-Hauptfigur, und an den vielen kleinen Unterschieden, die sich Gervais und Co-Autor Robinson zwischen unterer und dieser Welt ausgedacht haben - von der Cola-Werbung bis zu den Kinohits, von den Filmhits bis zu den Pizzaschachteln. Sehenswert. (Kasi Mir)
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#807 31. Mai
"Five Minutes of Heaven" 17 Tage vor Bundesstart
In Nordirland ermordete 1975 Alistar den älteren (katholischen) Bruder von Jimmy. Alistar sitzt zwölf Jahre im Gefängnis. Jimmy hat sein ganzes Leben unter dem Mord zu leiden. 25 Jahre Später plant die BBC ein Treffen der beiden vor laufender Kamera. Alistar wirkt gefasst, doch Jimmy ist noch voller Rachegefühle.
In dem Film stehen die Gefühle der beiden Hauptfiguren im Vordergrund. Dazu nimmt sich der Film viel Zeit und ihr Leben wird in Rückblenden gezeigt. Wirklich passieren tut wenig.
Fazit: Gut gemacht, mehr ernst und weniger unterhaltsam (Niels)
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#806 24. Mai
"The Crazies" (2010) 3 Tage vor Bundesstart
Eine amerikanische Kleinstadt befällt eine Seuche. Ganz klassisch werden die Kranken zu Zombies und die Gesunden versuchen zu überleben.
Das ist es eigentlich schon. Dieser Horrorfilm setzt keine neuen Maßstäbe, ist aber solide gemacht und spannend. Dabei bedient er sich der üblichen Tricks, Spannung aufzubauen oder das Publikum zu erschrecken. Leider geht der gesellschaftkritische Teil etwas unter, schade. Aber dafür kann man sich ja vielleicht das 37 Jahre alte Original von George A. Romero einmal ansehen. (Niels)
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#805 17. Mai
"Splice" 17 Tage vor Bundesstart
Zwei Gentechnik-Übernerds mit Rockstar-Attitüde klonen Splices, unförmige Wesen als Produzenten von Tier-Heilmitteln. Und da das so gut funktioniert, ignorieren sie ihre Bosse und klonen einen Splice mit menschlicher DNA, der dann auch nach und nach sehr menschliche Züge annimmt. Doch neben Spannungen zwischen den Wissenschaftlern und Problemen bei der sonstigen Arbeit ist natürlich auch die Klonin Dren, die schnell wächst, jedoch nicht so - oder allzu - menschlich agiert, wie sie aussieht, ein latentes Problem, das spätestens zum Showdown seine Latenz aufgibt...
Ein neuer Horrorfilm vom "Cube"-Macher, mit in der ersten Stunde wenig Horror, aber auch viel Leerlauf. Mit dem Heranwachsen von Dren sinkt leider die Intelligenz von Drehbuch und Wissenschaftlern gleichermaßen, und der Showdown ist einfach nur blöd. Da war "Cube" deutlich interessanter. (Kasi Mir)
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#804 10. Mai
"Repo Men" 24 Tage vor Bundesstart
Der Repo Man führt Gegenstände zurück, wenn die Käufer die Raten nicht mehr bezahlen können. Blöd nur, wenn das ein künstliches Organ ist. Aber da kennen die Organeintreiber der Zukunft keine Gnade. Logisch, dass auch ein Repo Man selber mal in die Verlegenheit kommt, vor seinen Kollegen zu fliehen.
So wechseln sich fast zwei Stunden Splater und Action ab. Die Horrorversion der Zukunft hat außer der Grundidee nicht viel zu bieten. Beachtlich ist allerdings der Cast mit Jude Law, Forest Whitaker und Liev Schreiber, was den Film aber auch nicht rettet.
