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celebrating 23 years full of movie surprises!

fanpage der traditionellen englischsprachigen sneak preview in hamburg

immer montags um 20:30 Uhr im passage-kino an der mönckebergstraße

Sneak Cinema
[Passage-Kino]
Sneak VOTE
Wie bewertet Ihr #1191 "Happy Death Day"?
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4 mäßig
5 schwach
6 schlecht


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Version 2.08
OV in HH

16. - 22. Movember

Savoy
[3D] "Justice League" (2017)
Mi 14:30
Fr 19:45
So 20:30

Savoy
[2D] "Justice League" (2017)
Fr 14:00
Do, Mo 17:30
Di 20:30
Sa 22:30

Savoy
"The Big Sick"
Sa 13:45
Do, Di 14:45
Mi 17:30

Savoy
[70mm] "Murder on the Orient Express" (2017)
Fr 17:00
So, Di 17:45
Sa 19:45
Do, Mi 20:30

Savoy
[2D] "Thor: Ragnarok"
Mo 14:30
So 14:45
Sa 16:45

CinemaxX Dammtor
[3D] "Justice League" (2017)
So 20:00

CinemaxX Dammtor
[2D] "Justice League" (2017)
So 20:00

CinemaxX Dammtor
"Murder on the Orient Express" (2017)
So 17:00

UCI Mundsburg
[3D] "Justice League" (2017)
So 20:00

Studio-Kino
"The Big Sick" (OmU)
Do-Mi 20:30

Studio-Kino
"Suburbicon" (OmU)
Di, Mi 18:15
Do-Mo 21:00

Studio-Kino
"Blade Runner 2049" (OmU)
Sa, So 15:00

Abaton
"Human Flow" (OmU)
Mi 16:30
Mo 17:00
So, Di 17:15
Fr 19:30

Abaton
"The Big Sick" (OmU)
Do 17:00
Di 17:30
Fr, Mo 19:00
Sa 19:15
Mi 19:30
Do 19:45
So 20:30
Sa 21:50

Abaton
"Suburbicon" (OmU)
So 19:00
Mi 19:15
Do, Sa, Di 19:30
Mo 22:30
Fr 23:00

Abaton
"Good Time" (OmU)
Mi 22:00

Abaton
"Maudie" (OmU)
Mo 16:15

Abaton
"Blade Runner 2049" (OmU)
Sa 21:50

Abaton
"Walk With Me" (OmU)
Fr 13:00

3001
"Good Time" (OmU)
Fr 17:00
Di 17:30
So 21:00

Zeise
"Human Flow" (OmU)
Di 17:00

Zeise
"The Big Sick (OmU)
Di 16:20
Di 19:00
Di 22:30

Zeise
"Suburbicon" (OmU)
Di 20:00

Zeise
"Maudie" (OmU)
Di 17:30


9. - 15. Movember

Savoy
[70mm] "Murder on the Orient Express" (2017)
So 13:00
Mi 14:45
Fr 16:30
Do 17:30
Mo 18:15
Sa 19:30
So, Di 20:45

Savoy
[3D] "Thor: Ragnarok"
So 13:30
Mi 17:30
So 17:45

Savoy
[2D] "Thor: Ragnarok"
Di 14:00
Do 14:30
So 14:45
Fr 19:30
Sa 22:30

Savoy
[2D] "Blade Runner 2049"
Fr 13:00
Mo 14:30
Sa 15:30
Di 17:00

CinemaxX Dammtor
"Murder on the Orient Express" (2017)
So 20:00

CinemaxX Dammtor
"A Bad Moms Christmas"
So 17:30
Do 19:30

UCI Mundsburg
"Murder on the Orient Express"
So 20:00

Studio-Kino
"Suburbicon" (OmU)
Di, Mi 21:00
Do-Mo 21:30

Studio-Kino
"Lady Macbeth" (OmU)
Mo 17:00
Di, Mi 19:00

Studio-Kino
"Blade Runner 2049" (OmU)
Sa, So 16:00
Mo-Mi 17:30

Abaton
"Suburbicon" (OmU)
Fr 15:00
Do, Fr, Mo-Mi 19:30
Sa 19:45
So 20:40
Do, Fr, Mo-Mi 21:45
Sa 22:15
So 23:00

Abaton
"Good Time" (OmU)
Fr, Sa 21:45
Mi 22:00
Do 21:30
So, Mi 22:50

Abaton
"Maudie" (OmU)
Do 12:30
Di, Mi 15:00
Fr, So, Mo 17:00
Sa 17:15

Abaton
"Alice Neel" (OmU)
So 13:00

Abaton
"Blade Runner 2049" (OmU)
So, Di 22:30
Fr 22:45
Sa 23:00

Abaton
"Victoria and Abdul" (OmU)
Mu 10:00

Abaton
"Walk With Me" (OmU)
Sa 10:50
Mo 13:00

3001
"Good Time" (OmU)
Di 17:00
Do 21:00
So 21:30
Fr, Mi 22:00
Sa 22:30

3001
"God's Own Country" (OmU)
Sa 13:30
Di 19:00
Fr 20:00
So 21:30

Zeise
"Suburbicon" (OmU)
Di 17:40
Di 20:00
Di 22:30

Zeise
"Maudie" (OmU)
Di 17:30
Di 20:00

Zeise
"Blade Runner 2049" (OmU)
Di 22:30

Zeise
"Victoria and Abdul" (OmU)
So 11:00

Movies 2009

Hier sind alle Filme aufgelistet, die dieses Jahr in der Sneak Preview gezeigt wurden. Die Kommentare und Bewertungen des mySneak.de-Teams spiegeln, anders wie bei vielen anderen Kinokritiken, die subjektive Meinung des jeweiligen Autors (direkt nach dem Besuch der Sneak) wider. Andere Ansichten sollen auch 'Gehör' finden! Darum macht mit beim Zuschauer-Voting (rechts) und schreibt Eure Meinung über den zuletzt gezeigten Film ins Forum (oder lest, was Andere zu sagen haben).

Film Wertungen
#785 28. Dezember
"The Rebound" (Lieber verliebt) 3 Tage vor Bundesstart
Sandy (Catherine Zeta-Jones) zieht nach ihrer Scheidung mit ihren beiden Kindern nach New York. Sie ist 40, nun auf sich allein gestellt und muss sich einen Job suchen. Zu allem Überfluss wird sie von ihren Freundinnen genötigt, sich mit scheinbar tollen Männern zu treffen. Im Coffeshop lernt sie den 15 Jahre jüngeren Adam kennen und engagiert ihn eines Tages als Babysitter. Der wohnt noch zu hause weiss nicht was er mit seinem Leben anfangen soll. Ob die beiden zusammenkommen?
Die Romantic-Comedy hat einerseits Slap-Stick-Einlagen mit Fäkalhumor, andererseits auch ernstere Seiten. Leider fehlt die Glaubwürdigkeit. Sandy ist z. B. die Superfrau. Adam wirkt auch insgesamt älter als 25. Also warum soll diese Liebe ein Problem sein? Na ja, ein paar lustige Momente hat der Film - leider auch ein doofes Ende. (Niels)
Niels:

Kasi Mir:


Webvoting:
5% sehr gut
37% gut
37% nett
14% mäßig
7% schwach
0% schlecht
(101 Stimmen)
#784 21. Dezember
"Cirque du Freak: The Vampire's Assistant" (Mitternachtszirkus - Willkommen in der Welt der Vampire) 17 Tage vor Bundesstart
Die Jungen Darren und Steve sind beste Freunde und Fans von mystischen Geschichten. Wie es der Zufall will, wird Darren Teil einer faszinierenen Welt voller sonderbarer Kreaturen. Steve ist neidisch und gerät in die Fänge einer gegnerischen Gemeinschaft. Aus den Freunden werden Feinde.
Dieser Film ist die erste Verfilmung der Vampir-Jugendromanserie von Darren Shawn. Ganz klassisch kämpft Gut gegen Böse mit übernatürlichen Kräften. Auch eine Menge Gags und eine Romanze finden Platz in der Handlung. Am Ende wirkt der Film aber eher wie der Pilotfilm einer mittelmäßigen Serie. (Niels)
Niels:

emma:

Kasi Mir:


Webvoting:
8% sehr gut
23% gut
37% nett
21% mäßig
4% schwach
7% schlecht
(100 Stimmen)
#783 14. Dezember
"Beyond A Reasonable Doubt" (2009) (Gegen jeden Zweifel) 52 Tage vor Bundesstart
Platt, peinlich und langweilig - Peter Hyams Remake eines total konstruierten Justizdramas aus dem 1950ern wirkt genau so altbacken, wie seine Vorlage alt ist. Die Dialoge sind aufgesetzt und unnatürlich, die Charaktere handeln wie in schlechten Film-Noir-Krimis und sind auch so glaubwürdig, vor allem aber ist die ganze Prämisse (Journalist versucht, einen Indizien manipulierenden Staatsanwalt zu übrerführen, indem er selbst Indizien fabriziert, um sich verdächtig zu machen) so unsinnig und auch im Detail schludrig gemacht, daß es eigentlich nur für eine Komödie reicht. Leider nimmt sich der Film todernst, und beleidigt die Intelligenz der Zuschauer mit einem total irrsinnigen Twist. Dieser Film ist wirklich über jeden Zweifel erhaben - Bockmist. (Kasi Mir) Kasi Mir:


Webvoting:
1% sehr gut
11% gut
14% nett
21% mäßig
29% schwach
24% schlecht
(119 Stimmen)
#782 7. Dezember
"The Stepfather" (2009) 24 Tage vor Bundesstart
Heiratsschwindler mal anderes - bei 'The Stepfather' leben Frauen und ihre Kinder gefährlich, so bald sich David Harris bei ihnen einnistet. Er gibt vor, seine Familie bei einem Unfall kürzlich verloren zu haben und mimt den perfekten Partner. Susan, seine neue Freundin, mag er damit täuschen doch ihr Umfeld ist der Mann unheimlich.
Die Geschichte spielt mit dem Horror, der jederzeit passieren könnte. Das wird aber schnell langweilig, weil spätestens zur Halbzeit der Ausgang klar ist. Die nur oberflächlich ausgearbeiteten Hauptfiguren sind der böse Stepfather (Dylan Walsh) und sein Gegener, der starke, gut aussehende, junge Stiefsohn (Pen Badgley).
Fazit: Seichter Horrorfilm mit etwas Spannung, wenig Inhalt und Happy-End (Niels)
Niels:

Kasi Mir:


Webvoting:
1% sehr gut
4% gut
13% nett
16% mäßig
36% schwach
30% schlecht
(115 Stimmen)
#781 30. November
"Adam" 10 Tage vor Bundesstart
Nach dem Tod seiner Eltern kommt Adam nur schwer zurecht. Er lebt in New York und arbeitet als Ingenieur. Doch seine Leidenschaft sind die Sterne. Andere Personen läßt er kaum an sich heran. Ob er bei seiner neuen Nachbarin eine Ausnahme macht?
Natürlich ist "Adam" ein Liebesfilm - aber sehr schön erzählt! Adam ist der Einzelgänger und die Hauptfigur, aber auch alle anderen Charaktere bekommen ihren Raum in der Geschichte in der es mehr um das Leben selbst als nur um ein Liebe geht.
Fazit: Witzig, rührend, manchmal überraschend = gutes Kino (Niels)
Niels:

Kasi Mir:


Webvoting:
28% sehr gut
47% gut
14% nett
4% mäßig
2% schwach
5% schlecht
(125 Stimmen)
#780 23. November
"Planet 51" 10 Tage vor Bundesstart
Planet 51 wird von Außerirdischen bewohnt und zwar von kleinen grünen Männchen. Eines Tages landet ein Raumschiff und ein Wesen steigt heraus, was Ähnlichkeit mit den Weltall-Monstern der hiesigen Science Fiction Filme und Comics hat. Das Wesen ist natürlich ein Mensch und bekommt die gleichen Probleme, wie ein Alien auf der Erde bekäme.
Und genau hier liegt das eine Problem der Story. Die grünen Männchen verhalten sich allzu menschlich und die Fremde Welt ist die unsere in den 1950-er Jahren. Viele Gags basieren auf alten Filmen, die in die Geschichte kopiert wurden. So ist vieles knuffig und oft auch sehr komisch adaptiert worden, aber nur selten wirklich genial originell.
In jedem Fall macht dieser turbulente Animationsfilm Spaß. An ein paar Stellen kommt auch schwarzer Humor durch, was ganz erfrischend für das Genre ist. (Niels)
Niels:

Kasi Mir:


Webvoting:
22% sehr gut
28% gut
28% nett
15% mäßig
6% schwach
1% schlecht
(138 Stimmen)
#779 16. November
"The Men who Stare at Goats" (Männer, die auf Ziegen starren) 108 Tage vor Bundesstart
Ein Reporter (Ewan McGregor) hat Liebeskummer. Um den zu heilen macht er was alle Männer in seiner Situation machen: er zieht in den Krieg. Dort trifft er auf einen ehemaligen Soldaten (George Clooney), von dem er alles über das First Earth Battalion der U.S. Army hört, was wir in vielen schönen Rückblenden erfahren. Dieses Battalion wurde von einem anderen Soldaten (Jeff Bridges) gegründet. Ein Antoganist (Keven Spacey) rundet das Bild ab und es kann losgehen. Was los gehen kann verrate ich nicht, auch nicht, wer und warum Ziegen anstarrt, nur soviel, dass die Beteiligten mit Sicherheit viel Spass beim Dreh hatten. Ich bin mir immer noch nicht sicher, was ich von dem Film halten soll, der mich mit Null Story so gut unterhalten hat. Das First Earth Battalion gab's übrigens wirklich... (emma) emma:

Kasi Mir:


Webvoting:
41% sehr gut
39% gut
12% nett
3% mäßig
1% schwach
4% schlecht
(136 Stimmen)
#778 9. November
"Love Happens" 3 Tage vor Bundesstart
Burke (alias Aaron Eckhardt) bietet Selbsthilfe für Menschen an, die durch eine Lebenskrise gehen. Er jetet von Stadt zu Stadt, von Hotel zu Hotel, verkauft seine Bücher und leitet Seminare. Klar dass Burke selber auch Hilfe gebrauchen könnte, seine eigene Lebenserfahrungen zu verarbeiten. Und dann trifft er Eloise (alias Jennifer Aniston)...
Die ganze Geschichte ist natürlich komplett vorprogrammiert. Aaron Eckhardts Rolle ist noch ganz interessant, Jennifer Aniston muss sich darauf beschränken die tolle, etwas durchgeknallte Single-Frau zu mimen. Der Kinofan, der während des Films noch auf die ein oder anderer Überaschung wartet, wird enttäuscht. Freunde von Liebeskomödien und Jennifer Aniston kommen dagegen auf ihre Kosten. Etwas Abwechslung bringen zum Glück noch die liebenswerten Charaktere der Nebenrollen.
Fazit: Nette Liebeskomödie mit Jennifer Aniston und Aaron Eckhardt - wer dabei viel erwartet, wird enttäuscht (Niels)
Niels:

emma:

Kasi Mir:


Webvoting:
1% sehr gut
10% gut
20% nett
29% mäßig
27% schwach
13% schlecht
(133 Stimmen)
#777 2. November
"The Soloist" (Der Solist) 38 Tage vor Bundesstart
Robert Downey Jr., Jamie Foxx und Regisseur Joe Wright - eine Mischung, die ein interessantes Kinoerlebnis verspricht. Doch die Geschichte bietet nicht genug Stoff für ganz großes Kino. Die Macher verlassen sich auf die Tatsache, dass Alles auf wirklichen Personen basiert. So ist es zwar anfangs spannend etwas über den Supergeiger und sein Leben auf der Straße zu erfahren. Seine Probleme stehen natürlich exemplarisch für viele Menschen. Doch das Ganze kommt etwas zäh voran und läßt den Zuschauer auf das Ende sehnsüchtig warten.
Sehenwert sind dagegen mehrere fantastisch inzenierte, bewegende Szenen von Joe Wright. Ob sich dafür der Kinobesuch lohnt, muss jeder selbst entscheiden. (Niels)
Niels:

emma:

Kasi Mir:


Webvoting:
9% sehr gut
24% gut
20% nett
28% mäßig
17% schwach
2% schlecht
(148 Stimmen)
#776 26. Oktober
"Zombieland" 45 Tage vor Bundesstart
Zombieland - hier haben die Produzenten alles richtig gemacht. Man nehme zwei junge Charaktere, mit denen sich die Zuschauer identifizieren können und noch zwei, bis drei weitere bekannte Namen und inzeniert eine massentaugliche Zombiegeschichte ohne viel Splatter. So kommen zwar nicht die Hardcore-Horrorfans auch ihre Kosten, aber Kult wird der Film doch durch seine originelle Startsequenz, den Gastauftritt von Bill Murrey, einiger "schöner" Zombie-Entledigungs-Szenen und seinem besonderen Witz.
Fazit: Tolle Kinounterhaltung (mit Zombies) (Niels)
Niels:

emma:

Kasi Mir:


Webvoting:
73% sehr gut
20% gut
4% nett
1% mäßig
0% schwach
2% schlecht
(201 Stimmen)
#775 19. Oktober
"Couples Retreat" (All Inclusive) 17 Tage vor Bundesstart
Eine Scheidung will gut überlegt sein und deshalb buchen Jason und Cynthia einen Südseeurlaub, bei dem ihnen geholfen werden soll. Aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen nüssen auch drei weitere befreundete Pärchen mit, die sich aber nur für den Erhohlungsteil interessieren. Jedenfall wird es am Urlaubsort schnell turbulent, da die Beziehungen auf die Probe gestellt werden.
Hinter dem Drehbuch stecken Jon Favreau und Vince Vaughn. Irgendwie geht es um Freundschaft, Familie und Liebe. Diese seichte Komödie ist natürlich für das Erwachsene Publikum gemacht, bleibt in seiner Aussage aber so oberflächlich, dass nicht mehr als ein bisschen Unterhaltung dabei herauskommt.
Fazit: im Mittelteil seht komisch... (Niels)
Niels:

emma:

Kasi Mir:


Webvoting:
4% sehr gut
17% gut
35% nett
27% mäßig
12% schwach
5% schlecht
(125 Stimmen)
#774 12. Oktober
"The Informant!" (Der Informant!) 24 Tage vor Bundesstart
Der Film basiert auf der Geschichte von dem echten Marc Whitacre, der in den 1990ern als Informant für das FBI illegale Preisabsprachen im Maisgeschäft aufdeckte. Das interessante ist seine Persönlichkeit. Einerseits möchte er den Skandal aufdecken, andererseits auch weiter in der Managementebene seiner Firma arbeiten. Aber es wird noch bunter...
Die großen Namen sind hier Regissuer Steven Soderbergh (u.a. Erin Brockovich) und Hauptdarsteller Matt Damon. Beiden zusammen gelingt das Thema Wirtschaftkriminalität gut in eine skurile Komödie zu packen. Trotz Realitätsbezug ist die Geschichte nicht wirklich packend oder dramatisch. Auflockerung kommt neben den Agenten-Gags auch durch den 70er-Jahre-Stil Orchester-Soundtrack.
Fazit: Besonder Film mit eigenen Stil, empfehlenswert aber eher für Filmfans als für die Masse. (Niels)
emma:

Niels:

Kasi Mir:


Webvoting:
3% sehr gut
50% gut
26% nett
14% mäßig
5% schwach
2% schlecht
(111 Stimmen)
#773 5. Oktober
"Away We Go" (... - Reise nach irgendwo) 10 Tage vor Bundesstart
Verona (Maya Rudolph) und Burt (John Krasinski) leben in einer kleinen Hütte in der Nähe von Denver. Die Beiden erwarten ihr erstes Kind und machen sich nun Gedanken, wo sie eigentlich leben möchten. Dazu reisen sie quer durch die USA und besuchen ihre alten Freunde. So beginnt ein Roadtrip (per Flugzeug) mit Zwischenstopps bei höchst unterschiedlichen Menschen.
In 'Away We Go' ist alles liebevoll und teilweise künstlerisch inzeniert. Besonders überzeugt Maya Rudoplh als werdende Mutter. Die Nebendarsteller haben zum Teil skurile Rollen, aber die Geschichte wird nie albern. Humor, schöne Bilder, gefühlvolle Szenen und Unterhaltsames wechseln sich ab. Große Spannung und Tempo gibts nicht. Fazit: Vielleicht nicht für jederman ein Hit, aber schön auf jeden Fall. (Niels)
Niels:

emma:

Kasi Mir:


Webvoting:
16% sehr gut
28% gut
16% nett
10% mäßig
22% schwach
8% schlecht
(139 Stimmen)
#772 28. September
"Orphan" (... - Das Waisenkind) 24 Tage vor Bundesstart
Familie entschließt sich zur Adoption eines älteren Kindes. Das ist schnell gefunden. Und was für eins! Ein bisschen eigenwillig, aber vorbildlich! Man möchte es nicht zum Feind haben!
Nette Idee, aber es wurde einfach zu wenig gestorben und man musste ewig warten bis das zauberhafte Mädchen endlich böse wurde. Die einzige Spannung war zu rätseln, ist es Thriller oder Horror? Des Rätsels Lösung hat mich überzeugt und die darstellerische Leistung der Kinder (Isabelle Fuhrmann und Aryana Engineer) war erfrischend. (emma)
emma:

Kasi Mir:


Webvoting:
10% sehr gut
19% gut
18% nett
12% mäßig
10% schwach
31% schlecht
(130 Stimmen)
#771 21. September
"The Ugly Truth" (Die nackte Wahrheit) 10 Tage vor Bundesstart
Sie (Katherine Heigl) glaubt an das Gute im Mann, er (Gerard Butler) beweist ihr das Gegenteil: TV Produzentin bekommt Ober-Macho-Chauvi für ihre Show vorgesetzt. Er bringt ihr bei wie Männer funktionieren, damit sie endlich ihren Traummann rumkriegt.
Geschichte vorhersehbar, aber sehr amüsant erzählt. Jeder wird ein Körnchen Wahrheit drin finden, auch wenn man die Tipps nicht zu ernst nehmen sollte. Die Moral von der Geschicht (Verstell Dich nicht!) geht leider ein bisschen unter, da könnte sich so mancher eine Scheibe von abschneiden und damit die Scheidungsrate drücken. (emma)
emma:

Niels:

Kasi Mir:


Webvoting:
22% sehr gut
37% gut
28% nett
5% mäßig
2% schwach
6% schlecht
(112 Stimmen)
#770 14. September
"Funny People" (Wie das Leben so spielt) 3 Tage vor Bundesstart
Komiker (Adam Sandler) findet heraus, dass er unheilbar an Krebs erkrankt ist. Reumütig versucht er Fehler wieder gut zu machen. Aber ist er auch gut?
Nette Grund-Idee, nettes Ende – dazwischen alles ein bisschen zu lang. Wenigstens hat Apatow wieder sympathische Charaktere um sich versammelt, dass man die Zeit wengistens damit überbrücken kann, ihnen beim Spielen zuzusehen. (emma)
emma:

Kasi Mir:


Webvoting:
8% sehr gut
25% gut
26% nett
15% mäßig
14% schwach
12% schlecht
(131 Stimmen)
#769 7. September
"District 9" 3 Tage vor Bundesstart
Aliens stranden auf der Erde. Schiff kaputt, was nun? In Johannisburg – man merke: keine US Amerikanische Stadt! – werden sie in Ghettos untergebracht. Das führt zu sozialen Spannungen, die die Stadt lösen will. Die Situation eskaliert und schwupps sind wir von einer Doku in einem Action Film gelandet.
Wie macht man gutes Kino für gar nicht mal soviel Geld? Man wird Praktikant bei jemanden, der’s kann. In diesem Fall war der Lehrmeister Peter Jackson. Für Filme wie diesen rennt man ständig ins Kino, in der Hoffnung, so eine Perle zu finden. (emma)
emma:

Niels:

Kasi Mir:


Webvoting:
36% sehr gut
37% gut
13% nett
6% mäßig
2% schwach
6% schlecht
(176 Stimmen)
#768 31. August
"The Time Traveler's Wife" (Die Frau des Zeitreisenden) 17 Tage vor Bundesstart
Mann (Eric Bana) verliebt sich in Frau (Rachel McAdams). Das aber über Jahre hinweg, an den unterschiedlichsten Stellen seines Lebens. So was geht natürlich nur, wenn man Zeitreisender ist. Er ist es unfreiwillig. Genau darum geht es: wie lebt man damit, wenn man unfreiwillig ständig in der Zeit rumreist? Ein phantastisches Buch, ein stinklangweiliger Film, der aus dem Buch nur die Romanze übernommen hat und diese völlig verschnulzt hat. Schade, eine Chance vertan. Hoffen auf ein Remake in 10 Jahren? (emma) emma:

Kasi Mir:


Webvoting:
2% sehr gut
20% gut
29% nett
28% mäßig
18% schwach
3% schlecht
(135 Stimmen)
#767 24. August
"Up" (Oben) 24 Tage vor Bundesstart
Je weniger man über diesen Film weiß, desto besser. Nur soviel: Alter Mann ändert sein Leben. Einer der liebevollsten Filme, die ich seit langem gesehen habe, mit einer tollen Botschaft. (emma)

Toller Abenteuerfilm von Pixar mit teilweise ernsten Tönen. Den möchte man gleich noch einmal sehen. (Niels)
emma:

Niels:

Kasi Mir:


Webvoting:
58% sehr gut
23% gut
16% nett
2% mäßig
0% schwach
1% schlecht
(164 Stimmen)
#766 17. August
"Dance Flick" (... - der allerletzte Tanzfilm) 17 Tage vor Bundesstart
Der Wayans-Clan hat wieder zugeschlagen und beweist, daß man heutzutage wirklich gar keine Ideen mehr haben muß, um eine sogenannte Persiflage zu drehen. "Dance Flick" schreibt über weite Strecken 1:1 vom bereits gut abgehangenen "Save the Last Dance" ab und meint, daß schlechteres Schauspiel sowie völlig austauschbarer Kasperle-Humor und Brachial-Slapstick ohne Bezug zum Original allein schon ausreichen, um ein Filmgenre durch den Kakao zu ziehen. Schwache Leistung, zumal Tanzfilme nun wahrlich genug Klischees zur Veralberung bieten. Doch Wayans, Wayans, Wayans, Wayans und Wayans ist offenbar mehr daran gelegen, möglichst viel Drittklässlerhumor unterzubringen - und natürlich, möglichst viele Familienmitglieder zu beschäftigen... (Kasi Mir) Kasi Mir:


Webvoting:
0% sehr gut
2% gut
3% nett
3% mäßig
12% schwach
80% schlecht
(165 Stimmen)
#765 10. August
"Zack and Miri make a Porno" 3 Tage vor Bundesstart
Zack und Miri sind nicht mehr ganz so jung, aber sie brauchen das Geld. Als letzte Notlösung beschließen sie, einen Pornofilm selbst zu produzieren und auch mitzuwirken. Zack und Miri verbindet eine langjährige Freundschaft, so dass sie meinen, der Aufgabe gewachsen zu sein. Es kommt natürlich, wie es kommen muss, aber das macht nicht wirklich den Reiz des Films aus.
Hier steht der Humor im Vordergrund - besonders in den Dialogen oder im generellen Wortwitz. Ja es gibt auch etwas nackte Haut, aber nicht mehr als in anderen Nicht-Pronos. Leider auch Fäkalhumor und platte Gags zu Sexualpraktiken. Bei Seth Rogen (und Kevin Smith) spürt man in jeden Fall die Liebe zum Film. Viel mehr hat diese Komödie aber nicht zu bieten. (Niels)
emma:

Niels:

Kasi Mir:


Webvoting:
23% sehr gut
47% gut
19% nett
8% mäßig
1% schwach
2% schlecht
(129 Stimmen)
#764 3. August
"Horsemen" 24 Tage vor Bundesstart
Mit Horsemen sind die vier apokalytischen Reiter gemeint. Im Zusammenhang mit grauhaften Mordfällen tauchen deren Namen auf. Detective Breslin untersucht die Verbrechen. Nach dem Tod seiner Frau findet er in seinem Beruf Ablenkung und vernachlässigt dabei seine Söhne.
Der Film startet wie ein Horrorfilm. Die mysteriösen Szenen deuten dämonische Taten an. Dennis Quaid spielt den abgehalfterten Polizisten glaubhaft und gut, aber das hilft dem Film nur wenig. Die Handlung ist wie so oft Quatsch und es wird versucht mit Brutalität und fiesen Szenen zu punkten. Spaß kommt da nicht auf - Spannung nur ganz wenig.
Fazit: Nicht empfehlenswert, aber wer sonst schon alles gesehen hat... (Niels)
Niels:

Kasi Mir:


Webvoting:
9% sehr gut
29% gut
15% nett
14% mäßig
13% schwach
20% schlecht
(171 Stimmen)
#763 27. Juli
"The Hurt Locker" (... - Tödliches Kommando) 17 Tage vor Bundesstart
Bombenentschärfer im Irak ist ohne Zweifel ein gefährlicher Job. In diesem Film gibt es aber auch (einen) Menschen, der diesen Beruf liebt. Und diesen Soldaten begleiten wir ein paar Wochen im Einsatz mit seiner Kompanie.
Die Lage im Irak wird relativ nüchtern und realitätsnah von der Seite der US-Armee gezeigt, läßt dem Zuschauer aber auch Raum für eigene Gedanken. Der Unterhaltungswert dieses Spielfilms liegt im Charakter der Hauptfigur und in den kurzen Geschichten, die er mit seinen Kammeraden erlebt. Die Geschichte ist gut inszeniert und folgt auch den unüblichen Handlungssträngen. Das ist einerseits erfrischend, aber andererseits verliert der Film durch die schleppenden 131 Minuten an Frische.
Fazit: Realitätsnaher und etwas zu langer Irak-Kriegsfilm bringt dem Publikum das Thema etwas näher. (Niels)
emma:

Niels:

Kasi Mir:


Webvoting:
2% sehr gut
7% gut
9% nett
21% mäßig
36% schwach
25% schlecht
(140 Stimmen)
#762 20. Juli
"The Hangover" 3 Tage vor Bundesstart
Ein Junggesellenabschied in Las Vegas wird für vier Männer das größte Abendteuer ihres Lebens. Doch leider kann sich keiner an den Abend erinnern und so beginnt an Tag zwei die Aufklärungsarbeit, was es mit dem Tiger, dem Baby, der Zahnlücke, etc. auf sich hat.
Die Geschichte und die Art sie zu erzählen ist nicht neu, aber hervorragend inszeniert. Auch die Mischung zwischen Comedy, Action, Spannung, Dramatik und Albernheiten ist dabei gut gelungen. Fazit: Der Film macht einfach Spaß! (Niels)
Niels:

emma:

Kasi Mir:


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#761 17. Juli (die 'verhinderte' Open-Air-Sneak)
"Fanboys" 13 Tage vor Bundesstart
Die Starwars-Fanboys unternehmen 1998 einen Roadtrip zur George-Lucas-Ranch, um den neuen Starwars-Film (Episode 1) dort vorab zu sehen und um gemeinsam ein großes Abenteuer zu erleben. Auf dem Weg dorthin und vor Ort gibt es natürlich Probleme, die unsere Helden meistern müssen.
Fester Bestandteil des Drehbuchs ist auch das Erwachsenwerden der Hauptfiguren, Cameo-Auftritte von Starwars-Stars und unzählige Anspielungen auf die alten Starwars Filme. Wer früher Starwars geliebt hat, findet wahrscheinlich Gefallen an dieser charmanten, netten Quatsch-Komödie.
Fazit: Netter Spaß um Fans der alten Starwars-Filme... (mehr aber auch nicht) (Niels)
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#760 13. Juli
"The Proposal" (2009) (Selbst ist die Braut) 17 Tage vor Bundesstart
Wer den Trailer zu 'The Proposal' gesehen hat, der kennt die Handlung. Die harte Geschäftsfrau muss heiraten und 'bittet' ihren Assistenten, den männlichen Part dabei zu übernehmen.
Wir wissen alle, was üblicherweise in Romatic-Comedys passiert und dieser Film ist da keine Ausnahme. Auch Sandra Bullock und Ryan Reynolds haben wir schon in diversen, albernen Komödien gesehen. Und doch ist 'The Proposal' toll: Den Schauspielern scheinen die Rollen auf den Leib geschrieben zu sein, die Chemie zwischen Bullock und Reynolds stimmt, das Drehbuch ist unterhaltsam, teilweise rührend und lustig. Viel mehr kann man von einer gut gemachten Romatic-Comedy nicht verlangen. (Niels)
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#759 6. Juli
"Fighting" 66 Tage vor Bundesstart
Mit Hinterhofkämpfen Geld verdienen - das ist der Plan von Shawn und seinem Wett-Manager Harvey. Soweit die Theorie, doch die Praxis sieht meistens anders aus...
Doch nicht in Hollywood - denn nebenbei trifft Shawn (Channing Tatum) noch seine Traumfrau und einen guten Freund. Die Kämpfe sind recht fair, wenn man bedenkt, dass sie von Gangstern organsisiert werden. Also hat Shawn nur wenig auszustehen und selbst der Endkampf ist kurz und schmerzlos. Aber kämpfen ist nur ein Thema im Film, welches oberflächlich behandelt wird. Die weiteren sind Liebe, Freundschaft, Vertrauen und böse Buben in New York.
Fazit: Brave, vorhersehbare vom-Tellerwäscher-zum-Millionär-Geschichte im New Yorker Ghetto (Niels)
Niels:

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#758 29. Juni
"The Haunting in Connecticut" (Das Haus der Dämonen) 3 Tage vor Filmstart
Zitat von Roughale aus dem Forum:
"Ich gebe dem Film definitiv auch keine gute Note, aber als Kenner (und eigentlich auch Liebhaber) des Genres kann ich definitiv sagen, dass es noch viel schlechter geht (muss ich an The Unborn erinnern?). Besonders genervt hat mich die Dichte der meist vorhersehbaren Schreckmomente, man hätte zwischendurch kaum ein Ei korrekt kochen können, das machte für mich vieles kaputt von vornerein, aber einige dieser Momente waren solide und es gab sogar diese eine Terrorszene, wo ich auf das Ender dieser hoffte, das war doch mal schön ;) An den Schauspielern hatte ich nichts auszusetzen, auch da gab es viel Grottigeres... Unterm Strich hat der Film meilenweit die Wirkung von Drag Me to Hell verfehlt, schwebt aber meilenweit über The Unborn (um nur relativ zeitgleich Filme zum vergleich ranzuziehen)" (Roughale)
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#757 22. Juni
"Crossing Over" 3 Tage vor Filmstart
Amerika steht für Freiheit. Das gilt für Amrikaner. Die, die es erst werden wollen, haben mit der Einwanderungsbehörde zu kämpfen. In 'Crossing Over' werden mehrere dieser Einzelschiksale relativ zumsammenhangslos erzählt. Zum Beispiel ist Max (Harrison Ford) in einer Spezialeinheit, die Jagd auf illegale Arbeiter macht. Junge Leute versuchen mit Tricks an eine Greencard zu kommen. Aber auch Familien, die schon legal in den USA leben, haben noch ihre Probleme.
Der ganz große Wurf ist der Film nicht. Teilweise unterhaltsam, aber meistens recht nüchtern und sachlich. Er soll der amerikanischen Gesellschaft den Spiegel vorhalten und das macht er gut.
Fazit: Drama um Einwanderung in die USA - nur bei Intresse am Thema zu empfehlen... (Niels)
Niels:

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#756 15. Juni
"Flash of Genius" 10 Tage vor Filmstart
Professor Robert Kearns erfindet in den 1960-er Jahren den Intervall-Scheiberwischer und stellt seine Realisierung Ford vor. Der Automobilhersteller findets gut und bauts nach ohne Robert. Von da an ist Robert wie besessen von seinem Kampf gegen Ford, den er ohne Rücksicht auf Verluste führt.
Robert Kearns ist hier kein Held und der Film eher ein Drama. Die Story bietet ein wenig Erfindergeist, Familientragödie und Gerichtsdrama. Die Situation ist natürlich verzwickt: Underdog gegen Großkonzern. Der Film regt zum Nachdenken an, aber ein Patentrezept für das heutige Patentrecht, was in erster Linie die Anwälte reich macht, wird nicht ansatzweise präsentiert. Also lieber doch nicht groß darüber diskutieren und lieber die schöne Geschichte von früher genießen.
Fazit: Erzählenzwerte, aber wenig spannende Geschichte eines amerikanischen Professors und Ingenieurs aus den 1960-er Jahren, der Ford verklagte (mit wenig Relevanz zur Gegenwart). Kein Muss für Ingenieure, sondern eher für liebhaber besonderer, ruhiger, kleiner Dramen basierend auf wahren Begebenheiten. (Niels)
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#755 8. Juni
"State of Play" (... - Stand der Dinge) 10 Tage vor Filmstart
Ja, es gibt sie noch: Zeitungen. Aus Papier. Und Reporter, die da draussen sind, Geschichten fangen, für Papierzeitungen. Sich in Gefahr begeben, Tricks kennen und wissen, wie man aus jedem Informationen herauskitzelt. So einer ist Cal (Russel Crowe). Aber so ein toller Kerl allein reicht nicht, die Papierzeitung aus der ökonomischen Schieflage zu retten. Gut, dass sein alter Kumpel Stephen (Ben Affleck) jetzt so ein richtig dickes Tier in der Politik ist und sich einen herrlichen Skandal leistet. Ein gefundenes Fressen, leider schläft die Konkurrenz nicht, auch nicht die aus eigenem Hause: Papierzeitungsonlineversionsbloggerin Della Frye (Rachel McAdams) ist ebenfalls am Ball. Ein Twist folgt dem nächsten, das macht Spaß. Am Schluß ist es eigentlich egal, wer gut und wer böse ist und warum. Kurzweiliges Kino, dass ruhig noch ein bisschen kürzer hätte sein dürfen. Wie, die Mini-Serie war fast 6x solang? Gut, dass es Kino gibt. (emma) emma:

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#754 1. Juni
"Drag Me to Hell" 10 Tage vor Filmstart
Überleg dir genau, mit wem du dich heutzutage anlegts! Es könnte eine Zigeunerin sein mit der Macht, dich zu verfluchen. Und so geschieht es prompt der Bankangestellten Christine. Der Kampf gegen den Dämon beginnt mit Hilfe von ihrem Freund, einem Wahrsager und einem Medium.
Das Drehbuch ist relativ einfach gehalten. Die Geschichte wird aber öfters mit überspitzten Szenen aufgepeppt, die einfach Spaß machen. Die Ekelszenen beschränken sich dabei auf Schleim und Maden.
Fazit: Schlichter Horrostreifen ohne viel Blut und mit einer Reihe von Gags (Niels)
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#753 25. Mai
"12 Rounds" (Zwölf Runden) 3 Tage vor Filmstart
Der gute Cop Danny (Wrestler John Cena) verhaftet den Oberschurken Miles und der schwört Rache. Als es soweit ist erpresst Miles Danny, zwölf Aufgaben zu erfüllen. Danny spielt mit, versucht aber trotzdem Miles dranzukriegen.
Was für eine Story! (Erinnert unter anderen an Stirb Lansam 3). Neu sind die Gesichter und ein paar Einfälle. Zum Beispiel die Verfolgsjagd zu Fuss. Also der Held ist zu Fuss, der Gänster fährt Auto. Billig wirkt die Produktion nicht, die Action ist handfest (ohne große Computertricks), aber der Funke will nicht wirklich überspringen. Cop Danny & Co werden einfach zu plump als Gutmenschen dargestellt und lustig ist es auch nicht.
Fazit: Klassischer Actiomfilm nach altem Strickmuster ohne interessante, neue Ideen. (Niels)
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#752 18. Mai
"Obsessed" 24 Tage vor Filmstart
Derek und Sarah (Beyonce Knowles) führen eine Bilderbuch-Ehe, bis Derek im Büro vertretungsweise eine neue Assistentin bekommt. Die Neue heißt Lisa, ist äußerst attraktiv und findet gefallen an Derek. Kein Wunder also, dass Derek Probleme bekommt...
Die ganze Geschichte ist von Anfang an sehr durchsichtig. Zusätzlich wird viel Zeit mit Szenen verschwendet, die Sarahs und Dereks Bilderbuchleben zeigen. Und die beiden Charaktere sind fast ohne Makel, ohne Ecken, ohne Kanten, was eher für Langeweile sorgt. Oft wird ein Film erst spannend mit einem guten Bösewicht, aber aus Lisa wird man nicht wirklich schlau. Sie taucht im Drehbuch immer nur dann auf, wenn es gerade passt. Selbst das große Finale ist unspannend.
Fazit: Der Film "Ehe bedroht durch blondes Gift" hätte ein besseres Drehbuch verdient. (Niels)
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#751 11. Mai
"The Last House on the Left" (2009) 3 Tage vor Filmstart
Zu unmuskulöse Leistungs-Schwimmerin mit zu schmalen Schultern fährt mit ihren Eltern ins Ferienhaus, das ganz einsam mitten im Wald liegt. Wie im Original so ist es auch im Remake das letzte Haus, links. Schwimmerin trifft sich mit Kifferfreundin, das kann ja nix werden. Und so nimmt das Drama seinen Lauf, für die Beteiligten der blanke Horror, der Film ist es nicht. Jedenfalls nicht als Genre, dafür gefühlt. Der Film will brutal sein, er will schocken, macht sich damit aber nur lächerlich. Und meine Sitznachbarn so wütend, dass sie aus Protest gehen. Ich hoffte auf ein Kevin Allein zu Haus für Erwachsene (daher der Stern) und wurde enttäuscht von der Einfallslosigkeit. Aber nicht nur das Drehbuch war schlecht, der ganze Film: Schnitt, Kamera, Schauspieler (incl. Garret Dillahunt). Alles. Ach wäre ich doch wütend genug gewesen um auch zu gehen. (emma) emma:

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#750 4. Mai
"Boy A" 3 Tage vor Filmstart
'Boy A' wird ein Junge in den Zeitungen genannt, der an einem grausamen Verbrechen maßgeblich beteiligt war. Nach mehren Jahren Haft kommt der mittlerweile erwachsene Junge Jack zurück in die Freiheit. Sein Sozialarbeiter versucht die Resolzialisierung und behandelt Jack, wie einen Sohn. Seine wahre Identität muss natürlich geheim bleiden, weil Jacks Fall damals großes Medieninteresse hatte.
So weit so gut. Wir erfahren im Laufe des Films, wie es mit Jack im neuen Leben weitergeht, mehr über seinen Sozialarbeiter und über das Verbrechen von damals. Die Geschichte spitzt sich gegen Ende dramatisch zu. Leider ist die Erzählweise sehr ruhig und Überraschungen gibt es kaum. Die Rollen sind sehr gut gespielt, doch der Film sei nur denjenigen empfohlen, die sich mit dem Thema beschäftigen wollen.
Fazit: Ruhiges Drama mit schwierigem Thema und geringem Unterhaltsungwert (Niels)
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#749 27. April
"17 Again" (2009) 17 Tage vor Filmstart
Was würdest du anders machen, wenn du nochmal 17 wärst? Diese Frage wird in '17 Again' Mike gestellt, dessen Ehe gerade gescheitert ist. Und auch die Beziehung zu seinen beiden Kindern ist nicht die beste. Schwupsdiwups, Mike ist 17 again und findet zu sich selbst.
Dieser Film ist in zweierlei Hinsicht interessant. Zum einen verbindet er Elemente aus Body-Switch- Komödien und Zeitreise-Abenteuern, zum anderen spielt Zac Efron die Hauptrolle und drückt dem Film zwangsweise seinen Stempel auf. Singen tut Zac nicht - dafür aber ein wenig tanzen (was aber zur Geschichte durchaus passt). Auch wenn Matthew Perry den 'alten' Mike spielt und auch alle weiteren Darsteller gute Arbeit leisten, steht Zac Efron doch im Mittelpunkt des Drehbuchs inklusive ein paar peinlichen Momenten. Nichts desto trotz gibt es auch gelungene Szenen, über die man sich herzhaft amüsieren kann. Leider ist die Geschichte vorhersehbar und ihr fehlt die Dramatik, um als gelungen zu gelten. Für mich ist dies mein erster Film mit Zac Efron, den ich ohne größere Schmerzen gut überstanden habe. Für die etwas älterne Filmfans bietet die Nebenrolle von Thomas Lennon dafür etwas Ausgleichs-Spaß.
Fazit: Harmlose Body-Switch-Komödie mit peinlichen und witzigen Momenten (Niels)
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#748 20. April
"I Love You , Man" (Trauzeuge gesucht!) 3 Tage vor Filmstart
Zooey und Peter wollen heiraten. Dabei fällt auf, dass Peter gar keinen besten Freund bzw. überhaupt keinen Freundeskreis hat. Das möchte Immobilienmakler Peter noch schnell vor der Hochzeit ändern und beginnt professionell mit der Besten-Freund-Suche, damit sich auch das Thema Trauzeuge erledigt. Dass das in einer amerikanischen Komödie gründlich schief geht, versteht sich von selbst.
Die beiden männlichen Hauptfiguren (Paul Rudd und Jason Segel) sind erprobte Komödianten und mit der richtigen Story im Rücken gibt es bei diesem Film viel zu lachen. Besonders interessant ist, dass der Film eigentlich um Männerfreundschaften handelt, aber die Frauen und eine Hochzeit die Aufhänger der Geschichte sind. Perfekt gemacht, um gleichermaßen Frauen und Männer anzusprechen. (Trotzdem sei der Film eher Pärchen empfohlen.)
Fazit: Lustige, größtenteils harmlose und schöne Komödie für Sie und Ihn! (Niels)
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#747 13. April
"Duplicity" (... - Gemeinsame Geheimsache) 17 Tage vor Filmstart
Was könnten wohl zwei gut ausgebildete Ex-Agenten für Geld machen, wenn sie sich darauf konzentrieren würden? Claire und Ray kündigen bei ihren Arbeitgebern und wollen lieber Konzerne austricksen, um an ein paar Milliönchen zu kommen.
Das klingt doch schon mal ganz spannend und allein ein Film mit Julia Roberts und Clive Owen als Hauptfiguren kann schon Spaß machen. Macht er auch, nur die Geschichte kann qualitativ nicht mit den schauspielerischen Leistungenen mithalten. Zumal auch Paul Giamatti und Tom Wilkinson ihre Nebenrollen großartig meisten. Leider wirken auch die Spionagetricks und der Plot selbst etwas angestaubt, so dass diese keine Fazination beim Zuschauer auslöst.
Fazit: Netter Film mit toller Besetzung (aber nur ein Muss für Julia Roberts oder Clive owen Fans) (Niels)
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#746 6. April
"The Boat that Rocked" (Radio Rock Revolution) 10 Tage vor Filmstart
Eine Gruppe von DJs betreiben 1966 eine Piraten Sender auf einem Schiff vor der Küste Englands. Die DJs sind wilde Gesellen in einer wilden Zeit mit wilder Musik. Natürlich ist die Regierung nicht erfreut über den populären, unkonventionellen Piraten-Sender und überlegt Gegenmaßnahmen.
Aber die Handlung spielt eigentlich gar keine Rolle. Sie dient nur dazu die Haupfiguren in Szene zu setzten: 60er Klamotten, 60er Stil, 60er Benehmen - hat die ganzen Klischees. Viele Bekannte spielen mit und haben viel Spaß dabei. Das ist es aber auch schon, denn mehr als der Szenerie, den Typen und der Musik hat der Film nicht zu bieten. Genug aber, um ins Kino zu gehen.
Fazit: Empfehlenswert für Freunde und Interessierte der 60er Jahre Rock-Musik und Klischees. (Niels)
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#745 30. März
"Monsters vs. Aliens" 3 Tage vor Filmstart
Monsters vs. Alines ist der neuste Streich von DreamWorks Animation (nach Shrek, Madagascar, etc.). Die Monster und Aliens sind dabei alten 50er Jahre Filmen entliehen und das macht auch den Charme des Films aus. Natürlich muss die Welt gerettet werden und und die Außenseiter müssen sich als Helden beweisen. Und wie immer bei Animationfilmen geht es um Freundschaft.
So weit so gut - Spaß macht das Leinwandspektakel in jedem Fall (mit oder ohne 3D). Die Handlung wird an der Hauptfigur Susan die 20-Meter-Frau festgemacht - alle Anderen sind leider nur Statisten mit wenig Raum zur entfaltung. Nur der Blob B.O.B. wächst einem ans Herz. Den einzig interessanten Charakter hat wie so oft der Bösewicht, hier Gallaxhar. Für Erwachsene gibt der Film relativ wenig her, außer die Anspielungen auf andere, zum Teil ältere, Filme.
Fazit: Spaßiges Filmchen mit guten Ideen, aber schwacher Story. (Niels)
Kasi Mir:

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#744 23. März
"Sunshine Cleaning" 59 Tage vor Filmstart
Die alleinerziehende Mutter Rose hält sich als Putzfrau über Wasser. Etwas Unterstützung erfährt sie von ihrem Vater und der jüngeren Schwester, die aber selber auch eher Probleme mit ihrem Leben haben. Weil ihr Sohn in eine Privatschule soll, wagt sie den Schritt in die Selbständigkeit und zu eher blutigen Putzjobs. Aber aller Anfang ist schwer...
Amy Adams spielt eine intelligente junge Frau die sich selbst als Verliererin sieht, dann ihr Leben ändern möchte und etwas dabei wagt. Das klingt nach Problemfilm, ist aber ganz erfrischend inzeniert. Das Ende kommt etwas plötzlich und man kann trotz Problemen mit einem guten Gefühl nach hause gehen.
Fazit: Einer dieser schönen, kleinen Filme, für die man üblicherweise nicht ins Kino geht, es sich aber trotzdem lohnen würde. (Niels)
Niels:

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#743 16. März
"Rachel getting married" (Rachels Hochzeit) 17 Tage vor Filmstart
Die eigene Hochzeit soll der schönste Tag im Leben werden für Rachel und Sidney. Zur Hochzeit kommt auch Rachels Schwester Kym - direkt aus der Entziehungsklinik. Dass Kym schnell mal alles durcheinanderbringt, wird gleich klar. Doch Kym reißt auch alte Wunden der Familie wieder auf...
Letzteres habe ich gelesen, denn ich kenne nur die ersten 30 Minuten und die waren auch mit Kym öde. Mit der wackelige Kameraführung wirkte das Familiendrama fast wie ein privates Homevideo. Die Handlung passte auch dazu.
Fazit: Dieses Familiendrama ist anscheinend so realistisch, dass es den Zuschauer eher wenig begeistert... (Niels)
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#742 9. März
"The Unborn" 3 Tage vor Filmstart
Kurzes, aber vielsagendes Zitat von Bernd aus dem Forum:
"Ich habe schon schlechtere Filme gesehen! ... Hmmmm, kann mich gerade an keinen erinnern! Seltsam. ;-) Aber im Ernst, das war eher ein Filmpuzzle. Fast jede Szene aus einem anderen Film: Der Exorzist | Das Omen | Wenn die Gondeln trauer tragen | Bladerunner | ..."
Fazit: Anscheinend 78 Minuten Horromumpitz ohne wirkliche Existenzberechtigung. (Niels)
Kasi Mir:


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#741 2. März
"Slumdog Millionaire" (Slumdog Millionär) 17 Tage vor Filmstart
Die zwei Jungen Jamal und Salim schlagen sich durch im Getto von Mumbai. Irgendwie schaffen sie es, gemeinsam zu überleben, bis sich ihre Wege trennen. Mit von der Partie ist noch die junge Latika, die Lebens-Liebe von Jamal.
Auf recht originelle Weise wird hier die dramatische Lebensgeschichte der Hauptfiguren in Mumbai erzählt in der fast alles Elend verpackt ist, was geht in dieser Mischung aus Drama und Positiv-Denken. Gerade darin besteht die Kunst. Denn gleich nach dem Ende denkt man auch an die Kinder in Mumbai, die nicht so viel Glück hatten, wie die Hauptfiguren.
Fazit: Sicherlich sehenswert! (Niels)
Niels:

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#740 23. Februar
"Gran Torino" 10 Tage vor Filmstart
Schon wieder Clint Eastwood, aber bei der Qualität seiner letzten Filme könnte ich den jeden Monat einmal ertragen, zwischendurch ein wenig Abwechslung muss schon sein.
Hier spielt er nun wieder mal die Hauptrolle, den griesgrämig grunzenden Walt "Wally" Kowalski und wie er den spielt, absolut genial. Selten hat man so einen frustrierten, in die eigene Welt gedrängten Ex-Soldaten kennenlernen dürfen, der einem aber trotzdem sehr schnell sympathisch wird (besonders bei der Ablehnung seiner Familie - besonders die Schl... ähhh Enkelin). Auch das Haus voller Asiaten nebenan ist ihm ein Dorn im Auge, bis aber bei einzelnen Problemen sein Nachbarschaftsinstinkt siegt und er helfend eingreift. Dass er damit einen Gangkonflikt auslöst, mag ihm zu spät bewusst werden, aber er stellt sich auch dem als opferbereiter Held - Klasse! Besonders die Art, in der es dem Film gelingt, den Kulturunterschied darzustellen und dann doch etliche Parallelen anzudeuten, sehr gelungen. Ein wirklich herrausragender Film, der zum Glück auch respektvoll in der Sneak behandelt wurde. Eine glatte 1. (Roughale)
emma:

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#739 16. Februar
"Yes Man" (Der Ja-Sager) 3 Tage vor Filmstart
Der Bankangestellte Carl (Jim Carrey) lebt ein zurückgezogenes, einsames Leben. Seine Freunde bekommen ihn nur schwer für irgendetwas motiviert, denn er erfindet immer Ausreden. Ein alter Schulfreund schleppt ihn zu einem Seminar und er lebt die neu gerlehrnte Leben darufhin. Zu jeder ihm gebotenen Option, sagt er ja und der Erfolg stellt sich ein...
Jim Carrey müsste in diesem Film gar nicht mitspielen - tut er aber und prägt ihm so seinen Stempel auf. Leider stimmt die Chemie zwischen ihm und Filmpartnerin Joe Deschanel nicht so ganz. Das macht aber nichts, denn der Film funktioniert auch ohne perfekte Liebesgeschichte gut als Klamauk-Komödie.
Fazit: Rasante Komödie mit lustigem Aufhänger und Happy-End. (Niels)
Niels:

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#738 9. Februar
"He's just not that into You" (Er steht einfach nicht auf Dich) 3 Tage vor Filmstart
Natürlich handelt es sich hier um eine Romantic Comedy und im Speziellen um die Schwierigkeiten bei der Partnersuche. Und selbst die, die einen Partner haben, sind sich nicht 100% sicher, ob es der richtige ist. Hauptfigur ist hier eine beziehungsgebeutelte, unsichere, junge Frau (Ginnifer Goodwin) auf der Suche nach einem liebenswerten Mann. Ihre Freunde und Bekannte stehen mit Rat und Unterstützung parat und nach vielem hin und her ist alles gut.
Mit von der Partie sind auch Jennifer Aniston, Ben Affleck, Drew Barrymore, Jennifer Conolly, Scarlett Johansson und andere mit ihren jeweils eigenen Liebesgeschichten. Das wertet den Film sicher auf, sollte aber nicht von der einfachen Geschichte ablenken. Das Dauerthema Hochzeit ist hiet auch wieder schön verarbeitet und inzeniert.
Fazit: Kurzweiliger Möchtegern-Beziehungsratgeber für zwei unterhaltsam schmalzige Kinostunden. (Niels)
Niels:

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#737 2. Februar
"Role Models" (Vorbilder?!) 24 Tage vor Filmstart
Geküztes Zitat von Kasi Mir aus unserem Forum:
"Role Model" ist vom Format her ein durch und durch generischer Buddy-Movie, der storytechnisch auf Nummer sicher geht und dementsprechend nicht viel zu bieten hat, diesen handlungstechnischen Mangel machen Rudd und Regisseur/Co-Autor Wain allerdings durch jede Menge kurioser Situationen voller kleiner und größerer Gags wett, wobei viel dabei von den Hauptdarstellern lebt - von den älteren wie den jüngeren.
Wer also klamaukiger, manchmal etwas flacher, dafür aber praktisch Gross-Out-freier Unterhaltung mit massenweise F-Worten etwas abgewinnen kann, wird sich sicherlich nicht ärgern, "Role Models" angeschaut zu haben. (Kasi Mir)
emma:

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#736 26. Januar
"Frost/Nixon" 10 Tage vor Filmstart
Drei Jahre nach seinem unrühmlichen Rücktritt bekommt Ex-Präsident Richard Nixon ein Angebot für ein Interwiew von einem britischen Talk-Show Moderator namens David Frost. Frost bietet gutes Geld und Nixon sieht die Möglichkeit, seine Sicht über die USA Politik der 70er Jahre, Vietnamkrieg und Watergate zu erklären. Natürlich denkt Nixon auch, mit David Frost einen leichten Gegner zu haben. Doch der bereitet sich gut vor...
Die 30 Jahre alte Geschichte ist hier der Aufhänger für dieses Duell Frost vs. Nixon. (Die Fakten liest man besser nochmal nach.) Im Vordergrund stehen die beide Hauptdarsteller, die ihre Rollen zu leben scheinen - toll. Nebenbei ist der Film auch eine schöne Zeitreise in die 70er Jahre. Die Hotelzimmer, die Art Geschäfte zu machen, das Styling der Männer, das alles macht Spaß.
Fazit: Wenig überraschend, aber interessant und spannend genug. (Niels)
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#735 19. Januar
"The Curious Case of Benjamin Button" (Der seltsame Fall des Benjamin Button) 10 Tage vor Filmstart
Der Fall des Benjamin Button ist wirklich kurios. Er wird alt geboren und wird mit der Zeit jünger. Als alter Junge lernt er ein junges Mädchen kennen, doch für die Liebe ist er noch zu jung bzw. zu alt. Bevor die beiden zusammenfinden, muss Benjamin noch ein paar Abenteuer bestehen.
Regisseur David Fincher holt sich Brad Pitt und Cate Blanchet vor die Kamrera und verfilmt diese wundersame Kurzgeschichte in sage und schreibe 166 Minuten. Langeweile kommt zwar nicht auf, aber weniger wäre hier mehr gewesen.
Schön sind in jedem Fall die Details der Geschichte und auch die starken Nebenrollen. Bei den Hauptfiguren stehen eher die Gefühle im Vordergrund, so dass die eigentliche Handlung etwas ausgebremst wird.
Fazit: Toll gemacht, toll gespielt, aber kein Meisterwerk der Spannung und deshalb auch etwas zu lang (Niels)
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#734 12. Januar
"Changeling" (Der fremde Sohn) 10 Tage vor Filmstart
Der Film spielt in den 1920-er Jahren in Los Angeles. Walter, das Kind der allein erziehenden Mutter Christine, wird entführt. Viele Monate später findet die Polzei durch Zufall Walter und übergibt ihn der Mutter im beisein der Presse, um für positive Schlagzeilen zu sorgen. Doch Christine hat Zweifel, dass es sich wirklich um Walter handelt.
Regisseur Clint Eastwood hat hervoragende Schauspieler zusammengebracht und die 80 Jahre alte Geschichte gut umgesetzt. Angelina Jolie hat dabei leider die langweiligste Rolle abbekommen (die Gute, Tapfere). Die anderen Charaktere sind einfach interessanter. Etwas befremdlich wirken manchmal die Handlungen aber schon. Zwischendurch kommt auch etwas Spannung auf, leider kommt der Film gegen Ende nicht auf den Punkt, sondern legt immer noch eine Szene nach, bis nach 140 Minuten endlich Schluß ist.
Fazit: Netter Film, nicht langweilig, aber zu lang (Niels)
Niels:

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#733 5. Januar
"Nick and Norah's Infinite Playlist" (Nick und Norah - Soundtrack einer Nacht) 38 Tage vor Filmstart
Die Schüler Nick und Norah lernen sich in einem Club kennen. Norah schwärmt schon ein bisschen für Nick, aber der hängt noch an seiner (blöden) Ex-Freundin Tris. Doch der Abend ist noch lang und so haben Nick und Norah vielleicht ein Chance, zusammen zu kommen...
Den schüchternen Nick kennt man aus den 2007-er Filmen "Juno" und "Superbad". Auch wenn der Abend chaotisch ist, geht es in dem Film etwas gefühlvoller und sinniger zu als in so manch anderer High-School Komödie. An einigen Klischees kommt die Geschichte dann aber doch nicht vorbei.
Fazit: Obwohl die Schauspieler überzeugen (inkl. Yugo), ist mein Gesamteindruck nur "ganz nett". (Niels)
Niels:

Kasi Mir:


Webvoting:
25% sehr gut
22% gut
32% nett
12% mäßig
8% schwach
1% schlecht
(105 Stimmen)

Bewertungsschema

= sehr gut (1) sehr weiterempfehlenswert
= gut (2) empfehlenswert, das Geld für die Kino-Karte ist gut investiert 
= nett (3) kann man sich gut ansehen, wenn nicht im Kino dann auf DVD, guter Durchschnitt
= mäßig (4) nichts Dolles, aber man kann den Film ertragen, schlechter Durchschnitt
= schwach (5) Film mit groben Mängeln, nur schwer zu ertragen
= schlecht (6) absoluter Müll, nicht zu ertragen

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