Fazit: Unnötig blutig, außreichend Action, mangelhafte Handlung (Niels)
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#803 3. Mai
"Fantastic Mr. Fox" (Der Fantastische Mr. Fox) 10 Tage vor Bundesstart
Die Geschichte basiert auf einem Kinderbuch. Mr. Fox ist ein abendteuerlustiger Fuchs, der seiner Familie zu liebe häuslich wird. Doch insgeheim schmiedet er neue Pläne.
Die einfache Handlung wird sehr geradlinig erzählt, die Stopp-Motion-Animation ist liebevoll gemacht, nichts besonderes, aber gut für Kinder. Die Fuchs-Familienprobleme und die Dialoge sind weniger kindlich, sondern für das erwachsene Publikum. Richtig witzig ist der Film nur ganz selten und die Spannungbögen sind nur kurz, so dass der Unterhaltungswert eher gering ausfällt. Einziges Highlight sind da die Stimmen in der Originalfassung: George Clooney, Meryl Streep, Jason Schwartzman, Bill Murray, Michael Gambon, Willem Dafoe und Owen Wilson
Fazit: Besser als gedacht, aber halt nur nett. (Niels)
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#802 26. April
"Amelia" 52 Tage vor Bundesstart
Für Amelia Earhart gibt es nur eins: Das Fliegen. Sie ist Pilotin aus Leidenschaft und möchte den Atlantik überqueren. Das Besondere ist dabei, dass die Geschichte in den 1920er Jahren spielt. Somit ist die selbstbewusste Amelia ein Vorbild vor alle Frauen mit großen Träumen.
Eine "True Story" und eine handvoll gute Schauspieler machen noch keinen guten Film. Knapp zwei Stunden begleiten wir Amelia beim Fliegen und ihren Flugvorbereitungen, wozu auch die Liebelei mit George (Richard Gere) zählt. Und dann ist vorbei. Schade, die Lebensgeschichte hätte bestimmt interessanter verfilmt werden können. Die tollen 20er und 30er Jahre Kostüme und Kulissen helfen da leider auch nicht mehr. (Niels)
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#801 19. April
"She's Out of my League" (Zu Scharf, um wahr zu sein) 10 Tage vor Bundesstart
So lasse ich mir auch (sporadische) Körperfunktionswitze gefallen - „She's out of my League“ hat die wichtige Lektion gelernt, daß Komödien mit Gross-Out-Anteil nur funktionieren, wenn man sich trotzdem für die Charaktere erwärmen kann. So ist Jay Baruchel wie Jason Biggs in den „Pies“ der liebenswerte Loser, der gar nicht weiß, wie ihm geschieht, als sich plötzlich eine erfolgreiche Schönheit für ihn zu interessieren beginnt. Dabei bleibt der Film bei allem Humor realistisch und charaktertreu und liefert so eine für eine Komödie mit dieser Prämisse erstaunlich glaubwürdige und trotzdem lustige Handlung ab. (Nicht nur) Für alle Loser dieser Welt zur Ansicht empfohlen. (Kasi Mir) emma:

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#800 12. April
"Cop Out" (... - geladen und entsichert) 3 Tage vor Bundesstart
Kevin Smiths wohl erste Regiearbeit, die er für den Gehaltsscheck gemacht hat: Bruce Willis als halbwegs vernünftiger und Tracey Morgan als nervig-durchgeknallter Cop spielen sich durch eine Krimigeschichte, die eigentlich nur aus einer Reihe lose verbundener Gags besteht, wobei die wenigsten davon wirklich zünden. Dafür kann man Morgans Paul minutenlang dabei zuhören, wie er seinen Stuhlgang beschreibt oder seine Frau des Ehebruchs verdächtigt. Hoffentlich verfilmt Smith als nächstes wieder ein eigenes Drehbuch, oder sichtet das Material vorher wenigstens besser. (Kasi Mir) emma:

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#799 5. April
"Chloe" 17 Tage vor Bundesstart
Bei Chloe handelt es sich um ein Erotik-Drama mit Amanda Seyfried, Julianne Moore und Liam Neeson. Gute Filme sind in diesem Genre eher selten. Die Handlung ist einfach: Ehefrau setzt junge Hure als Treuetesterin ein. Doch dann kommen echte Gefühle mit ins Spiel. Die ganze Sache läuft natürlich aus dem Ruder.
Wie Spannend die Geschichte ist, hängt davon ab, wie schnell man den Plot erkennt. Ansonsten macht der Film nichts falsch: tolle Drehorte, Schauspieler top, generell aufwendige Produktion, schnelles Ende! Und weil ich mich nicht gelangweilt habe, bekommt Chloe von mir ein "nett". Der Film ist übrigens ein Remake von "Nathalie..." aus dem Jahre 2003. Ein Tipp für die, die lieber französische Filme sehen. (Niels)
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#798 29. März
"Moon" 122 Tage vor Bundesstart
Sam arbeitet seit knapp drei Jahren alleine auf einer Mondstation und schickt Helium3 zur Erde, welches von großen Maschinen "geerntet" wird. Ein wenig Gesellschaft leistet ihm nur der Roboter GERTY. Doch kurz vor seiner geplanten Rückkehr zur Erde geschieht etwas unvorhergesehenes und für Sam ist die Welt nicht mehr, wie sie vorher war...
Der Stil erinnert an die Sci-Fi-Filme der 1970er Jahre (inklusive Modellbauten). Auch die Handlung schreitet langsam voran, so dass Zeit bleibt, sich eigene Gedanken über die Geschehnisse zu machen. Für eingefleischte Film-Fan gibt es keine Überraschungen, aber Langeweile kommt auch nicht auf. In jedem Fall hat es Duncan Jones geschafft einen interessanten Film zu machen, der nur mit einem Schauspieler auskommt und keine große Action oder Effekte braucht! (Niels)
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#797 22. März
"From Paris with Love" 3 Tage vor Bundesstart
Also, James arbeitet bei der amerikanischen Botschaft in Paris und träumt davon, zum Agenten befördert zu werden und ist super-verliebt in seine Freundin. Charlie ist Agent und kommt nach Paris, um ein paar Terroristen den gar aus zu machen. (Gefangene werden dabei nicht gemacht.)
Charlie alias John Travolter ist der typische, coole Actionheld. Man möchte meinen das Drehbuch hat 20 Jahre in der Schublade gelegen - so stark erinnert der Stil an alte Bruce Willis oder Arnold Schwarzenegger Filme. Leider ist die Geschichte mäßig lustig, total vorhersehbar und wenig spannend. Die Zeit für Charakterentwicklung wird auch gespart. Was bleibt sind 90 Minuten Action und coole Sprüche. (Niels)
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#796 15. März
"Kick-Ass" 38 Tage vor Bundesstart
Dave (Aaron Johnson) denkt, wenn er ein Super Held sei, den Menschen helfe, dann sei alles gut. Also wird er ein Super Held. Aber er ist nicht der Einzige. Big Daddy (Nicolas Cage), Hit-Girl (Chloe Moretz) und Red Mist (Christopher Mintz-Plasse) haben den gleichen Plan, aus unterschiedlichen Motiven. Wohin das führt, zeigt dieser Film.
Zu brutal für Kinder und zu kindisch für Erwachsene - wer ist hier Zielgruppe? Wohl eher Jugendliche, die Kinder sind und sich für Erwachsene halten. Es ist unwahrscheinlich, dass der Film Geld einspielt. Die Zielgruppe zahlt entweder für The Princess and the Frog geht aber in diesen um die Altersbeschränkung auszutricksen (sollte es eine geben) oder sie weiß, wie sie im Internet an diesen Film kommt. (emma)
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#795 8. März
"The Blind Side" (... - Die große Chance) 17 Tage vor Bundesstart
Fast Elternloser, fast obdachloser großer schwarzer Teenager (Quinton Aaron) schafft es auf eine Highschool, in der er sein sportliches Talent ausleben darf. Unterstützt wird er von Mrs Tuohy (Sandra Bullock) und ihrer caritativ orientierten und sportlich interessierten Familie, die sich das finanziell auch leisten kann.
Harmloser, kleiner Film, der einen erinnert, nett zu seinem Nachbarn zu sein. Und der erklärt, warum Sandra einen Oscar dafür bekam: sie schafft es wirklich das Bild der (fast) perfekten Südstaaten Aristokratin mit großem Herz & Mundwerk darzustellen. (emma)
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#794 1. März
"I Love You Philipp Morris" 59 Tage vor Bundesstart
Man mag gar nichts vom Inhalt verraten, zu schön sind die Überraschungen. Dies ist die (Liebes) Geschichte von Steven Russel (Jim Carrey), der auszog, um seine Liebe zu kämpfen. Um sein Taschengeld aufzubessern wird er Kleinganove. Und landet im Knast. Dort trifft er seine große Liebe, mit der er für den Rest seines Lebens zusammen sein will und alles dafür tut.
Eine herrliche Komödie mit einem mutigen Jim Carrey und noch mutigeren Ewan McGregor. Der Film hat lange Zeit (zu Unrecht) keinen Verleih gefunden. (emma)
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#793 22. Februar
"Legion" 24 Tage vor Bundesstart
Apocalypse Now: Gott hat "all den Bullshit" leid und schickt die Engel auf die Erde, um diese von den Menschen zu reinigen - vermutlich wird dieser Film ein großer Haben-Posten auf Gotts Bullshitkonto sein. Nur Erzengel Michael (Paul Bettany ganz anders als seinerzeit john Travolta, aber auch nicht gut) stellt sich gegen Gottes Befehl und will die Menschen retten - und irgendwie hat das alles mit dem ungeborenen, unehelichen Kind einer Kellnerin im einsamen Paradise Falls zu tun. Wir wissen ja, Gottes Wege sind unergründlich - doch diesen Satz hat die Kirche sicherlich nicht geprägt, um ihn ständig als Ausrede für unsinnige übernatürliche Plots gebraucht zu sehen. Wer sich von "Legion" wenigstens Action verspricht (der Anfang des Filmes täuscht so etwas vor), der wird ebenfalls allein gelassen, denn die paar Actionszenen sind kurz, dunkel und schlecht gefilmt - und sie werden immer wieder unterbrochen mit drehbuchseitenlangen Monologen der Beschützer des neuen Heiland, die einen Partei für die andere Seite ergreifen lassen. Wenn das unsere letzte Hoffnung ist, dann gna... ach, ich hör' ja schon auf. (Kasi Mir) Kasi Mir:


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#792 15. Februar
"An Education" 3 Tage vor Bundesstart
Die 16-jährige Schülerin Jenny lebt An fang der 60er Jahre in einem Londoner Vorort und hat als Klassenbeste gute Chancen, in Oxford studieren zu können. Sie hat viele Interessen wie Musik und Kunst und trifft eines Tages einen Mann Anfang dreißig. Durch ihn hat sie auf einmal die Chance, all die schönen Dinge der Welt zu erleben.
Die Geschichte wäre in drei Sätzen zu Ende erzählt, aber das eigentlich großartige sind die Schauspieler und der gesamte Stil des Films. Die Beziehnung zwischen der Schülerin und dem reiferen Mann ist eine heikle Sache und wird wunderbar glaubhaft von Carry Mulligan und Peter Sarsgaard verkörpert. Auch die Nebenrollen sind sehr gut besetzt und der Look der 60er Jahre seht gut getroffen.
Fazit: Schöne Geschichte mit lebendigen Charakteren - gute Unterhaltung! (Niels)
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#791 8. Februar
"8th Wonderland" (8. Wonderland) 185(!) Tage vor Bundesstart
Bei '8th Wonderland' wird gleich zu Beginn klar, dass dieser Film anders ist. Zusammengeschnittene Nachrichtensprecher aus aller Welt berichten über die wichtigen Themen der Zeit. Fast den ganzen Film über gibt dabei Fernsehbildstörungen. Das eigentliche Thema ist eine großes, soziales, weltweites Netzwerk, welches politische Themen diskutiert und zu einer zusätzlichen Macht wird. Alle Entscheidungen werden demokratisch per Internetvoting unter allen Mitgliedern von 8th Wonderland getroffen. Welche Ausmaße das annehmen kann, zeigt dieser Film.
Die Grundidee ist gut - die Machart speziell. Die Aneinanderreihung von Handlungssequenzen dürfte nicht jedermanns Sache sein und macht vielleicht eine dreiviertel Stunde Spaß. Der Film hebt sich dadurch aber vom Kino-Einheitsbrei ab. Auch durch die drastischen Handlungen der neuen Internet-Community ist der Film keine leichte Kost. Aber so richtig ernst nehmen kann man dieses Leinwand-Experiment auch nicht.
Fazit: Mal was anderes... aber gut unterhalten wurde ich nicht... und schlauer wie vorher bin ich auch nicht... (Niels)
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#790 1. Februar
"The Lovely Bones" (In meinem Himmel) 17 Tage vor Bundesstart
Ein Mädchen (Saoirse Ronan, Atonement) verschwindet in den 70er Jahren auf dem Nachhauseweg von der Schule. Die Familie stürzt in ein emotionales Chaos, der Vater (Mark Wahlberg) mag die Suche nach dem Mörder nicht aufgeben. Das Mädchen kommentiert vom Himmel aus die Geschehnisse auf der Erde, kräftig von CGI unterstützt.
Peter Jackson ist keine Qualitätsgarantie mehr. Von CGI überfrachtet und erschlagen, von anfangs interessant bis immer mehr in die belanglosigkeit versinkend, verliert der Film mit jeder Minute mehr. Und der Zuschauer die Lust, das Original zu lesen, von dem man sich fragt, ob es wirklich besser sei. Aber man kann sich gut mit Bewundern der Ausstattung über Wasser halten. (emma)
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#789 25. Januar
"Invictus" (... - Unbezwungen) 24 Tage vor Bundesstart
Wer erinnert sich nicht an die Rugby-Weltmeisterschaft 1995, wo Südafrika im eigenen Land als Außenseiter das Finale gewann. Keiner? Macht nichts - gibt ja einen Film darüber. Rugby ist allerdings hier nur der Aufhänger, das Land im Umbruch kurz nachdem dem Ende der Apartheid zu zeigen. Im Mittelpunkt steht der neue Präsident Nelson Mandela (Morgan Freeman) mit seinem Gespür für die Chance, die sich dem Land mit dem Sport-Event bietet. Er versucht den Mannschaftskapitän (Matt Damon) zu unterstützen und auch die farbige Bevölkerung für das überwiegend weiße Team zu begeistern.
Der Film hat nur wenige spannende Momente und spult die Ereignisse chronologisch ab. Mit seinen vielen Nebendarstellern vermittelt er die Stimmung der Zeit und die Gefühle der Menschen. Wem das reicht, kann den Gang ins Kino wagen. Regisseur Clint Eastwood hat die Geschichte mit schönen Bildern inszeniert. (Niels)
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#788 18. Januar
"It's Complicated" (Wenn Liebe so einfach wäre) 3 Tage vor Bundesstart
Jane (Meryl Streep) wurde von ihrem Mann Jake (Alec Baldwin) für eine Jüngere verlassen, die er auch heiratet. Zehn Jahre später können die beiden wieder normal miteinander reden. Ihre drei gemeinsamen Kinder sind erwachsen und Jane hat Zeit, sich um sich selbst zu kümmern. Durch Zufall kreuzen sich die Wege zwischen Jake und Jane wieder. Ist da noch etwas zwischen den beiden? Und dann ist da noch der nette Architekt (Steve Martin), der Janes neuen Anbau entwirft.
Im Trailer zu diesem neuen Nancy Meyers Film werden die Ereignisse der ersten 45 Minuten schon vorweggenommen. Der Beginn bereitet das Feld nur vor für die nächsten turbulenten und heiteren 45 Minuten. Dieser Teil des Film macht wirklich Spaß. Leider folgt darauf kein schnelles Ende, sondern das Publikum wird noch etwas auf die Folter gespannt, was eigentlich völlig überflüßig ist.
Fazit: Charmant erzählte Liebeskomödie mit einer Besetzung jenseits der 50. Insgesamt noch ganz gut, doch von Nancy Meyers sind wir Besseres gewohnt. (Niels)
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#787 11. Januar
"Sherlock Holmes" (2009) 17 Tage vor Bundesstart
Sherlock Holmes in einem Actionfilm? Das ist doch mal etwas anderes. Unser Detektiv hier (Robert Downey Jr.) experimentiert mit Drogen, prügelt sich zum Vergnügen und lößt den Fall dabei. Zur Seite steht ihm natürlich Dr. Watson (Jude Law), hier der biedere von den beiden. Erstmal in Aktion, ist auch er nicht zimperlich. Der Böse (Mark Strong) überzeugt auch. Und dann gibt es noch eine junge, hübsche Frau und ihren geheimen Auftraggeber. Da es sich aber in erster Linie um einen Aktionfilm handelt, gerät das Detektivspiel zur Nebensache.
Der Film hält, was er im Trailer verspricht bzw. was man aufgrund des Trailers erwartet: Bekannte Schauspieler in Actionszenen, rasanter Verlauf, leider auch ein paar Längen.
Fazit: Insgesamt ganz unterhaltsam und witzig. (Niels)
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#786 4. Januar
"The Imaginarium of Doctor Parnassus" (Das Kabinett des Doktor Parnassus)3 Tage vor Bundesstart
In dieser fantastischen Geschichte bestimmen zwei alte, verfeindete Männer mit übernatürlichen Fähigkeiten das Geschehen. Der eine gut, der andere böse. Einer der beiden, Doctor Parnassus, fährt im heutigen London mit einem sehr altertümlichen Theaterwagen durch die Lande und versucht Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Unter den fahrenden Schaustellern ist auch seine Tochter. Doch irgendein geheimisvoller Fluch umgibt den alten Mann.
Der Stil des Film trägt die Handschrift von Terry Gilliam. Das allein ist schon eine erfrischende Abwechslung. Doch auch die Schauspieler sind toll - angefangen bei Heath Ledger in seiner letzten Rolle bis hin zu Lily Cole, die die 16-jährige Tochter spielt. Es wäre wirklich schade gewesen, wenn dieser Film nie fertig gestellt werden worden wäre. Ausgeholfen haben Jonny Depp, Jude Law und Colin Farrell mit Kurzauftritten. Die Handlung ist eigentlich schlicht und am Ende etwas willkürlich, aber das verschmerzt man gerne, denn die lebendigen Charaktere und das skurile Design sorgen für beste Unterhaltung.(Niels)
emma:

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(142 Stimmen)

Bewertungsschema

= sehr gut (1) sehr weiterempfehlenswert
= gut (2) empfehlenswert, das Geld für die Kino-Karte ist gut investiert 
= nett (3) kann man sich gut ansehen, wenn nicht im Kino dann auf DVD, guter Durchschnitt
= mäßig (4) nichts Dolles, aber man kann den Film ertragen, schlechter Durchschnitt
= schwach (5) Film mit groben Mängeln, nur schwer zu ertragen
= schlecht (6) absoluter Müll, nicht zu ertragen

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